Späte Bitte um Vergebung
Das Geiseldrama von Gladbeck eskalierte vor allem, weil die Polizei in Nordrhein-Westfalen versagte. Nach 30 Jahren will Ministerpräsident Armin Laschet nun ein längst überfälliges Zeichen setzen.
Das Geiseldrama von Gladbeck eskalierte vor allem, weil die Polizei in Nordrhein-Westfalen versagte. Nach 30 Jahren will Ministerpräsident Armin Laschet nun ein längst überfälliges Zeichen setzen.
Schon beim Start der Bundesliga war er 1963 dabei. Danach wurde aus dem gelernten Maler eine Fußball-Legende. Den Gipfel erreicht Otto Rehhagel 2004. Nun wird er 80 – und blickt vergnügt zurück.
Der Mann will seinen Sohn besuchen. Die Bahnfahrt soll zweieinhalb Stunden dauern. Am Ende werden es acht. Ans Ziel kommt er trotzdem nicht. Über eine Bahnfahrt, auf der einfach alles schief ging.
Werder will die tristen Jahre im Kampf gegen den Abstieg hinter sich lassen und investiert mutig und mit Phantasie. Dabei ist ein Konstrukt entstanden, das alle Beteiligten zuversichtlich stimmt.
Der SV Werder hat dem fast 40 Jahre alten Claudio Pizarro noch einmal einen Vertrag gegeben. Der Altmeister, der 1999 zum ersten Mal für Bremen stürmte, soll den jungen Angreifern zeigen, wie es geht.
Kreuzfahrt-Passagiere zahlen Tausende Euro, um Eisbären im hohen Norden zu beobachten. Auf einer solchen Arktis-Reise hat ein Tier einen mitreisenden Eisbärenwächter angegriffen – und wurde erschossen. Die Empörung ist groß.
Er ist Bremens Bundesliga-Rekordtorschütze: Claudio Pizarro wird in der kommenden Saison ein weiteres Mal das Werder-Trikot tragen. Seine Ziele sind klar, wenngleich es einige Einschränkungen gibt.
In Bremen trennt sich ein Paar und gerät kurz darauf in einen Streit. Sie attackieren sich gegenseitig mit Messern. Ihre beiden Leichen werden von den drei Kindern gefunden.
Ob in Bremen, Leipzig, oder Berlin: Tausende Menschen nehmen heute an bundesweiten Demonstrationen teil. Insbesondere Horst Seehofer stand bei den Demonstranten im Zentrum der Kritik.
Auch nach der Einigung im Asylstreit hat sich nicht bei allen CDU-Politikern der Zorn auf Horst Seehofer gelegt. Während Bremens CDU-Chef den Rückzug als Minister verlangt, stellt ein anderer Parteifreund eine drastische Diagnose.
Eine bei der verheerenden Explosion in Bremen getötete 41 Jahre alte Frau soll die Gasleitung manipuliert haben. Ihr siebenjähriger Sohn war bei der Detonation ebenfalls ums Leben gekommen.
Nach der Explosion in einem Wohnhaus in Bremen mit drei Toten wird nach der Ursache gesucht. Ein Feuerwehrmann hat eine Vermutung.
Mehrere Unbekannte attackierten am Dienstag einen 50-Jährigen, den sie als angeblich pädophilen Mann in einem TV-Beitrag erkannt haben wollten. Einer der Verdächtigen stellte sich am Freitag den Behörden.
Mehrere Männer dringen in die Wohnung eines 50-Jährigen ein und verprügeln ihn brutal. Sie glauben, ihn in einem RTL-Beitrag über Pädophilie erkannt zu haben – doch sie liegen falsch. Was sagt der Sender dazu?
Das Bamf muss alleine 18.500 positive Asylbescheide aus Bremen neu prüfen. Eigentlich ist das Bundesamt dafür personell zu dünn besetzt – Haushaltsvorgaben verhindern jedoch Neueinstellungen.
Rechtswidrige Asylbescheide bringen den Innenminister in Fahrt. Er geht auf Distanz zu engen Mitarbeitern und gibt der Opposition freimütig Auskünfte über den Bamf-Skandal. Aber kehrt er auch vor der eigenen Tür?
Ulrike B. habe nie Geld angenommen oder gegen Vorschriften verstoßen, sagt ihr Anwalt und kritisiert die „Vorverurteilung“ der früheren Bremer Bamf-Chefin.
Horst Seehofer hatte in der Affäre um tausende fehlerhafte Asylbescheide in der Bremer Außenstelle des Bamf auch personelle Konsequenzen angedeutet.
In Berlin beschäftigt sich der Innenausschuss mit dem Bamf-Skandal. Nun meldet sich eine betreffende Beamtin zu Wort und erklärt, warum sie so gehandelt hat.
Der Bremer Bamf-Skandal offenbart die Grundprobleme des deutschen Asylrechts. Auch bei Anne Will wird klar: Auf der Strecke bleibt vor allem der Rechtsstaat – den sich aber alle politischen Lager auf ihre Fahnen schreiben.
Den Rücktritt von Bamf-Chefin Jutta Cordt zu fordern ist absurd. Das kriminelle System in der Bremer Außenstelle ist vor ihrer Zeit entstanden – und das Bamf braucht jetzt Kontiuität. Nicht Bauernopfer.
Die Bamf-Affäre entwickelt sich für Innenminister Seehofer zum Dauerproblem. In der Bremer Außenstelle soll ein Dolmetscher von Antragstellern Geld genommen haben. Auch in Bingen gibt es Ungereimtheiten bei der Bewilligung von Asylbescheiden.
Eine Ermittlungsgruppe der Antikorruptionsstelle und des Landeskriminalamts Bremen soll Licht in die Affäre rund um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bringen – und bekommt dabei Hilfe von der Bundespolizei.
Der Bundesinnenminister greift in der Asyl-Affäre durch, selbst einen Untersuchungsausschuss lehnt er nicht ab – doch eine Mehrheit dafür fehlt noch.
Der Bundesinnenminister setzt ein Zeichen, um vom Bamf-Skandal nicht erfasst zu werden. Doch nicht nur im Willkommensmilieu Bremens ist die konsequente Abschiebung eher die Ausnahme als die Regel.
Horst Seehofer hat der Bremer Außenstelle des Flüchtlingsbundesamtes (Bamf) verboten, über Anträge von Flüchtlingen zu entscheiden. Damit zieht der Innenminister erste Konsequenzen aus der Affäre um unrechtmäßige Asylentscheide.
Seinen Antrittsbesuch im Bamf absolvierte Innenminister Horst Seehofer, ohne von dem Skandal um die Bremer Außenstelle zu wissen. Seine Mitarbeiter hatten wichtige Informationen nicht an ihn weitergegeben.
Die Leiterin des Flüchtlingsbundesamtes, Jutta Cordt, gerät immer stärker unter Druck. Derzeit wird ein Ermittlungsverfahren geprüft. Unterstützung bekommt sie hingegen von ihrem Vorgänger.
Die Verfehlungen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mindern das Vertrauen in die Politik weiter. Jahrelang scheinen die Verantwortlichen Probleme ignoriert zu haben – sind die kriminellen Manipulationen nur die Spitze des Eisbergs?
In Bremen wurden massenhaft unzulässige Asylbescheide ausgestellt. Der Innenminister sieht dadurch das gesamte Bundesamt für Migration beschädigt – und schließt personelle Konsequenzen nicht mehr aus. SPD und Opposition stellen noch weitere Forderungen an Horst Seehofer.
Nicht nur in Bremen, auch in anderen Außenstellen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge soll es Unregelmäßigkeiten gegeben haben. Eine Untersuchung soll nun Licht ins Dunkel bringen.
In Bremen sollen im großen Stil Asylbewerber zu Unrecht als Flüchtlinge anerkannt worden sein. „Wir sind dabei aufzuklären, die Aufklärung dauert an“, so die Präsidentin der Behörde, Jutta Cordt.
Wegen des Skandals um mutmaßlich manipulierte Asylentscheidungen in der Bremer Außenstelle überprüft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge alle positiven Asylbescheide seit dem Jahr 2000. Die SPD pocht derweil weiter auf einer umfassenden Aufklärung der Affäre.
Wann hat Innenminister Horst Seehofer von den Ungereimtheiten im Flüchtlingsamt erfahren? Offenbar hat er schon Ende März eine Nachricht bekommen – auf sein privates Mobiltelefon.
Mit ihrem Bericht über die Zustände in der Bremer Asylbehörde bringt Josefa Schmid viele in Bedrängnis – auch Innenminister Horst Seehofer.
Der Bremer Skandal um mindestens 1200 zu Unrecht ausgestellte Asylbescheide ist wohl brisanter als bisher bekannt: Auch Terrorverdächtige sollen darunter gewesen sein.