Scheitern vor der Sphinx
Er konnte zeigen, wie groß und weit eine Wissenschaft zu sehen vermag, die sich nicht der Innenwelt des eigenen Geistes und ihrer Dämonie entzieht. Zum Tod des Schriftstellers Konrad Wünsche.
Er konnte zeigen, wie groß und weit eine Wissenschaft zu sehen vermag, die sich nicht der Innenwelt des eigenen Geistes und ihrer Dämonie entzieht. Zum Tod des Schriftstellers Konrad Wünsche.
Ein Londoner Ökonomen-Wettbewerb sucht nach Wegen aus der Währungsgemeinschaft. Unmöglich wäre das nicht - es gibt historische Beispiele für zerbrochene Unionen.
Es ging um Abrüstung, NPD-Verbot, die DDR und den Prager Frühling: Es ist kaum zu glauben, aber aktenkundig - 1968 war viel mehr als nur ’68.
Er macht stets, was ihm beliebt: Der Maler Francesco Clemente malt fern von stilistischen Konventionen und Interpretationsmustern. Nun wird er sechzig Jahre alt.
Der ehemalige Eishockeyspieler Frank Strauß wird neuer Vorstandschef der Postbank. Nachdem er eine Lehre bei der Deutschen Bank absolviert hat, haben ihm unter anderem Teamspirit zu einer steilen Karriere verholfen.
Das Darmstädter Energieunternehmen Entega soll 23.000 Heizstromkunden insgesamt fünf Millionen Euro erstatten. So will es das Bundeskartellamt.
Rechtswissenschaftler haben einen Gesetzesvorschlag für Streiks in Branchen der Daseinsvorsorge ausgearbeitet. Sie wollen Vorwarnfristen und verbindliche Mindestquoten festschreiben.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen strebt eigentlich nicht nach Düsseldorf, sondern nach Höherem. Ihm droht nun eine persönliche Ausstiegsdebatte.
Lufthansa Cargo präsentiert für 2011 glänzende Geschäftszahlen. Doch das Nachtflugverbot auf dem größten Frachtdrehkreuz im Land bedroht das Geschäft.
Von Mantra und Tierkreis zu Komposition und Paraphrase: Wie es dem jungen Wolfgang Rihm gelang, bei Karlheinz Stockhausen zu studieren, ohne Jünger zu werden.
Die passende Position im „Weimarer Dreieck“ und der Europäischen Union muss Polen erst noch finden. Für die polnische Regierung gilt es dabei, das deutsch-französische Techtelmechtel zu hintertreiben.
Wie viel Demokratie darf es noch sein in diesen Zeiten? Der Boykott François Hollandes durch gleich vier europäische Regierungschefs lässt erkennen, wie schlecht es um Europa steht.
Der rheinische CDU-Politiker Wolfgang Bosbach über die Politik der närrischen Tage, die Grenzen des Geschmacks und die therapeutische Wirkung des Feierns.
Zwei Kontinente bieten sich an, das gewaltigste Forschungsgerät aller Zeiten zu beherbergen: Australien und Afrika. Welche Kriterien hierfür wichtig sind und was erforscht werden soll.
Glücksspiel im Netz wird in Deutschland immer beliebter. Die Anbieter wittern einen Milliardenmarkt, doch gegen Falschspieler und Betrüger müssen Glücksspielbranche und Kontrollinstanzen noch technisch aufrüsten.
An diesem Samstag kommt es in Frankfurt und Berlin zu Protesten gegen Fluglärm. Dass ihre Forderungen zu spät kommen, verstärkt die Wut der Betroffenen zusätzlich.
Der geplante Stellenabbau bei Nokia Siemens könnte noch höher ausfallen, als bislang angekündigt. Nach Informationen der F.A.Z. könnten insgesamt 4000 Mitarbeiter betroffen sein.
In Bonn ist die europaweit erste Museumsausstellung mit Werken von Kris Martin zu sehen. Sie heißt „Every Day of the Weak“. Doch was der belgische Künstler dort zeigt, ist Stärke.
Große Feste gibt es und kleine, und eigentlich sind sie allesamt Stehempfänge. Es ist wie im Karneval und doch kein Spaß: Die politischen Empfänge haben sich in Berlin gewandelt.
Die EU bekommt in Brüssel ein Haus der Geschichte - nach einer Idee des ehemaligen Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering. Das Museum soll sich nicht den Säulenheiligen Europas, sondern dem „täglichen Leben der Menschen“ widmen.
Die Deutsche Post hat nach Ansicht der EU-Kommission ungerechtfertigte staatliche Beihilfen erhalten und soll deshalb dem Staat bis zu einer Milliarde Euro zurückzahlen. Doch die Post wehrt sich gegen die Entscheidung und will vor dem Europäischen Gerichtshof klagen.
Vor elf Jahren schuf Nordrhein-Westfalen einen Immobilienriesen: den BLB. Er sollte alles sein, was gut ist: effizient, sparsam, transparent. Doch der Riese hat sich als eine Geldvernichtungsmaschine entpuppt.
Was kommt noch? Der Hyper-Treibhausffekt vielleicht? Fest steht: Seevögel flüchten und Wetterfrösche finden einfach keinen Fehler in der Katastrophenprogonse.
Die Anerkennung Sloweniens und Kroatiens als unabhängige Staaten zum 15. Januar 1992 kam ein halbes Jahr zu spät. Dennoch gehörte sie zu den wenigen klugen Entscheidungen der europäischen Balkanpolitik Ende des vergangenen Jahrhunderts. Auf den Spuren eines Marschs in die Katastrophe und seiner Mythen.
Am 15. Januar 1992 erkannte die Europäische Gemeinschaft auf Drängen Deutschlands Slowenien und Kroatien an. Der diplomatische Schritt bedeutete den endgültigen Zerfall Jugoslawiens. Trug Berlin damit die Schuld am Krieg in Bosnien? Die Münchner Südosteuropa-Historikerin Marie-Janine Calic weist den Vorwurf zurück.
Gernot Lehr ist der Anwalt von Bundespräsident Christian Wulff. Er beriet schon erfolgreich Johannes Rau in der Flug-Affäre.
Mehr Beratung, niedrigere Hürden, vor allem aber keine Rundumverpackung fürs Haus: Nicht nur der Denkmalschutz knüpft Hoffnungen an die KfW-Förderklasse Effizienzhaus Denkmal.
Hüter der Kultur mit politischem Instinkt: Bernd Neumann hat dem Amt des Kulturstaatsministers eine Tradition gegeben und sorgt aktiv für kulturpolitischen Fortschritt. Jetzt wird er siebzig.
Wie sieht Action Painting mit Gegenständen aus? Eine große Übersichtsschau im Bonner Kunstmuseum mit Werken von Thomas Rentmeister gibt die Antwort.
Keine von bürgerlicher Lebensführung abgehobene Parallelwelt: Das Bundesarchiv schlüsselt die Buchführung der drei ersten Bundespräsidenten auf.
Sie galten jeweils als „größtes politisches Talent“ ihrer Partei: Wie innerhalb eines Jahres gleich zwei politische Hoffnungsträger scheiterten.
Im Ringen um Geschlechtergerechtigkeit bricht sich eine rasende Ungeduld Bahn. Draußen tut sich was, aber an den Unis herrscht finsteres Mittelalter. Was tun?
Boris Berger war der Berater Jürgen Rüttgers’ - und mitverantwortlich für dessen Misserfolg. Nun berät er wieder: Als Geschäftsführer der „Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik“.
Die Netzagentur hat einen „Szenariorahmen“ für die künftige Energieversorgung erstellt. Bis Juni kommenden Jahres sollen die deutschen Stromtrassen ausgebaut werden.
In zwei Wellen soll Personal des Verteidigungsministeriums von Bonn nach Berlin wechseln. Minister de Maizère entscheidet aber zunächst nur über die erste.
Der geplante milliardenschwere Weltfonds für Klimaschutzmaßnahmen soll nach dem Willen der Bundesregierung in Deutschland beheimatet werden. Dem Vernehmen nach gibt es aber zwei Konkurrenten.