Verteidiger und Künstler
Max Alsberg war der berühmteste Strafverteidiger der Weimarer Republik. Er war populär, geschätzt, verehrt, umstritten, angefeindet und beneidet.
Max Alsberg war der berühmteste Strafverteidiger der Weimarer Republik. Er war populär, geschätzt, verehrt, umstritten, angefeindet und beneidet.
Die Quelle des Krankheitserregers, der im Sauerland bereits 155 Menschen infiziert hat, wurde gefunden: Ein Rückkühlwerk. Doch auch in der Kläranlage konnte eine erhöhte Konzentration festgestellt werden.
Das Alter ehren und doch neue Akzente setzen: Das historische Stadthaus der Familie Rues-Rhein in Bonn zeigt, wie das gelingen kann.
Nach Obamas Verzicht auf einen kurzfristigen Militärschlag gegen Syrien appelliert der deutsche Außenminister an Russland, nun im UN-Sicherheitsrat eine „konstruktive Haltung einzunehmen“. Auch in Frankreich wird nun ein Votum im Parlament gefordert.
Ein junger Amerikaner träumt vom Durchbruch als Basketballprofi. In Hamburg ist ein Trainer besessen vom Aufstieg. Eine Geschichte vom Geschäft mit der Hoffnung.
Die Bonner Staatsanwaltschaft hat den früher als „Baulöwe“ bekannten Jürgen Schneider abermals angeklagt - wegen gewerbsmäßigen Betrugs in sechs Fällen. Ein Gesamtschaden von mehr als 100.000 Euro soll entstanden sein.
Bisher durften unabhängige Händler bei Amazon das Unternehmen nicht unterbieten. Nun will Amazon auf diese Regel verzichten. Hintergrund ist wohl eine Prüfung des Bundeskartellamts.
Am liebsten wäre es Volker Bouffier, wenn die Hessen ihn ganz locker wählten. Dafür muss er noch einiges tun. Die Kanzlerin hilft.
Der Städteplaner Albert Speer ist der Mann, dem Frankfurt seine Hochhäuser zu verdanken hat. Ein Gespräch über das Leben am Wasser und die Verdienste der Hausbesetzer in den 70er Jahren.
Das Immobilienunternehmen IVG darf unter einem Schutzschirm seine Rettung versuchen, der Warnstreik am Hamburger Flughafen findet auch am Abend statt und Mexikos Tourismusunternehmen investieren 8,6 Milliarden Dollar.
Seit den 1970er Jahren galt Claus Jacobi als eine Edelfeder im Hause Springer. Zuvor war er Chefredakteur des „Spiegels“ - und wurde während der „Spiegel“-Affäre von 1962 verhaftet. Mit 86 Jahren ist er nun in Hamburg gestorben.
Die Zugausfälle könnten für die Deutsche Bahn noch teurer werden. Die Bundesnetzagentur will ein Zwangsgeld von 250.000 Euro verhängen, wenn die Probleme in Mainz und anderswo nicht sofort behoben werden.
An diesem Mittwoch prüft ein Gericht, ob der Geiselnehmer Dieter Degowski früher aus der Haft entlassen wird. Die politische Verantwortung für das Drama von Gladbeck vor 25 Jahren ist nie umfassend aufgearbeitet worden.
Geschäftszahlen kommen von Kion, RWE und Hochtief. Brot für die Welt hält seine Bilanzpressekonferenz und das Münchner Ifo-Institut legt seinen Bericht zur Weltwirtschaft im dritten Quartal vor.
Peer Steinbrück macht Wahlkampf in seiner Heimat. Kampfeslustig, fast trotzig wirkt er dabei. Vielleicht geht es auch schon um das Verlieren mit Anstand.
Die Aktionäre des größten deutschen Photovoltaikanbieters Solarworld haben am späten Mittwochabend den Sanierungsplan für das Unternehmen gebilligt. Damit ist die drohende Insolvenz vorerst abgewendet.
So gut, dass man ihn immer wieder lesen kann: Der amerikanische Thriller-Autor Ross Thomas ist ein Meister der Darstellung von Mechanismen der Macht. Nun verabschiedet sich sein berühmtes Duo McCorkle und Padillo.
Ein 72 Jahre alter Deutscher soll in Griechenland Militäranlagen fotografiert und die Fotos gegen Geld an türkische Agenten übergeben haben.
Als Fotograf der Bonner Republik hielt er Distanz zu den Mächtigen: „Wer zu nah rangeht, sieht zu wenig“. Im Alter von 87 Jahren ist Jupp Darchinger, der Chronist der Nachkriegszeit und des Wirtschaftswunders, nun gestorben.
In Großbritannien sind nach dreißig Jahren Akten aus der Ära Thatcher veröffentlicht worden. Darin: eine Rede der Queen über den Dritten Weltkrieg. Man lernt nie aus.
Vor vierzig Jahren hielt das Verfassungsgericht mit seinem Urteil zum Grundlagenvertrag die deutsche Frage offen. Der Gang nach Karlsruhe war das Werk eines Mannes.
Alles gibt’s, nur nicht die Welt: Markus Gabriel zeigt mit Verve, wie man abseits akademischer Einhegungen zentrale philosophische Fragen ohne Abstriche verhandeln kann.
Daheim ist’s ungemütlich: Mit der Gruppenschau „Heimsuchung" bittet das Kunstmuseum in Bonn das Fremde, Dunkle und Absurde zur Tür herein.
Dass Hunde den Mond anheulen und Elstern Schmuck stibitzen ist bekannt. Doch in jüngster Zeit häufen sich die Meldungen über durchgedrehte Kühe.
Kaum eine historische Persönlichkeit wird bis heute so kontrovers wahrgenommen wie Ägyptens letzte Herrscherin. Die vielen Gestalten der Kleopatra lassen sich nun in der Bonner Kunsthalle bewundern.
„Cryptoparty“ heißt ein neues Veranstaltungsformat, bei dem Kundige dem Durchschnittsmenschen erklären, wie man Mails oder seinen Laptop verschlüsselt. Wegen der Datenaffären ist der Andrang groß.
Strom soll lokal erzeugt und von kleinen Stadtwerken verteilt werden, damit die Gewinne in der Heimat bleiben. Das ist die romantische Vorstellung von der „Rekommunalisierung“ der Netze. Aber das kann nicht in jeder Stadt so gut funktionieren wie in Schwäbisch-Hall.
Die Kooperation von BND und NSA wirft Fragen auf. Allen voran: Wird die Zusammenarbeit der Auslandsgeheimdienste bewusst genutzt, um die deutsche Gesetzgebung zu umgehen?
Vor wenigen Tagen saß Franz Müntefering zum letzten Mal im Deutschen Bundestag. Ein Gespräch über das Sterben, den Tod seiner Frau Ankepetra und das Gefühl, mit 73 noch jung zu sein.
Von Juli an erhalten alle Schwangeren in Deutschland ein neues Vorsorge-Angebot: eine erweiterte Ultraschalluntersuchung. Experten halten die neue Kassenleistung für eine Mogelpackung.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlicht sein Konjunkturbarometer, das Bundeskartellamt präsentiert seinen Jahresbericht und der Markenverband trifft sich zur Jahrestagung.
Seit einem Jahr leitet Tanja Gönner die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Sie trägt die Verantwortung für 17.000 Mitarbeiter. Privat mag sie kleinere Dimensionen, zum Beispiel ihren Heimatort.
Ein Motorradfahrer ist auf der Autobahn A93 in Bayern ums Leben gekommen, nachdem er auf der durch die Hitze stark geschädigten Autobahn gestürzt war. Im Norden und Westen Deutschlands sorgten starke Gewitter endlich für Abkühlung.
Der frühere ungarische Ministerpräsident Gyula Horn ist tot. Horn war zu Berühmtheit gelangt, als er im Juni 1989 als Außenminister symbolisch den Eisernen Vorhang zwischen Ost- und Westeuropa durchschnitt.
Die sagenumwobene „Organisation Gehlen“, der Vorläufer des BND, war trotz ihres großen Agentennetzes in der DDR am 17. Juni 1953 nicht in der Lage, die Entwicklungen in Ost-Berlin und anderswo zutreffend einzuschätzen. In Pullach hörte man viel Radio - und manche ließen sich sogar das Bier schmecken, zumal die Auswerter hinter den Demonstrationen doch nur ein perfides Manöver des Kremls vermuteten.
Der Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland ist noch längst nicht abgeschlossen. Vor allem die Unternehmen leiden unter den zahlreichen weißen Flecken. Doch es gibt Hoffnung, selbst auf dem flachen Land.