Oberstes Wahlgericht bestätigt Wahlsieg von Präsident Morales
Boliviens Staatschef Evo Morales hat sich laut dem Wahlgericht des Landes eine weitere Amtszeit gesichert. Die Bundesregierung ruft zu einer Stichwahl auf.
Boliviens Staatschef Evo Morales hat sich laut dem Wahlgericht des Landes eine weitere Amtszeit gesichert. Die Bundesregierung ruft zu einer Stichwahl auf.
Die Bewohner von Santa Cruz im Südosten Boliviens wollen nicht hinnehmen, dass Präsident Evo Morales sich zum Wahlsieger erklärt – und so lange streiken, bis er sich einer Stichwahl stellt. Ein Besuch.
In Bolivien sind zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, nachdem Langzeit-Präsident Evo Morales den Wahlsieg in der ersten Runde für sich beansprucht hat. Die EU fordert eine Stichwahl.
Die Schnellauszählung der Wahlergebnisse in Bolivien deutete auf eine Stichwahl hin – dann wurde sie gestoppt. Das Vorgehen der Wahlbehörde sei „extrem schwerwiegend“, kritisiert der oppositionelle Herausforderer von Evo Morales.
Der am längsten regierende Staatschef Südamerikas muss um seine Wiederwahl kämpfen: Zum ersten Mal verfehlt Evo Morales in Bolivien die absolute Mehrheit.
In Bolivien tritt Langzeit-Präsident Evo Morales für eine vierte Amtszeit an, obwohl das laut Verfassung eigentlich nicht erlaubt ist. Vor allem bei ärmeren Bevölkerungsschichten hat Morales ein Stein im Brett.
Durch Klimazertifikate das ausgestoßene CO2 am anderen Ende der Welt einsparen: Wie viel kann Kompensation tatsächlich bewegen – und wie viel dran ist am Vorwurf des Ablasshandels.
Boliviens Wälder brennen, Millionen Hektar sind zerstört – von der Welt nahezu unbeachtet. Ein einzigartiger Lebensraum mit tausenden Tier- und Pflanzenarten droht zu verschwinden.
Boliviens Wälder brennen, Millionen Hektar sind zerstört – von der Welt nahezu unbeachtet. Ein einzigartiger Lebensraum mit tausenden Tier- und Pflanzenarten droht zu verschwinden.
Flammen verschlingen Millionen Hektar der Wälder Boliviens, doch Präsident Evo Morales ist mit seiner Wiederwahl beschäftigt. Ein bolivianischer Wissenschaftler über die Auswirkungen der politischen Entscheidungen auf die Natur.
Nicht nur im Amazonas-Gebiet stehen riesige Waldgebiete in Flammen, auch im Nachbarland Bolivien toben Feuer. Präsident Evo Morales hat die Feuerwehrleute nun publikumswirksam bei ihrer Arbeit unterstützt – und sich dabei im Wald verlaufen.
Nach mehreren Eruptionen des Ubinas Vulkans im Südwesten Perus leidet nun die Bevölkerung in den grenznahen Gebieten Boliviens unter den Asche, die bei ihnen auf die Erde fällt.
Wenn in Bolivien ein Marktplatz zum Boxring wird, dann ist es wieder Zeit für das „Tinku-Festival“, bei dem das Blut in Strömen fließt. Der historische Ursprung dieses skurrilen, scheinbar regellosen, Rituals sind unklar.
In Boliviens Hauptstadt La Paz wurden Dutzende Häuser zerstört, die Suche nach Überlebenden dauert an.
„Romeo“ gehört zu einer vom Aussterben bedrohten Wasserfrosch-Art in Bolivien. Dann suchten und fanden Wissenschaftler „Julia“. Einmal pro Woche soll es einen Livestream aus dem Naturkundemuseum in Cochabamba geben, mit den neusten Infos aus dem Leben der Liebenden.
Mindestens 16 Menschen sind am Wochenende in Bolivien von Schlammlawinen getötet worden. Laut den Behörden könnte die Zahl der Opfer noch steigen.
Vor etwa einem Jahr starteten Naturschützer aus Bolivien einen Spendenaufruf, um doch noch ein Weibchen für Romeo zu finden, einen seltenen Sehuencas-Wasserfrosch. Nun konnte endlich
In den achtziger Jahren bot Frankreich dem linksradikalen Terroristen Cesare Battisti Zuflucht. Nun wurde er nach Italien ausgeliefert. Im Nachbarland können Extremisten dennoch weiter auf die Solidarität der Linken zählen.
Cesare Battisti war Linksterrorist, Krimiautor und Liebling der linken Intellektuellen, der sein Asyl in Brasilien genoss. Nun wurde Battisti verhaftet und an Italien übergeben.
Cesare Battisti lebte seit 2011 in Brasilien. Dort konnte er sich lange einer Auslieferung nach Italien entziehen. Doch die Wahl Bolsonaros zum Präsidenten markierte eine Wende. Jetzt soll Battisti in Bolivien gefasst worden sein.
Der illegale Abbau von Metallen und Mineralien bedroht das Ökosystem im Amazonas-Gebiet. Eine neue Studie zeigt das erschreckende Ausmaß.
Als Mädchen wurde sie in Argentinien von Menschenhändlern entführt – und erst jetzt, 32 Jahre später, befreit und zurück zu ihrer Familie gebracht. Dabei hatte die Frau ihren Sohn.
Erstmals bekommt Deutschland direkten Zugriff auf den für die Elektromobilität so wichtigen Rohstoff Lithium. Dafür wird ein Salzsee in Bolivien angezapft. Doch die Folgen für die Umwelt sind noch nicht untersucht.
Das oberste Wahlgericht Boliviens setzt sich über das Ergebnis eines Referendums hinweg. 2016 wollte eine Mehrheit der Bolivianer nicht, dass Präsident Evo Morales eine vierte Amtszeit bekommt. Nun tritt er trotzdem an.
Bei der Kontrolle einer Postsendung aus Bolivien erleben Mitarbeiter des Hauptzollamts Frankfurt eine Überraschung: Im Inneren einer Tafel Schokolade sind 13 Gramm Kokain versteckt.
Südamerika gilt wegen seiner Lithium-Vorkommen als „das Saudi-Arabien der Elektromobilität“. Die Bolivianer kooperieren jetzt mit deutschen Unternehmen – und wollen dabei lernen, die Vorkommen selbst zu verarbeiten.
Der Verlust des eigenen Zugangs zum Pazifik wird Bolivien noch lange prägen. Allerdings wäre es nach der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs an der Zeit, die vielen außenpolitischen Scharmützel zu beenden.
Seit Jahrzehnten streitet Bolivien mit Chile über einen Zugang zum Meer – über chilenisches Gebiet. 2013 schaltete La Paz den Internationalen Gerichtshof ein. Der hat jetzt über die Frage entschieden.
In Bolivien sind Sportler zu einem der schwierigsten Rennen der Welt angetreten. Rund 1800 Höhenmeter mussten bezwungen werden, bei einer Gesamtstrecke von über 28 Kilometern.
Bolivien sitzt auf einem 100 Milliarden Dollar schweren Schatz: Lithium. Nun soll er gehoben werden – mit Hilfe kleiner deutscher Firmen.
In Bolivien schweben Pendler gerne mal zur Arbeit: Die Städte La Paz und das über 4000 Meter gelegene El Alto verbindet die längste Seilbahn der Welt. Täglich nutzen rund 160.000 Menschen die Gondeln, die 30 Kilometer weit durch die Landschaft schweben.
Eine Eisenbahn quer durch Südamerika soll Pazifik und Atlantik verbinden. Deutsche und Schweizer Unternehmen wollen den Ozean-Zug bauen.
In Boliviens Hauptstadt La Paz sind Demonstranten und Sicherheitskräfte aneinandergeraten. Die Proteste wurden von Arbeitern und Studenten angeführt. Sie richteten sich gegen die linke Regierung von Präsident Evo Morales und neue Gesetze, mit denen Mitarbeiter des Gesundheitswesens stärker kontrolliert werden sollen.
In Bolivien gehen weiterhin Mediziner gegen gesetzliche Neuregelungen im Gesundheitswesen auf die Straße. Einen Monat streiken Ärzte, Medizinstudenten und Fachpersonal.
In Bolivien streiken seit Wochen Ärzte, Pfleger und Studenten gegen die Reformpläne der Regierung. In der Hauptstadt La Paz kam es jetzt zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Der Vertrag ist unter Dach und Fach: 12 Milliarden Euro wollen Brasilien und Bolivien in den Bau einer Bahnstrecke investieren, die den Atlantik und Pazifik verbinden wird. Besonders der Binnenstaat Bolivien hofft von dem Projekt zu profitieren.