Der richtige Mann in der falschen Partei?
Boris Pistorius verzichtet auf die Kandidatur und unterstützt Olaf Scholz. Doch der steht als gescheiterer Kanzler da. Und bis zum SPD-Parteitag im Januar kann noch viel passieren.
Boris Pistorius verzichtet auf die Kandidatur und unterstützt Olaf Scholz. Doch der steht als gescheiterer Kanzler da. Und bis zum SPD-Parteitag im Januar kann noch viel passieren.
Der Kreml brüstet sich mit seiner neuen Mittelstreckenrate. Der ukrainische Präsident Selenskyj hingegen spricht von Kriegsverbrechen und fordert scharfe Reaktionen. Der Überblick.
Wenn Migranten doch keine Zukunft in Deutschland sehen, können sie als Hilfe für die Rückreise Geld beantragen. Bis Oktober 2024 haben Tausende Menschen das Angebot in Anspruch genommen. Laut Befürwortern lohnt sich die Praxis.
Das Fernmeldehochhaus in Frankfurt, das die Aufbruchstimmung der Nachkriegszeit verkörperte, ist fotografisch ungewöhnlich gut dokumentiert. Eine Ausstellung zeigt es in seiner Entstehung und in frühen Jahren.
Boris Pistorius hat lange mit seinem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur gewartet. Das war auch eine Rache an Bundeskanzler Olaf Scholz. Wie kam es dazu?
Reinraum des Minimalismus statt Bußarchitektur der Nachkriegszeit: Die Hedwigskathedrale in Berlin ist jetzt mehr Pantheon als Kirche.
Die Nan-Goldin-Ausstellung in Berlin wird von antiisraelischen Statements der Künstlerin überschattet. Jenseits aller Debatten kann man in der Neuen Nationalgalerie ihr fotografisches Lebenswerk entdecken.
Jahrelange Untätigkeit und eine völlige Fehleinschätzung der demographischen Situation machten im Schulbau eine architektonische Fließbandproduktion nötig. Der Architekt Andreas Krawczyk zeigt in Berlin, wie das gelingen kann.
Der SPD-Vorstand will Scholz am Montag offiziell zum Kanzlerkandidaten nominieren. Bei einer Wahlkampfrede in Berlin äußerte er sich wider Erwarten nicht zum Verzicht des in Umfragen beliebten Verteidigungsministers Boris Pistorius auf eine Kandidatur.
Ein Junge stürzt in einen Regensickerschacht. Die Rettung gestaltete sich schwierig. Sogar Bäume mussten gefällt werden.
Ein Berliner Symposium, auf dem auch über den Krieg in Nahost diskutiert wird, soll noch vor Eröffnung zum Scheitern gebracht werden. Die weltbekannte New Yorker Fotokünstlerin Nan Goldin wirkt daran ordentlich mit. Dem Boykottdiktat muss widerstanden werden.
Viel Hoffnung wurde mit dem deutsch-britischen Vertrag zur Zusammenarbeit verbunden. Nach dem Ampel-Aus hängt das Gelingen nun davon ab, was die nächste Bundesregierung will.
Das außenpolitische Personal des künftigen amerikanischen Präsidenten stellt die NATO nicht grundsätzlich infrage. Aber es gibt ein großes Fragezeichen in seinem Team.
Die Niederländerin Rineke Dijkstra hält mit ihrer Kamera den Moment fest, in dem das Leben sich verwandelt. In Berlin ist jetzt ein Querschnitt ihres fotografischen Werks zu sehen.
Noch bis zum 15. Dezember ist der 70 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Frankfurt und Mannheim gesperrt – dann sollen die Züge hier wieder fahren. Ein Rennen gegen die Zeit.
Der legendären Berliner Schaubühne droht nach eigenen Angaben die Insolvenz, wenn die Berliner Sparpläne wie angekündigt beschlossen würden. Stimmt das?
In wenigen Tagen erscheinen Angela Merkels Memoiren. Die frühere Bundeskanzlerin verteidigt darin auch ihre Russlandpolitik – und beschreibt denkwürdige Begegnungen mit Donald Trump und Gerhard Schröder.
Sein Tod löste weltweit große Trauer bei Fans der Band One Direction aus. Nun nehmen Angehörige von Liam Payne in Großbritannien Abschied. Unter den Trauergästen sind viele Prominente.
Ganz fernhalten ließ der Staat sich nicht: Carola Wiemers erzählt von der Zuflucht, die Günter de Bruyn im märkischen Abseits fand. Und davon, wie der Autor trotzdem der DDR die Stirn bot.
Die hessischen Grünen haben die umstrittenen Auslandsreisen ihres Ko-Vorsitzenden Andreas Ewald zur Privatsache erklärt. Der Versuch, die falsche Auskunft zu verheimlichen, ist missglückt.
Mit der „Mission Silberlocke“ wollen die drei Linken-Politiker Gysi, Bartsch und Ramelow ihre Partei doch noch in den nächsten Bundestag hieven. Viel Zeit bleibt ihnen dafür nicht.
Mit dem Vertrag sollten die Beziehungen zu London auf eine neue Ebene gestellt werden. Doch nun wird er nach F.A.Z.-Informationen vorerst nicht abgeschlossen. Schuld ist der Koalitionsbruch in Deutschland.
Wie damit umgehen? In Brandenburgs SPD droht man dem RBB mit Konsequenzen für den Fall einer Verfassungsbeschwerde des öffentlich-rechtlichen Senders gegen den Staatsvertrag.
Nach 1000 Tagen Krieg in der Ukraine lässt deren Präsident Selenskyj mit einer Äußerung aufhorchen. Er warnt auch, bei Einschnitten bei der US-Militärhilfe „werden wir verlieren“. Der Überblick.
Viele Juden sagen, dass sie bestimmte Berliner Gegenden nicht mit sichtbaren Symbolen betreten, Homosexuelle agieren teils ähnlich. Berlins Polizeipräsidentin spricht von „offener Judenfeindlichkeit“.
Kultur ist nicht nur Bildung und Unterhaltung, sondern auch ein Teil der Gesellschaft. Sie lebt von Überschüssen, die in Zeiten des Mangels fehlen. Deshalb muss sie lernen, mit Subventionskürzungen zu leben. Nicht nur in Berlin.
Erst ging es nur um eine vorübergehende Kampfmittel-Erkundung, doch weigerten sich die Waldbesetzer, ihre Posten zu verlassen. Daher löst die Polizei nun das gesamte Protestcamp in der Nähe der Tesla-Fabrik auf.
Linker und rechter SPD-Parteiflügel loben Pistorius und senken den Daumen über den Kanzler. Vor dessen Heimkehr aus Rio schaltet sich die Parteispitze zusammen.
Joe Biden verabschiedet sich beim G-20-Gipfel in Brasilien von der großen internationalen Bühne. Und was macht Olaf Scholz?
Auch offen homosexuelle Menschen sollten aufmerksamer sein, sagt Barbara Slowik. Sie will keine Gruppe als Täter „diffamieren“, benennt aber die Judenfeindlichkeit in Quartieren mit vielen arabischstämmigen Bewohnern.
Nach der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim kümmert sich die Deutsche Bahn von August an um die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin. Dafür wurden jetzt die ersten Bauaufträge vergeben.
Grenzenlose Düsterkeit: Regisseur Maxim Didenko bringt in Berlin den „Kremulator“ nach Sasha Filipenko auf die Bühne. Im Publikum sitzen viele Exilrussen. Die Stimmung ist verzweifelt.
Die NFL will in die Hauptstädte expandieren: Da kommt ihr die neue American-Football-Begeisterung der Bundeshauptstadt entgegen. Frankfurt will aber im Rennen bleiben um künftige Deutschland-Spiele der Profi-Football-Liga NFL. 2025 wird es aber wohl nur ein Spiel geben.
Cannabis-Unternehmer machen sich Sorgen über eine mögliche Regierungsübernahme der konservativen Union, etwa in einer großen Koalition. Doch was Friedrich Merz genau plant, ist noch unklar.
An der Komischen Oper Berlin inszeniert Barrie Kosky das Thriller-Musical „Sweeney Todd“. Es erweist sich für das von Kürzungen bedrohte Haus als Stück der Stunde.
Nachdem die USA Kiew den Einsatz weitreichender Waffen erlaubt haben, richtet sich der Blick auf den deutschen Taurus. Um das Kanzleramt wird es in dieser Frage einsamer. Selbst aus der SPD gibt es Kritik.