Riesiger Steuerbetrug – Berliner Autohausgruppe unter Verdacht
Ermittler haben bei Durchsuchungen in zehn Ländern neun Verdächtige festgenommen und Luxusgüter beschlagnahmt. Es geht um einen Steuerschaden von 103 Millionen Euro.
Ermittler haben bei Durchsuchungen in zehn Ländern neun Verdächtige festgenommen und Luxusgüter beschlagnahmt. Es geht um einen Steuerschaden von 103 Millionen Euro.
Die Deindustrialisierung bestimmt den Wahlkampf im Südwesten. Doch die Spitzenkandidaten von Grünen und CDU haben dasselbe Manko: Ohne Hilfe aus Berlin können sie im eigenen Land nur wenig ausrichten.
Die Senkung der Mehrwertsteuer in Restaurants kommt bei Verbrauchern kaum an. Das zeigt eine Datenanalyse der F.A.Z., des „Tagesspiegel“ und der „Stuttgarter Zeitung“.
Die EU-Kommission will den Beitrittsprozess fundamental überholen. Deutschland und viele andere Staaten sehen das kritisch. Jetzt wirbt die zuständige Kommissarin in Berlin um Zustimmung.
Sebastian Czaja führte die FDP in drei Berliner Abgeordnetenhauswahlen. Nun stellt er sich hinter den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner von der CDU. Er nennt dafür auch einen Grund.
Am Dienstag hat der US-Präsident den Bundeskanzler empfangen. Merz bedankt sich für den Empfang in „herausfordernden Zeiten“. Trump lobt den Deutschen – und drischt auf andere Europäer ein.
Das meistbesuchte Museum der Welt steckt in einer akuten Krise: Es wird ausgequetscht und kaputtgespart. Aber auch um große Berliner Museen von Rang steht es nicht besser.
Der erste A380 ist in Frankfurt gelandet. Am Abend sollen Maschinen in München ankommen. Und ein Logistiker warnt vor Engpässen bei Frachtflügen. Eine Übersicht.
Tricia Tuttle will Intendantin der Berlinale bleiben – und deren „institutionelle Unabhängigkeit“ bewahren. Was das bedeutet, muss sie mit Wolfram Weimer klären, der genau diese Unabhängigkeit in Frage stellt.
Deutschland wird sich nicht am Krieg gegen Iran beteiligen. Trump dürfte sich in seinem Urteil über Europa bestätigt fühlen: große Klappe, nichts dahinter.
Trump empfängt Bundeskanzler Merz zum dritten Mal im Weißen Haus. Der Irankrieg steht dabei im Vordergrund – und könnte andere wichtige Themen überlagern.
Mandy Mangler arbeitete bereits in der Gynäkologie, als sie die Klitoris das erste Mal in Gänze sah. Wie kann das sein, fragte sie sich – und wurde zur Chefaufklärerin der Nation.
Laura Arndt und Philipp Schwartz wollen mit der IG Metall die Mehrheit im Werk von Tesla in Grünheide. Konzernchef Elon Musk warnt vor den Folgen.
Wie geht es weiter bei der Berlinale? Es wurde lebhaft über die Zukunft des Filmfestivals und Intendantin Tricia Tuttle diskutiert. Nun äußert sich erstmals die Berlinale-Chefin dazu.
Oh Wau! Chip-Pflicht, Impfungen, Heimtierausweis: Trotz einheitlicher Vorgaben müssen Hundebesitzer bei Reisen innerhalb der EU die unterschiedlichsten Regeln beachten.
Deutschland will sich „definitiv“ nicht am Irankrieg beteiligen. Der britische Premierminister Starmer wollte das auch nicht – steuerte dann aber um. US-Präsident Trump war „sehr enttäuscht“ von der Blockade.
Immobilien enteignen, Mieten begrenzen: Wie soll so günstiger Wohnraum entstehen? Eine Bürokratie-Spirale verhindert Investitionen.
Der Druck von Tiktok auf die klassische Musik wächst – ebenso wie jener der Digitalkonzerne. Die Berliner Musikfilmmesse Avant Première diskutiert, was die neue Technik für die Zukunft der Musik bedeutet.
Merz’ Reisen nach China und Amerika zeigen Deutschlands Schwächen und werfen eine Frage auf: Richtet sich Berlin geostrategisch neu aus?
Herr Wadephul wird melancholisch: Der Außenminister muss bei Caren Miosga seine Machtlosigkeit im Irankrieg eingestehen. Mit der Rolle als Nothelfer für Touristen will er sich aber auch nicht bescheiden.
Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ will beim Bund erreichen, dass überschuldete Kommunen wieder handlungsfähig werden. Auch Politiker aus dem Rhein-Main-Gebiet engagieren sich in dem Bündnis.
Hinter der geplanten Schließung des Instituts für Archäologie an der Humboldt-Universität steht ein kopfloser Plan. Die Hochschule scheint sich für ihre Tradition zu schämen.
Auch eine Art der Diplomatie: Neulich schrieb unsere Kolumnistin über die Kochvideos der japanischen Botschafterin. Nun wurde sie selbst von dieser bekocht – inklusive mit dem Fraktur-F der F.A.Z dekorierter Reis.
Schluss mit Schimmel: Sechs Jahre dauerte die Sanierung der Hohenzollerngruft in Berlin. Nun schützen Lichtschranken und eine Klimaanlage die 91 historischen Sarkophage.
In Deutschland ist der französische Künstler Bernard Réquichot weitgehend unbekannt. Der Galerist Michael Werner möchte das ändern und zeigt in Berlin eindrucksvolle Werke des Collagisten.
Ein „inoffizielles Archiv“ dokumentiert, dass sich viele Chinesen mit der staatlichen Version ihrer Geschichte nicht zufrieden geben. Jetzt präsentiert es in Berlin ein eigenes Filmfestival.
Verkauf von Werkswohnungen, Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Indien: Die Chemiekrise spitzt sich weiter zu, die Auseinandersetzungen werden härter. Besserung ist nicht in Sicht.
Was sich aus einer Berliner Ausstellung mit Zeichnungen des bedeutenden Wiener Jugendstil-Architekten Otto Wagner für die Gegenwart lernen lässt.
Joschka Fischer hielt im Jahr 2000 die erste Humboldt-Rede zur Europapolitik an der Berliner Humboldt-Universität. Nun sprach Koen Lenaerts, der Präsident des Europäischen Gerichtshofs, über das europäische Bürgerrecht.
Ein Gerücht und seine Folgen: Die „Bild“-Zeitung behauptete diese Woche in einer Schlagzeile, die Berlinale-Intendantin müsse gehen. Eine dürre Nachricht – Tricia Tuttle bleibt im Amt. Das ist gut so.
Der Webteppich als Medium politischer Obstruktion in Frankfurt, Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch in Dresden und die Fotografin Germaine Krull im Museum Folkwang: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für den März 2026.
Der Abgang von Tricia Tuttle als Intendantin der Berliner Filmfestspiele bleibt ein Gerücht. Aber das Festival steckt dennoch in einer Krise, die seine Existenz bedroht – und der Schaden ist längst da.
Als Außenkanzler äußerte sich Merz jüngst noch kritisch über das Großmachtstreben Pekings. Während seiner Reise in das Land ist davon kaum noch etwas zu hören. Stattdessen staunt er über Kungfu-Roboter und lobt sogar Chinas Industriepolitik.
Eine 35-Jährige wurde im ICE kontrolliert – und hatte kein gültiges Ticket. Anstatt den Zug zu verlassen, schlug sie mit der Faust auf den Zugchef ein. Das hatte auch Konsequenzen für die anderen Passagiere.
Der Bundeskanzler hat oft kein Blatt vor den Mund genommen, wenn er China kritisierte. Im Land schlägt Friedrich Merz jetzt freundliche Töne an.
Die Serie mit dem Schrullen-Titel „Kacken an der Havel“ handelt von einem Rapper aus Berlin, der in sein Heimatkaff zurückkehren muss. Was sich dort abspielt, ist großes Theater.