Kommt bald russische Atomtechnik ins Emsland?
Ausgerechnet von Rosatom stammt die Lizenz für Brennelemente, die ANF in Lingen bauen möchte. Ein Unding aus Sicht der Kritiker, eine Herausforderung für Behörden.
Ausgerechnet von Rosatom stammt die Lizenz für Brennelemente, die ANF in Lingen bauen möchte. Ein Unding aus Sicht der Kritiker, eine Herausforderung für Behörden.
Die Intendanz von Tricia Tuttle bei den Filmfestspielen steht auf der Kippe. Hintergrund ist der Streit um die Haltung der Berlinale zum Gaza-Konflikt und ein Eklat bei der Preisverleihung am Samstagabend.
Der Komponist York Höller ist trotz seiner Erblindung weiter kreativ. Er glaubt an die Notwendigkeit musikalischen Erzählens jenseits politischer Agitation. Jetzt erhält er den „Deutschen Musikautor*innenpreis“.
Krebspatienten können profitieren, wenn sie direkt in die Therapieentscheidungen eingebunden werden. In einigen Kliniken findet schon ein Umdenken statt.
Ein Jugendlicher tritt einen 26-Jährigen an einem S-Bahnhof in Berlin-Neukölln die Treppe hinunter. Der Mann wird schwer verletzt. Einen Tag später melden sich vier Minderjährige bei der Polizei.
Deutschland hat lange dem amerikanischen Atomschirm vertraut. Jetzt aber herrscht in Washington Donald Trump – und Friedrich Merz schaut nach Paris.
Zwei Berliner Bühnen adaptieren Romane von Miranda July. Die Inszenierungen beleuchten feministische Perspektiven mit Humor und Tiefgang. Von Wechseljahresromanen kann keine Rede sein.
Die Schriftstellerin Ricarda Junge ist Lehrerin geworden. Sie hat einen neuen Roman geschrieben, in dem sie beschreibt, was an den Schulen falsch läuft. Schüler möchte sie stark machen.
Neun Monate hat sich Merz Zeit gelassen, ehe er nun zum ersten Mal nach China fliegt. Das gegenseitige Misstrauen ist groß – die gegenseitige Abhängigkeit aber auch.
Der ukrainische Philosoph Vasyl Cherepanyn ist Kurator der 14. Berlin Biennale im kommenden Jahr. Ein Gespräch über Kunst in Zeiten des Krieges, verfrühte Wiederaufbaupläne von Stararchitekten und deutsche Erinnerungskultur
Amerikanische Techkonzerne bestimmen unseren digitalen Alltag. Der Chaos Computer Club will Alternativen bekannter machen. Dazu veranstaltet er auch im Rhein-Main-Gebiet digitale Unabhängigkeitstage.
Die Humboldt-Universität will ihr Archäologisches Institut schließen. Gabriel Zuchtriegel, Direktor von Pompeji, plädiert für dessen Erhalt. Ein Gespräch über die Bedeutung klassischer Kultur – und warum Grundschulkinder Latein lernen sollten.
ÖRR auf Abwegen: Der „Bericht aus Berlin“ zeigt, wie Angela Merkel beim CDU-Parteitag der Wahl von Friedrich Merz applaudiert. Dabei war sie zu dem Zeitpunkt gar nicht da. Im ZDF fliegen derweil wegen des KI-Fakes die Fetzen.
Vor 20 Jahren rettete der Bankier Jörg Woltmann die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin vor der Insolvenz. Jetzt stellt er die Weichen für die Zukunft von KPM.
Um das Berliner Regierungsviertel märchenhaft erscheinen zu lassen, braucht es drei Dinge: Eine für Magie empfängliche Heldin, eine Bärin, die durch Berlin streift und ein bisschen Realität.
Das Staatsballett Berlin zeigt elf neue Choreographien von Tänzern des Ensembles: Rituale für die Zukunft des Tanzes.
Als Kostümdesignerin prägte Mona May nicht nur den Film-Klassiker „Clueless“, sondern den kompletten Stil der Neunziger. Jetzt kommen ihre Looks zurück – und May fragt sich, wo die Persönlichkeit in unserer Mode geblieben ist.
Gerhard Richter in Paris, Julius von Bismarck in Wien, Beckmann-Zeichnungen in Frankfurt: Diese 18 wichtigen Ausstellungen schließen in den kommenden vier Wochen.
Die Filmfestspiele enden mit einem Sieger und einer Siegerin aus Deutschland. Auch in diesem Jahr hat die Berlinale die Kurve gekriegt, aber in Zukunft braucht sie mehr als Rückgrat und Glück. Eine Bilanz.
Der Goldene Bär der Berlinale geht an İlker Çataks Film „Gelbe Briefe“, den Preis als beste Schauspielerin gewinnt Sandra Hüller. Die Abschlussgala wird von politischen Statements gegen Israel überschattet, auch das Wort „Genozid“ ist wieder zu hören.
Das Wirtschaftsministerium wird saniert, ein Teil der Belegschaft sitzt schon in einem Ausweichquartier. Es bleibt die verbindende Kraft der Kantine.
In Berlin trafen jetzt der Dichter und Soldat Serhij Zhadan und der Historiker Karl Schlögel zusammen, um über den Ukrainekrieg zu reden – und über einen Prozess gegen Russland zu spekulieren.
Die Berlinale steht unter Druck, sich zum Nahostkonflikt zu äußern. Zwei Filme im Festivalprogramm haben dazu einen eigenen Standpunkt. Eine Spurensuche in der Nebenreihe „Perspectives“.
Ohne Handys und mit geheimer Besetzung bringt das Format „Unreleased“ aus Berlin jungen Hip-Hop und Rap auf die Bühne. Auch Nina Chuba trat dort schon auf. Jetzt hat das Format in Frankfurt gastiert.
Die Berlinale endet mit Filmen aus Ostdeutschland und dem Tschad – und der Geschichte eines Mädchens, das zur Zeugin einer Vergewaltigung wird. Jetzt muss die Jury über die Preise entscheiden.
Omer Bartov hat bei Pierre Vidal-Naquet nachgeschlagen, Dirk Moses bei Theodor W. Adorno: Die „Berlin Review“ publiziert zwei Versuche von Historikern, Lehren aus dem Gazakrieg auf Begriffe zu bringen.
Der Regisseur Ted Fendt ist aus Amerika nach Berlin gezogen. Im Forum der Berlinale läuft sein Film „Auslandsreise“, und in einem Beitrag im Panorama ist er als Schauspieler zu sehen.
Keine fremden Hände auf den Tasten, keine fremden Füße an der Orgel: Ulrich Thein zeigt als Komponist in diesem Bach-Biopic vollen Körpereinsatz.
In Haldensleben in Sachsen-Anhalt wird ein Teil vom Nachlass der Brüder Grimm und ihrer Familie aufbewahrt. Wie kommen die Möbel, Büsten, Bilder und Bücher dorthin?
Der CDU-Chef muss seine Bilanz als Kanzler heute auf dem Parteitag verteidigen. Roland Koch, Karin Prien, Kohl-Enkel Volkmann und Carsten Linnemann erzählen, wie sie Merz erleben.
Die von den Nationalsozialisten in den Tod getriebene Ida Dehmel wird in der Berliner Matthäi-Kirche gewürdigt. Ihr Engagement als Kunstförderin und Frauenrechtlerin wirkt bis heute.
In Berlin oder Bremen gibt es immer neue Sozialgeschenke, während der Süden sparen muss. Der Länderfinanzausgleich braucht eine klare Maßgabe: Hilfe nur gegen Reformen.
Die Berliner Filmfestspiele sind längst nicht so schlecht wie ihr Ruf. Aber ihre Zukunft liegt nicht am Potsdamer Platz. Deshalb sollte sich Wolfram Weimer etwas einfallen lassen.
Immobilienskandal in Berlin: Journalisten, die als Hauseigentümer 1,7 Millionen Euro als Förderung für sozialen Wohnungsbau erhielten, aber teuer untervermieteten, zahlen das Geld plus Zinsen zurück.
Eine innere Stimme sagte ihr: Geh nicht dorthin. Doch nun ist Cécile Wajsbrot in ihrem neuen Roman einem Schockerlebnis aus ihrer Kinderzeit nachgegangen.
Von einer Zeitenwende hat das deutsche Kino noch nicht viel gehört. Das zeigen Filme von Angela Schanelec und Anna Roller im Wettbewerb und in der Panorama-Reihe der Berlinale.