Ein Platz für die „Sibirische Nachtigall“
Sie war eine gefeierte Sängerin und Filmschauspielern, kam nach dem Zweiten Weltkrieg zu Unrecht in ein sibirisches Arbeitslager. Jetzt soll in Frankfurt ein Platz nach ihr benannt werden.
Sie war eine gefeierte Sängerin und Filmschauspielern, kam nach dem Zweiten Weltkrieg zu Unrecht in ein sibirisches Arbeitslager. Jetzt soll in Frankfurt ein Platz nach ihr benannt werden.
Zaza Burchuladzes Roman „Zoorama“ ist ein wildes Stück experimenteller Prosa, die allerdings geerdet, vielleicht begründet wird durch traumatische Erinnerungen ihres aus Georgien geflohenen Autors.
Springer klagt im Streit um Bilder vom Bundestagswahlabend gegen die ARD und vermeidet einen Prozess in den USA. Der Bundesverband Regie sucht eine Schlichtung mit Netflix um Streit um Vergütungen.
Bundeskanzler Olaf Scholz teilt in der Generaldebatte gegen Oppositionsführer Friedrich Merz aus. Der hatte ihm Wortbruch beim Sondervermögen für die Bundeswehr vorgeworfen.
Schimpfend verließ der Musiker am ersten Tag des Prozesses den Saal. Bei der Fortsetzung blieb sein Platz leer. Das Gericht hat den Rapper trotzdem verurteilt.
Viele Kehlen für ein Halleluja: Barbora Horáková inszeniert Antonio Vivaldis „Giustino“ an der Berliner Staatsoper als lustige Revue von Gags. René Jacobs als Dirigent bringt Ernst und Spaß zusammen.
Dem früheren britischen Premierminister zufolge war die Bundesregierung aus wirtschaftlichen Gründen gegen einen längeren Krieg. Die Bundesregierung hält den Vorwurf für „Unsinn“.
Nach der Kollision zweier Güterzüge im Landkreis Gifhorn erklärt die Deutsche Bahn, dass die Streckensperrung länger als erwartet dauern dürfte. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.
Die Ampelkoalition unterstützt die private Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Doch die versprochene Übernahme von Migranten stockt. Schiebt Italien Deutschland die Schuld zu?
Nach dem Unfall zweier Güterzüge bleibt der Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin bis kurz vor Weihnachten eingeschränkt. Ursprünglich war die Bahn davon ausgegangen, dass das Problem bis zum 27. November behoben wird.
Zehnmal so groß und sagenhaft teuer: Im Vergleich zur Downing Street Nummer 10, einer der ältesten und bescheidensten Regierungszentralen der Welt, sieht die Erneuerung des Kanzleramtes ziemlich unsouverän aus.
Wirtschaftsminister Habeck hält den Inflation Reduction Act der USA für nicht WTO-konform – und begründet mit Paris eine „neue Phase“ der Industriepolitik.
Die Bundesregierung und CDU und CSU haben die Streitfragen zu Sanktionen und Schonvermögen aus dem Weg geräumt. Dem nun gefundenen Kompromiss können beide Seiten etwas abgewinnen.
Die Polizei führt bundesweit Razzien wegen Subventionsbetrugs durch. In Berlin ist auch die für Islamismus zuständige Abteilung des Landeskriminalamts im Einsatz. Man will „die Finanzströme extremistischer Strukturen“ aufklären.
Moldau ist als kleines Nachbarland der Ukraine besonders stark von Russland abhängig. Aber seine Präsidentin vertritt unbeirrt einen prowestlichen Kurs. Deutschland und Frankreich wollen sie dabei unterstützen.
Berliner Wahlchaos +++ Wohnungsmarkt +++ Titelbild vom 16. November +++ Garnisonskirche
Die SPD war die Partei des, wie man damals sagte, technischen Fortschritts. Das galt auch für die Kernenergie. Wie sich das wandelte, schildert ein Buch, dessen Lektüre wenig Spaß macht.
Die IKK Gesund Plus will den Zusatzbeitrag für ihre Versicherten nicht anheben. Der Chef fordert, das Gesundheitswesen wirtschaftlicher zu machen, statt Beitragszahler zu belasten.
Die Phase der Corona-Kürzungen ist vorbei. Lufthansa sucht sehr viele neue Beschäftigte. Und in Berlin füllt der Konzern Lücken, die Billigflieger gerade gelassen haben.
Was eine fantastisch ausgestattete Gangsterserie von Martin Scorsese aus dem Jahr 2010 mit den mitten im Heimspiel aus dem Stadion wandelnden Scheichs von Qatar zu tun hat.
Das einheitliche ÖPNV-Ticket für 49 Euro im Monat wird wohl erst im Frühjahr erhältlich sein. Viele Details sind noch zu klären – auch mit der EU.
Die RBB-Intendantin Katrin Vernau erhält einen monatlichen Mietkostenzuschuss von 1000 Euro. Der frühere Chefredakteur Christoph Singelnstein hat einen lukrativen Beratervertrag.
Anbiederung an Russland und „Dauermobbing“: Die hessische Bundestagsabgeordnete Joana Cotar kritisiert ihre Partei und zieht Konsequenzen. Der Austritt zeigt, dass die Flügelkämpfe in der AfD weitergehen.
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft in der deutschen Weltraumpolitik eine Lücke. Die europäischen Partner und die Industrie erwarten zu Recht, dass Berlin nachlegt.
Lange stockte die Entwicklung des Luftverteidigungssystems FCAS. Nun soll das Projekt schnell vorangehen. Was dahinter steckt und was noch zu klären ist.
Reines Koks und tote Nazis: Volker Kutschers neunter Gereon-Rath-Roman setzt im Hörbuch ganz auf Charly.
Über zwei Bibelzitate an der Kuppel des Berliner Stadtschlosses ist ein Streit entbrannt. Sind sie Ausdruck politischer Unterdrückung oder christlicher Freiheit?
Union-Berlin-Manager Oliver Ruhnert über die WM in Qatar, sein Gegenmodell zum Eventfußball, die Versäumnisse des DFB und den Reiz einer Bundestagskandidatur
Franziska Giffey sagt, das Wahldebakel in der Hauptstadt schmerze sie, weil Berlin-Klischees bedient würden. Daran hat sie allerdings selbst erheblichen Anteil.
Die Räumungsarbeiten auf der nach zwei kollidierten Güterzügen gesperrten Strecke zwischen Hannover und Berlin gehen schleppend voran. Eine Sprecherin rechnet mit einer Freigabe frühestens am 27. November. Bahnkunden können kostenfrei umbuchen.
Wolfgang Schäuble ist seit fünfzig Jahren Abgeordneter. Ein Interview über seinen Durchbruch als Parlamentarier, den FC Bundestag – und seine wichtigste Rede.
Energie- und Klimakrise dürften nicht zu einer Krise der Kultur führen, sagte Claudia Roth auf einer Veranstaltung in Berlin. Bisher fehle es an Expertise in vielen Einrichtungen. Das müsse sich ändern.
Die strategische Bedeutung des Weltraums wird mittlerweile auch in Berlin beschworen. Klar ist trotzdem: Einen Deutschen auf dem Mond wird es so schnell nicht geben.
Frankfurt macht sich größer, als es ist und übersieht dabei seine Stärken: Die Nachricht, dass der S. Fischer Verlag seine Berlin-Dependance ausbaut, verursacht in den kulturellen Kreisen der Stadt Phantomschmerzen.
Der „Zug der Volksvertreter“ in der Frankfurter Paulskirche lehrt uns, wie schutzbedürftig Einheit und Demokratie sind. Der Standort könnte besser nicht sein. Ein Gastbeitrag des Frankfurter Stadtältesten.
Es wäre sicherlich vernünftig, die Weltmeisterschaft in Qatar zu boykottieren. Doch dann ist da noch der eigene Sohn, der sich schrecklich auf das Turnier freut. Ein Gastbeitrag.