Netanjahu nennt Abkommen historischen Fehler
In Israel stößt das Genfer Abkommen mit Iran auf klare Ablehnung. Für Außenminister Lieberman ist es der größte diplomatische Sieg Irans der letzten Jahre.
In Israel stößt das Genfer Abkommen mit Iran auf klare Ablehnung. Für Außenminister Lieberman ist es der größte diplomatische Sieg Irans der letzten Jahre.
Die Genfer Atomgespräche mit Iran empören Israel. Amerikas Außenminister Kerry versucht, Jerusalem zu beruhigen: Die Verhandlungen würden für die Israelis keine zusätzlichen Risiken bedeuten.
Der französische Staatspräsident François Hollande hat Israel unerschütterliche Unterstützung im Atomstreit mit Iran geschworen. Aber in Jerusalem regen sich Zweifel an seinen Beteuerungen.
PARIS, 15. NovemberEine gewisse Unbestimmtheit hat bislang die Nahost-Politik François Hollandes ausgezeichnet. Dem Lagerdenken, das in Frankreich lange ...
hcr. JERUSALEM, 13. November. Die Nahost-Friedensgespräche sind nach einem Mordanschlag auf einen israelischen Soldaten und Pläne für mehr als 20000 neue ...
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat die Planungen für 23.000 neue Wohnungen in Ostjerusalem und im Westjordanland vorerst gestoppt. Doch die Friedensverhandlungen bleiben schwierig. In Afula erstach ein Palästinenser einen israelischen Soldaten.
Amerika hat Israel zugesichert, im Streit über das iranische Atomprogramm nicht von seiner Seite zu weichen. Zuvor waren harte Worte zwischen Außenminister Kerry und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gefallen. Ein gemeinsamer Presseauftritt entfiel.
Israel ist zufrieden, dass im Atomstreit mit Iran keine Vereinbarung unterzeichnet wurde. Doch die Wut über den neuen Kurs Amerikas ist nicht verraucht.
Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ziehen sich in die Länge. Beide Seiten betonen ihren Willen zur Einigung - ob diese aber noch am Samstagabend erzielt wird, scheint wieder offen.
löw./hcr. GENF/JERUSALEM, 8. November. Im Streit über das iranische Nuklearprogramm haben die unerwartete Anreise des amerikanischen Außenministers John Kerry ...
hcr. JERUSALEM, 8. November. Der amerikanische Außenminister John Kerry hat vor dem Ausbruch einer dritten Intifada gewarnt, sollten die Gespräche zwischen ...
Bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm deutet alles auf eine Grundsatzvereinbarung hin. Die Außenminister Amerikas, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands fliegen nach Genf. Israel kündigt Widerstand an.
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat bleibt im Amt. Sein Wahlsieg fiel knapper aus als wochenlang vorhergesagt. Der Kandidat der Ultraorthodoxen aber tat sich am Ende schwer.
Die 58-jährige Finanzfachfrau folgt dem Beispiel von Janet Yellen bei der amerikanischen Notenbank Fed: Die bisherige Stellvertreterin soll als erste Frau die israelische Zentalbank leiten.
Bis zu zehn Informanten des Mossad soll die Türkei an den iranischen Geheimdienst verraten haben, schreibt die „Washington Post“. Die Racheaktion habe dem Mossad wichtige Quellen genommen.
Vor den neuen Gesprächen über das Atomprogramm Teherans rät der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Gespräch mit der F.A.Z. davon ab, die Sanktionen gegen Iran zu lockern. Mehr als „kosmetische Zugeständnisse“ erwartet er von Teheran nicht.
Im Interview mit der F.A.Z. fordert Israels Ministerpräsident Netanjahu, die Sanktionen gegen Teheran beizubehalten und noch zu verschärfen. „Iran hängt wirtschaftlich wegen der Sanktionen schon in den Seilen.“
Das iranische Parlament hat mit 230 von 290 Stimmen das diplomatische Vorgehen Präsident Rohanis gegenüber Amerika und Israel begrüßt. Dies lässt darauf schließen, dass Rohani auch vom geistlichen Oberhaupt Ajatollah Chamenei unterstützt wird.
TEHERAN/WASHINGTON, 1. Oktober (dpa/AFP). Der iranische Außenminister Dschawad Zarif hat die Vereinten Nationen aufgefordert, die „Panikmacherei“ des ...
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat die Haltung seines Landes im Atomstreit mit Iran bekräftigt. Die Sanktionen müssten beibehalten werden, sagte Netanjahu nach einem Gespräch mit Barack Obama in Washington.
Die Israelis fürchten, im Atomstreit mit Iran ins Hintertreffen zu geraten. Aus Angst vor einer wachsenden Isolation gibt es in Israel aber auch Kritik an Netanjahus harter Linie.
Irans Präsident Rohani will Verhandlungen über sein Atomprogramm so schnell wie möglich abschließen. Er erklärte sich abermals zu konstruktiven Gesprächen bereit.
hcr./anr. JERUSALEM/NEW YORK, 25. September. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Rede des iranischen Präsidenten Hassan Rohani vor der ...
In seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung hat Irans Präsident Rohani eine Entspannungspolitik verkündet. Man strebe nicht nach Atomwaffen. Israel warnte vor einem Täuschungsmanöver.
Die Entspannungssignale aus Iran machen Israel nervös. Der Westen dürfe sich von den Avancen des neuen iranischen Präsidenten Rohani nicht täuschen lassen, warnt Regierungschef Netanjahu.
hcr. JERUSALEM, 15. September. Der amerikanische Außenminister John Kerry hat am Sonntag in Jerusalem den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ...
ABU DIS/TEL AVIV, 12. SeptemberStatt in einem eigenen Staat lebt Ahmed Qurei im Schatten einer hohen Betonmauer. Nicht länger als fünf Jahre sollten die ...
JERUSALEM, 9. September. Israelische Politiker ziehen es vor, zum Konflikt in Syrien zu schweigen. Wenn sie sich äußern, dann enden sie meist mit demselben ...
Irans Anerkennung des Holocaust per Twitter-Botschaft trifft in Israel auf Skepsis. Ministerpräsident Netanjahu gibt sich unbeeindruckt und warnt weiter vor Teherans Atomprogramm.
Die syrische Opposition hatte auf ein schnelleres militärisches Eingreifen des Westens gehofft. Bundestagspräsident Lammert spricht von einer „historischen Korrektur“ in der Frage, wer über Krieg und Frieden zu entscheiden habe.
Nach Obamas Verzicht auf einen kurzfristigen Militärschlag gegen Syrien appelliert der deutsche Außenminister an Russland, nun im UN-Sicherheitsrat eine „konstruktive Haltung einzunehmen“. Auch in Frankreich wird nun ein Votum im Parlament gefordert.
In Israel ist zwar die Nachfrage nach Gasmasken gestiegen, von Kriegsangst aber ist wenig zu spüren. Militär und Regierung halten es für wenig wahrscheinlich, dass Syrien und seine Unterstützer nach einem amerikanischen Angriff in Israel Vergeltung üben könnten.
Von Werner SonneBenjamin Netanjahu ist vor allem eins: ein Machtmensch, und er hat vor allem ein Ziel: an der Macht zu bleiben.
Zum ersten Mal seit fast drei Jahren sitzen Israelis und Palästinenser wieder an einem Tisch. Aber die Erwartungen sind gering. Niemand will über konkrete Verhandlungen sprechen - nur von „Gesprächen über Gespräche“.
Eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit den Palästinensern ist Zipi Livnis Hauptanliegen. Von Misserfolgen lässt sich die 55 Jahre alte Politikerin dabei nicht unterkriegen.
Die israelische Regierung hat beschlossen, vor dem Beginn neuer israelisch-palästinensischer Gespräche 104 Gefangene freizulassen. Vorangegangen war eine emotional geführte Debatte im Kabinett.