Äußerst knapp
Benjamin Netanjahu gewann im März die Wahl in Israel, aber seine neue rechts-religiöse Regierung hat im Parlament nur ein Mandat mehr als die Opposition. Die Koalitionsgespräche zogen sich bis zur letzten Minute hin.
Benjamin Netanjahu gewann im März die Wahl in Israel, aber seine neue rechts-religiöse Regierung hat im Parlament nur ein Mandat mehr als die Opposition. Die Koalitionsgespräche zogen sich bis zur letzten Minute hin.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine knappe Mehrheit für eine neue Regierung gefunden. Kurz vor Ablauf der Frist trat auch die Siedlerpartei seiner Koalition bei.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu muss bis am Mittwoch seine neue Regierung gebildet haben. Nun versagt ihm ein wichtiger Verbündeter überraschend die Unterstützung.
In Tel Aviv haben Tausende aus Äthiopien stammende Juden gegen Diskriminierung und Polizeigewalt demonstriert. Dutzende Demonstranten und Polizisten wurden dabei verletzt.
Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, spricht über Judenfeindlichkeit unter Muslimen und die Pegida-Demonstrationen. Er rät keineswegs vom Tragen einer Kippa ab, auch wenn anderes behauptet wurde.
Günter Grass war die Stimme des deutschen Geistes in der Welt: ein Patriot, kein Rechthaber, auch wenn er oft über das Ziel hinausschoss. Erinnerung an einen Freund.
Am Holocaust-Gedenktag greift Israels Ministerpräsident zu drastischen Worten: Vor dem Zweiten Weltkrieg habe der Westen vergeblich versucht, Nazideutschland zu beschwichtigen. Dieser Fehler wiederhole sich nun in der Iran-Politik.
„Was gesagt werden muss“, die politische Intervention von Günter Grass in Zeilenform, sorgte im April 2012 für weltweite Aufregung: Repliken, Stellungnahmen – und eine entlarvende Interpretation.
Klartext von Barack Obama: Für ein Atom-Abkommen müsse Iran nicht Israels Existenzrecht anerkennen. Doch Israel fühlt sich bedroht und stellt eigene Forderungen. Auch die radikal-islamische Hizbullah-Miliz meldet sich zu Wort.
Die Gegner eines Atom-Abkommens mit Iran werden in den nächsten Monaten alles tun, um den endgültigen Vertragsabschluss zu verhindern. Denn sie haben kein Interesse an einem Ende der Sanktionen und einem Wiedererstarken des Landes.
Chance zur Entspannung oder existenzielle Bedrohung? Der Atom-Deal mit Iran spaltet Amerika. Präsident Obama und Israels Regierungschef Netanjahu machen beide Stimmung für ihre Position.
Nachdem weder Drohungen noch Beschwörungen halfen, bleibt dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu nur ein Bündnis mit den Republikanern in Amerika, um das Rahmenabkommen mit Iran doch noch zu verhindern.
Abgesehen von Israel ist die Rahmenvereinbarung über die künftige iranische Atomnutzung überall der Welt positiv aufgenommen worden. Die Vereinbarung sei detailliert und weitreichend, sagte der amerikanische Präsident Obama.
Trotz oder gerade wegen der Fortschritte bei den Verhandlungen in Lausanne hat Israel längst damit begonnen, sich darauf vorzubereiten, dass Teheran schon bald über eigene Atomwaffen verfügt. Die Regierung Netanjahu sucht die rhetorische Eskalation.
Benjamin Netanjahu hat am Abend vom israelischen Staatspräsidenten den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung bekommen. Gespräche über die Verteilung von Ministerposten haben schon begonnen.
Laut einem amerikanischen Zeitungsbericht soll der israelische Geheimdienst die Atomgespräche mit Iran bespitzelt haben. In Jerusalem weist man die Anschuldigungen zurück, die das zerrüttete Verhältnis weiter belasten.
Im Wahlkampf hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit einer Äußerung gegen Araber in seinem Land Stimmung gemacht. Nach heftiger Kritik entschuldigte sich Netanjahu nun dafür.
Sobald der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin den Auftrag erteilt, kann der Ministerpräsident seine vierte Regierung bilden. 67 Abgeordnete wollen ihn unterstützen. Das ist genug für eine komfortable Mehrheit.
Der israelische Diplomat und Politiker Avi Primor ist felsenfest davon überzeugt, dass sein Staat nur dann dauerhaft in Frieden leben kann, wenn er seinen arabischen Nachbarn entgegenkommt, also (politisch) auch zu Opfern bereit ist.
Die Regierung Netanjahu wirft dem amerikanischen Präsidenten vor, mit seiner Kritik an der Nahostpolitik Israels von den Atomverhandlungen mit Iran ablenken zu wollen.
Die neuen Philanthropen verfolgen mit ihrem Geld eine politische Agenda. Ihnen reicht es nicht mehr, nur ihren Namen irgendwo zu lesen. Das ist brisant.
Zwischen Benjamin Netanjahu und Barack Obama herrscht ein angespanntes Verhältnis. Wer macht nach der Wahl in Israel den ersten diplomatischen Schritt?
Nach seinem rücksichtslos erkämpften Wahlsieg gibt sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versöhnlich – das Weiße Haus aber hält weiter Abstand. „Angespannt und geladen“ gratulierte Barack Obama.
Vor der Wahl in Israel sprach sich Regierungschef Netanjahu gegen einen Palästinenserstaat aus. Nach seinem Sieg ist er wieder dafür. Die Amerikaner sind über dieses Verhalten irritiert.
Vor der Parlamentswahl am Dienstag hatte sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu deutlich gegen eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt mit den Palästinensern ausgesprochen. Nun relativiert er seine Aussage.
Benjamin Netanjahu hat mit seiner Wahlkampagne den Nerv vieler Israelis getroffen: Der Wunsch nach Sicherheit. Sollte die neue Regierung den Palästinensern nicht entgegenkommen, wird das Israel jedoch weiter isolieren.
Mit dem Sieg Netanjahus rückt der israelisch-israelische Friedensplan noch tiefer ins Reich der Träume – der ausgeträumten. Die Zeichen stehen weiter auf Konflikt. Ein Kommentar.
Der Angst-Wahlkampf hat gezogen: Es wird dem Staatspräsidenten Reuven Rivlin gar nichts anderes übrig bleiben, als den Likud-Vorsitzenden Netanjahu mit der Regierungsbildung zu beauftragen.
Die Likud-Partei von Regierungschef Netanjahu hat die israelischen Parlamentswahlen gewonnen. Sein Herausforderer Herzog gratulierte ihm schon zum Sieg. In Deutschland ist das Echo gespalten.
Nach nur zwei Jahren wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Die Wähler müssen sich zwischen ganz verschiedenen politischen Strömungen entscheiden und ein Machtwechsel ist durchaus möglich. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Vier Jahre nach Beginn des Syrien-Konflikts stehen sich auf den Golanhöhen iranische Generäle und Soldaten aus Israel unmittelbar gegenüber – mit unabsehbaren Folgen.
Viele Israelis wissen noch nicht, wen sie am Dienstag wählen sollen - klar ist aber schon jetzt: Es wird knapp für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Lange galt Jitzhak Herzog in Israel als Langweiler. Jetzt aber formt er gemeinsam mit Zipi Livni ein Wahlbündnis, das Benjamin Netanjahus Likud-Partei nervös macht.
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel wittert Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine internationale Verschwörung gegen seine Regierung.
Die Rede vor dem amerikanischen Kongress soll Netanjahu im Wahlkampf nützen. Der israelische Ministerpräsident erweist sich wieder einmal als ein politisches Genie, denn er profitiert vom Streit mit Obama.
Die Vereinigten Staaten und Iran reagieren betont gelassen auf die Netanjahu-Rede vor dem Kongress. Die Unterhändler der Atomverhandlungen in Montreux haben die Rede offenbar längst „eingepreist“.