Warum Netanjahu eine iranische Atombombe für garantiert hält
Was Sie nicht verpassen sollten: die wichtigsten Themen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von heute.
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Das Lob, das Benjamin Netanjahu in Israel für seinen Auftritt im Kongress erhielt, hat er dringend nötig. Im israelischen Wahlkampf ist die Partei des Ministerpräsidenten ins Hintertreffen geraten.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress vor der atomaren Bewaffnung Irans gewarnt. Das angestrebte Abkommen über das iranische Atomprogramm werde Teheran nicht von der Entwicklung von Atomwaffen abhalten, sagte Netanjahu. Obama reagierte kühl.
Von Anfang an war die Beziehung zwischen Benjamin Netanjahu und Barack Obama eisig. Der Auftritt des israelischen Ministerpräsideten vor dem amerikanischen Kongress treibt den kalten Krieg zwischen beiden auf die Spitze.
Am Dienstag spricht Israels Ministerpräsident vor dem amerikanischen Kongress. Die Regierung in Washington verlangt von ihm, keine geheimen Informationen aus den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm zu verraten.
Die jüdische Lobbyorganisation Aipac steht vor ihrer größten Zerreißprobe. Benjamin Netanjahus Auftritt entzweit Washington. Der israelische Ministerpräsident beschwichtigt seine Klientel.
Affront gegen Obama: Der israelische Ministerpräsident Netanjahu auf Besuch in Washington. Nur hat ihn die Regierung nicht eingeladen. Iran freut sich währenddessen über das Spektakel.
Warum dem Schriftsteller Etgar Keret das Lachen vergeht, sein Kollege David Grossman an traurige Comedians denkt und Meir Shalev lieber wilde Pflanzen in der Wüste züchtet: Israels Autoren und Künstler schützen sich mit Ironie vor dem Selbstmitleid.
Wir haben Europa nicht von Hitler zurückerobert, um es jetzt kampflos aufzugeben. Warum wir Juden gerade nach den Anschlägen von Paris und Kopenhagen nicht nach Israel auswandern sollten. Ein Gastbeitrag.
Barack Obama lenkt im Konflikt mit Benjamin Netanjahu ein - obwohl Israels Ministerpräsident seine geplante Rede vor dem amerikanischen Kongress nicht abgestimmt hat.
In einer Rede vor den Vereinten Nationen warnte Benjamin Netanjahu 2012 vor dem iranischen Atomprogramm. Dabei spitzte der israelische Ministerpräsident offenbar Erkenntnisse seines eigenen Geheimdienstes zu – wie nun enthüllte Mossad-Berichte zeigen sollen.
Frans Timmermans, Vizepräsident der EU-Kommission, stellt sich im Interview drängenden Fragen zur Zukunft Europas. Über Terror und Antisemitismus, mangelnde Solidarität und das Freihandelsabkommen mit Amerika.
Brüssel, Paris, Kopenhagen: Die zunehmende Zahl antisemitischer Attentate hat Europas Juden massiv verunsichert. Israel umwirbt die Auswanderungswilligen. Für ihre Integration ist aber noch viel zu tun.
Nach dem Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt in Paris hat die Schändung eines Friedhofs im Elsass Frankreich erschüttert. Nun meldet die Polizei erste Erfolge bei der Suche nach den Tätern.
Wie in einer rasenden Spirale häufen sich die Anschläge und Angriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen in Europa. Der französische Innenminister bittet die Juden zu bleiben. Israel bereitet sich dennoch auf eine Einwanderungswelle vor.
Die dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt kündigt eine entschlossene Reaktion auf die Anschläge in Kopenhagen an. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu fordert abermals die europäischen Juden zur Auswanderung auf.
Bei einem gezieltem Raketenangriff der Hizbullah-Miliz sind zwei israelische Soldaten getötet worden. Bei anschließenden Vergeltungsschlägen kam auch ein UN-Blauhelmsoldat ums Leben.
Die Republikaner fordern weitere Sanktionen gegen Iran - und laden Israels Regierungschef für eine Rede in den Kongress ein. Amerikas Präsident Obama fühlt sich übergangen. Er fürchtet ein Scheitern der Atomgespräche.
Nach der Tötung von zwei Hizbullah-Kommandeuren rechnet Israel mit heftigen Vergeltungsaktionen. Die Terrorgruppe schwor Rache, ihren Drohungen ließ sie in der Vergangenheit meistens Taten folgen.
Israel hat eine Kampagne begonnen, um die Finanzierung des Internationalen Strafgerichtshofs zu kappen. Die Regierung forderte unter anderen Deutschland auf, die Zahlungen auszusetzen.
Ein Gespräch über Heimat ist kein Heimspiel: Der israelische Schriftsteller Meir Shalev und der Filmregisseur Edgar Reitz waren zu Gast bei Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.
Als „schwere Provokation“ bezeichnet der türkische Ministerpräsident die Mohammed-Karikatur auf der Titelseite der „Charlie Hebdo“. Zugleich wirft Davutoglu dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu vor, ebenso wie die Attentäter von Paris für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich zu sein.
Tausende Menschen begleiten die Trauerfeier in Jerusalem für die jüdischen Opfer der Pariser Terrorattacken. Am Begräbnis nehmen auch Israels Präsident Rivlin und Regierungschef Netanjahu teil.
Die französische Regierung hat zu einer Bildungsoffensive aufgerufen, um Schüler über die Terroranschläge aufzuklären. Anlass der Initiative sind antisemitische und terrorismusverherrlichende Vorfälle an Schulen.
Fünf Tage, die Frankreich verändern: Seit den Mordanschlägen der letzten Woche liegt über dem Land eine Schockstarre. Mit den Franzosen demonstriert in Paris die Welt für die Ideale der Aufklärung.
Schockiert gedenken Frankreichs Juden der Opfer des Anschlags auf den jüdischen Supermarkt „Hyper Cacher“. Immer wieder kommt es im Land zu antisemitischen Übergriffen. Die französischen Juden haben Angst.
Eine Nation vereint in Trauer: In Frankreich sind mindestens 3,7 Millionen Menschen gegen den islamistischen Terror auf die Straße gegangen. Auch viele Staatschefs gedachten der Opfer der Attentate. Die Delegation aus Marokko blieb dem Marsch aber fern.
Im Trauermarsch für die Opfer der Terroranschläge in Paris kommen die Massen kaum voran. Die Stimmung ist trotzdem erleichtert. Dass so viele Menschen gekommen sind, gilt den meisten als Zeichen der Hoffnung.
Der französische Präsident Hollande und Kanzlerin Merkel sind gemeinsam mit anderen Staats- und Regierungschefs zum großen Pariser Solidaritätsmarsch gestartet. Bis zu eine Millionen Menschen werden in Paris erwartet.
Israel fordert französische Juden auf, ihrer alten Heimat den Rücken zu kehren. Schon vor den Attentaten in Paris ließen sich im Jahr 2014 so viele wie nie zuvor in Israel nieder.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat mitgeteilt, dass die Palästinenser dem Internationalen Strafgerichtshof beitreten werden. Damit könnten sie Ermittlungen gegen Israel wegen Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg beantragen Doch die Hürden sind hoch.
Mit ihrer Forderung nach einem eigenen Staat sind die Palästinenser im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Nun sucht Präsident Abbas die politische Konfrontation mit Israel und tritt dem Internationalen Strafgerichtshof bei.
Avigdor Lieberman gilt als ultrarechter Politiker. Dennoch drängt Israels Außenminister nun auf eine Friedensvereinbarung mit den Palästinensern. Er fürchtet um die Beziehungen zu Amerika und Europa.
Nach der Auflösung des Parlaments zeichnet sich in Israel ein Mitte-Links-Bündnis ab, das Ministerpräsident Netanjahu gefährlich wird. Und in dessen eigener Partei taucht womöglich schon bald ein neuer Gegenspieler auf.
Hinter dem Ausrufen der Neuwahlen steckt auch taktisches Kalkül. Zusammen mit rechten und religiösen Parteien könnte Israels Ministerpräsident Netanjahu in der nächsten Knesset eine Mehrheit erhalten.
In Jerusalem ist die Koalition zerbrochen. Regierungschef Netanjahu setzt Finanzminister Lapid und Justizministerin Livni ab. Er selbst würde von einer Neuwahl profitieren. Kommen die Ultraorthodoxen wieder an die Macht?