Nicht auf Bidens Radar
Die Eskalation im Nahen Osten bringt den amerikanischen Präsidenten in eine heikle Lage. In seiner Partei wird der israelfreundliche Kurs vom linken Flügel zunehmend in Frage gestellt – zur Freude der Republikaner.
Die Eskalation im Nahen Osten bringt den amerikanischen Präsidenten in eine heikle Lage. In seiner Partei wird der israelfreundliche Kurs vom linken Flügel zunehmend in Frage gestellt – zur Freude der Republikaner.
Netanjahu war wegen des Korruptionsprozesses und mehrfach gescheiterter Koalitionsbildungen politisch in Bedrängnis. Dass der Gaza-Konflikt jetzt wieder eskaliert ist, kommt dem israelischen Ministerpräsidenten zugute.
Gerade bezeugen wir wieder, dass viele „Israel-Kritiker“ den Nahostkonflikt nicht verstehen. Sie wollen nicht sehen, was die Hamas anrichtet. Und auf der Straße zeigt der Antisemitismus sein Gesicht.
Luft- und Bodentruppen hätten den Gazastreifen über Nacht „fortwährend“ angegriffen, meldet das israelische Militär. Anders als zunächst gemeldet seien jedoch keine Einheiten auf das Gebiet vorgerückt. Die Hamas kündigt an, israelische Soldaten entführen zu wollen.
Auch am Donnerstag schießen militante Palästinenser Raketen auf Israel. Die israelische Armee verstärkt ihre Angriffe im Gazastreifen. Wieder kommt es zu Gewalt zwischen Juden und Arabern in Israel. Die Lufthansa streicht Flüge.
Israels Luftwaffe zerstört weitere Ziele der Hamas im Gazastreifen. Die Islamisten antworten mit weiteren Raketen auf Israel. Auch der Großraum Tel Aviv ist wieder betroffen. Die Biden-Regierung schickt einen Vermittler in die Region.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu, die Gehälter von Pflegekräften sind überdurchschnittlich gestiegen und beim DFB rollen Köpfe. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die beiden Frauen seien in verschiedenen Häusern von Geschossen getroffen worden, berichtet eine Rettungsorganisation. Benjamin Netanjahu kündigt harte Angriffe auf die Hamas an.
Nach dem heftigsten militärischen Schlagabtausch seit Jahren kündigt die Hamas eine Fortsetzung ihrer Raketenangriffe an, bis Israel seine „Aggression“ in Jerusalem beende. Die Eskalation wirkt sich auch auf die Koalitionsverhandlungen aus.
Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es am Morgen zu neuen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Es habe Hunderte Verletzte gegeben, berichten Rettungskräfte.
In Jerusalem gärt es seit Wochen. Die mögliche Enteignung von Palästinensern hat jetzt zu den schwersten Auseinandersetzungen seit Jahren beigetragen. Selbst Washington ermahnt die Netanjahu-Regierung.
Benjamin Netanjahu steht so nah wie noch nie vor dem Machtverlust. Der bisherige Oppositionsführer ist am Zug. Noch verfügt er über keine mehrheitsfähige Regierung.
Benjamin Netanjahu gelingt es wieder nicht, eine Regierung zu bilden – können sich jetzt seine Gegner auf eine Koalition einigen? Die einzige Gemeinsamkeit wäre das Ziel, den Ministerpräsidenten abzulösen.
Bei einer Massenpanik in Israel sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer sind Mitglieder einer ultraorthodoxen Sekte. Der Pilgerort war schon vor der Pandemie häufig stark überfüllt.
Widerrechtlich ließ Israels Ministerpräsident einen seiner Getreuen zum Justizminister ernennen. Dass das Oberste Gericht ihn stoppte, hilft Netanjahu sogar: in seinem Kampf gegen eine angeblich übergriffige Justiz.
Jerusalem erlebt die dritte Nacht der Krawalle. Doch zumindest die Heftigkeit der Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten und der israelischen Polizei nimmt im Vergleich zu den vorangegangenen Tagen ab.
Israel sieht in Irans Atomprogramm eine Gefahr und würde eine Einigung zwischen Teheran und Washington in Wien gerne verhindern. Nadelstiche zu Wasser und zu Land sollen dabei helfen.
Israels Ministerpräsident hat nun 28 Tage Zeit für Koalitionsverhandlungen. Die Aussichten auf eine Regierung sind schlecht. Der Präsident machte außerdem deutlich, dass er Netanjahu nicht für geeignet hält.
Während Netanjahus Korruptionsprozess fortgesetzt wird, beginnt Israels Präsident Rivlin die Konsultationen mit den Parteien – und sagt, auch „ethische Überlegungen“ spielten eine Rolle bei der Regierungsbildung.
Die Ruhetage an Ostern sind gestrichen, jetzt kommen mögliche Verbote von Urlaubsreisen ins Spiel. Die EU debattiert über Impfstoff-Gerechtigkeit. Und in Köln sorgt ein zurückgehaltenes Gutachten für Aufsehen. Der Newsletter für Deutschland.
Auch nach der vierten Wahl binnen zwei Jahren zeichnet sich in Israel keine Regierungsmehrheit ab. Netanjahu bleibt die dominierende Kraft – aber er hat wenige Optionen.
In Israel wird Netanjahu stärkste Kraft, hat aber keine klare Koalitionsmehrheit. Die politische Krise wird weitergehen.
Unter dem Eindruck eines Korruptionsprozesses gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und einer erfolgreichen Corona-Impfkampagne hat in Israel die Parlamentswahl begonnen. Mit klaren Mehrheitsverhältnissen ist laut Umfragen nicht zu rechnen.
Vor der Parlamentswahl in Israel verweist der israelische Ministerpräsident Netanjahu auf seine erfolgreiche Impfkampagne. Die Opposition warnt vor einer „Regierung der Dunkelheit“.
Kurz vor der Wahl wollte Benjamin Netanjahu als erster israelischer Ministerpräsident offiziell die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Die Reise fiel allerdings kurzfristig aus – offenbar wegen Unstimmigkeiten mit Jordanien.
Lange diffamierte Netanjahu Israels arabische Minderheit, um die eigene Wählerschaft zu mobilisieren. Doch bei der nächsten Wahl braucht der Ministerpräsident jede Stimme.
Die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes wird Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen von Israelis und Palästinensern einleiten. Israels Ministerpräsident Netanjahu spricht von „reinem Antisemitismus“.
Österreich und Dänemark wollen bei der Versorgung mit Corona-Impfstoffen nicht mehr von der Europäischen Arzneimittel Agentur abhängig sein. Die beiden EU-Länder planen eine Zusammenarbeit mit Israel.
In Israel ermöglicht der „grüne Pass“ Geimpften ungeahnte Möglichkeiten wie Theaterbesuche oder Sportveranstaltungen. Doch Ausgangssperren bleiben - und eine Herdenimmunität ist nicht in Sicht.
In Israel beginnt die nächste Corona-Öffnungsphase – und Geimpfte und Genesene mit „Grünem Abzeichen“ können sogar wieder Fitnessstudios oder Kulturveranstaltungen besuchen. Der Ministerpräsident wirbt um Akzeptanz.
Mit Donald Trump pflegte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu eine enge Verbindung. Trumps Nachfolger Joe Biden lässt sich dagegen schon für das erste Gespräch reichlich Zeit.
Joe Biden gilt als Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Vergleichsweise spät hat er nun sein erstes Gespräch als Präsident mit Regierungschef Benjamin Netanjahu geführt.
Drei Viertel der Corona-Neuinfektionen in Israel gehen auf junge Menschen zurück, denn die lassen sich nur zögerlich impfen. Jetzt mahnt Ministerpräsident Netanjahu persönlich.
Mehrere südeuropäische und skandinavische Länder wollen Korridore für Reisende mit Corona-Impfung schaffen – obwohl die Mehrheit der EU-Staaten ein solches Vorgehen abgelehnt hatte. In Brüssel ist man beunruhigt.
Noch sind die Covid-Zahlen in Israel trotz der Impferfolge hoch. Doch wenn sie bis zur Wahl im März eine Herdenimmunität schaffen, kann Netanjahu hoffen, seinen Korruptionsprozess weiter als Regierungschef anzugehen.