Netanjahu: Krieg wird lang und schwer
Hamas-Kämpfer töten Hunderte Israelis, es kommt zu Dutzenden Geiselnahmen. Israel erklärt, das Land befinde sich im Kriegszustand.
Hamas-Kämpfer töten Hunderte Israelis, es kommt zu Dutzenden Geiselnahmen. Israel erklärt, das Land befinde sich im Kriegszustand.
Entwicklungsministerin Schulze will das Engagement für die Palästinensischen Gebiete „auf den Prüfstand stellen“. Das Auswärtige Amt geht von mehreren Geiseln mit deutschem Pass aus, die von Hamas-Kämpfern verschleppt wurden.
Nach dem Großangriff der islamistischen Hamas hat Israel mit harten Vergeltungsschlägen reagiert. Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigt einen „langen und schwierigen Krieg“ an.
Hunderte Tote, Dutzende entführte Israelis: Vorerst eint der überraschende Hamas-Überfall die politischen Lager in Israel. Die Islamisten gehen mit ihrer Offensive ein hohes Risiko ein.
Nach dem großangelegten Angriff der islamistischen Hamas schwört Israel Rache und bombardiert den Gazastreifen. Die Kämpfe innerhalb Israels sind noch nicht vorüber. Die Hamas hat eine erhebliche Zahl Israelis als Geiseln genommen. Der Überblick.
In Folge der Terrorattacken militanter Palästinenser gegen Israel ist die Empörung groß. Deutsche Politiker sehen Handlungsbedarf – unter anderem bei den Finanzhilfen für den palästinensischen Gazastreifen.
„Wir sind im Krieg“, verkündet Israels Ministerpräsident Netanjahu nach dem Angriff der Hamas. Seine Regierung ruft den Notstand aus. Die Opposition will mit ihm zusammenarbeiten.
Die Hamas greift Israel mit Tausenden Raketen und Kämpfern am Boden an. Es könnte eine lange militärische Auseinandersetzung folgen.
Die Proteste gegen die umstrittene Justizreform in Israel halten weiter an. Auch in der 38. Woche gehen wieder Tausende auf die Straße. Netanjahu ist derweil zu Besuch in den USA.
Ist mit den Äußerungen des saudischen Kronprinzen ein Frieden mit Israel in Reichweite? Das amerikanische Kalkül geht möglicherweise noch weiter.
Wegen der umstrittenen Justizreform zeigte Biden Netanjahu längere Zeit die kalte Schulter. Nun sprachen beide in New York miteinander.
Benjamin Netanjahu trifft endlich Joe Biden. Auf die Justizreform-Proteste reagiert die israelische Regierung immer dünnhäutiger. Das bekommt auch Deutschlands Botschafter zu spüren.
Damit Elon Musk das nächste Werk in der Türkei baut, hat Präsident Erdoğan dem Tesla-Gründer einen Besuch abgestattet. Er ist wegen der UN-Generalversammlung in New York.
Einen Tag nach der Anhörung des Obersten Gerichts spricht der von rechten Kräften in Israel angefeindete deutsche Botschafter in Jerusalem. Aber er darf nicht zitiert werden.
Israels Oberstes Gericht muss über Petitionen gegen die Justizreform befinden. Die Gerichtspräsidentin Esther Hayut machte ihre Meinung dazu schon frühzeitig klar. Ein Porträt
Nach ihrem Kiew-Besuch geht es für die Außenministerin weiter in die USA, vorausgesetzt, das Flugzeug hat keine Pannen. In Washington steht Google vor Gericht, und die Zahl der Coronafälle steigt. Der F.A.Z. Newsletter.
In vielen außenpolitischen Fragen vertritt die rechte Regierung nur eine Minderheit der Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage – in der Deutschland erstmals auf Platz zwei der wichtigsten Länder für Israel landet.
In Tel Aviv kam es wegen einer Veranstaltung zu Zusammenstößen zwischen Migranten und der Polizei. Nun will der Ministerpräsident die Randalierer abschieben.
Deborah Feldman ist mit „Unorthodox“ weltberühmt geworden, der Geschichte ihres Ausbruchs aus ihrer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde. Jetzt diagnostiziert sie nicht nur den Deutschen einen „Judenfetisch“. Was meint sie damit? Ein Gespräch
Immer mehr Berichte zeigen auf, wie in Israel Frauenrechte im öffentlichen Raum eingeschränkt werden sollen. Nun protestiert die Bevölkerung.
Israels Ministerpräsident hat sich über seine nächsten Pläne im Zusammenhang mit der Justizreform geäußert. Umgehend kommt scharfe Kritik von der Opposition.
An der israelisch-libanesischen Grenze kommt es immer öfter zu Provokationen der Hizbullah. Bislang reagiert Israel verhalten – auch wegen der Krise im Land. Zu Besuch in einem Kibbuz im Grenzgebiet.
Am Wochenende kamen mehrere Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Die USA sprechen von Terrorakten, Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir nennt einen der Täter dagegen einen Helden.
Die israelische Start-up-Szene dient weltweit als Vorbild. Doch die Justizreform der Koalition um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treibt Gründer in die Flucht – viele verlagern Teile ihres Geschäfts ins Ausland.
Es ist nicht das Ende der Demokratie in Israel. Aber die Stimmung ist unversöhnlich. Und eine Entspannung nicht in Sicht.
Demonstranten halten Poster hoch, auf denen die Gesichter von Polizisten zu sehen sind, die Demonstranten misshandelt haben sollen. In Netanjahus Likud-Partei treten derweil Meinungsverschiedenheiten zutage.
Nach der Verabschiedung des ersten Teils der israelischen Justizreform legen ultraorthodoxe Koalitionspartner nach. Regierungschef Benjamin Netanjahu und seiner Likud-Partei missfällt das.
Die Zukunft Israels ist in Gefahr. Während sich das Land selbst zerfleischt, gewinnen seine Feinde an Stärke. Überwinden lässt sich die Krise nur mit nationaler Geschlossenheit. Ein Gastbeitrag.
Der Konflikt über die Justizreform in Israel spaltet das Land. Die wichtigsten Informationen zu dem Vorhaben.
Im Streit über die Justizreform stehen die Zeichen auf Eskalation. Oder führt Netanjahu am Ende etwas ganz anderes im Schilde?
Der erste Teil der umstrittenen Justizreform in Israel ist verabschiedet: In Zukunft kann das Oberste Gericht keine Entscheidungen der Regierung mehr überprüfen und gegebenenfalls für „unangemessen“ erklären.
Mit der Regierungsmehrheit hat Israels Parlament den ersten Teil der Justizreform angenommen. Koalitionsmitglieder sprachen davon, dies sei erst der Anfang.
Israel steht am Rand einer Staatskrise. Dabei hat die Knesset bisher nur jenen Teil der Justizreform beschlossen, für den es vergleichsweise vernünftige Gründe gibt. Die wirklich großen Brocken kommen noch.
Trotz massiver Proteste hat das israelische Parlament dem wesentlichen Teil der Justizreform zugestimmt. Die Macht des Höchsten Gerichts wird damit deutlich eingeschränkt.