Hizbullah-Kommandeur in Syrien getötet
Mustafa Badr al Din war eine Schlüsselfigur der libanesischen Hizbullah und leitete deren militärische Operationen in Syrien. Nun ist er dort von einer Bombe getötet worden. Wer steckt hinter dem Anschlag?
Mustafa Badr al Din war eine Schlüsselfigur der libanesischen Hizbullah und leitete deren militärische Operationen in Syrien. Nun ist er dort von einer Bombe getötet worden. Wer steckt hinter dem Anschlag?
Raus aus Beirut, eine Reise in die Meta-Zone: Erkennt man den Nahost-Konflikt draußen auf dem Mittelmeer vor der libanesischen Küste besser? Ein Lagebild an Bord eines deutschen Schnellboots.
Sesam öffne dich: Das Internet hat der Nächstenliebe etwas Märchenhaftes verliehen. Menschen, die gestern noch arm waren, werden plötzlich mit Geld überschüttet. Wie sinnvoll ist diese Hilfe?
Immer mehr regionale und internationale Akteure greifen in die Kriege gegen Assad und den IS ein. Ein militärischer Sieg ist aber nicht in Sicht. Gibt es einen Ausweg?
Die bewaffneten Gegner des Assad-Regimes sind auf viele verschiedene Gruppen aufgeteilt. Eine Konferenz in Saudi-Arabien soll ihre Annäherung vorantreiben. Jetzt haben sie einen gemeinsamen Plan gefasst.
Während in Berlin über den Familiennachzug diskutiert wird, wartet der syrische Flüchtling Chalid Almalki auf seine Frau und seine Töchter. Bekommen sie die notwendigen Visa, um Terror und Krieg zu entkommen?
Vor einem knappen Jahrzehnt wurde er im Irak gegründet, zuletzt haben sich immer mehr Dschihadistengruppen dem IS angeschlossen – in Nigeria, Somalia, im Sinai und in Afghanistan. Was verbirgt sich hinter dem „Islamischen Staat“? Ein Überblick.
In der arabischen Welt werden die Anschläge in Paris verurteilt und im Zusammenhang mit dem Kampf westlicher Staaten gegen den IS in Syrien gesehen. Doch die arabischen Staaten sind ein schwieriger Partner in dieser Auseinandersetzung.
Nach dem blutigsten Terrorangriff in Beirut der vergangenen Jahre sucht man im Libanon nach den Schuldigen. Der Doppelanschlag nährt die Sorge, dschihadistische Gruppen könnten eine neue Welle der Gewalt provozieren.
Bei einem Doppelanschlag in Beirut sind mehr als 40 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Zwei Attentäter zündeten Sprengstoffgürtel. Ziel waren offenbar Anhänger der Schiiten-Miliz Hizbullah.
Der Name der Stadt Beirut wird in den Medien nicht oft mit Kultur verbunden. Zwei neue Kunstschauplätze könnten das ändern.
Moskau entfacht in Syrien einen globalen Stellvertreterkrieg. Für Assad ist die russische Machtdemonstration ein Glücksfall. Doch Putins Vorgehen ist auch für ihn riskant.
Gerüchte über Schiffspassagen nach Europa hatten vor der deutschen Botschaft in Beirut zu einem Flüchtlingsandrang geführt. Nun folgt eine Informationskampagne des Auswärtigen Amtes.
Im Nahen Osten wütet der Sandsturm „Chamsin“. Zwei Menschen starben, Hunderte kämpften mit Atemnot. Die Luftfahrt in einigen Staaten kam zum Erliegen, und mancherorts fielen zur Freude der Bürger erstmals seit langem keine Bomben mehr.
Der Zorn der Bevölkerung dürfte weiter steigen: Auch nach einer fünfstündigen Sitzung des Kabinetts ist keine Lösung der Müllkrise im Libanon in Sicht. Demonstranten lieferten sich in Beirut abermals Straßenschlachten mit der Polizei.
Die libanesische Hauptstadt erstickt im Dreck. Die Schuld dafür schieben viele auf korrupte Lokalpolitiker.
Nicht nur in Trauer gedenkt das armenische Volk des Genozids vor 100 Jahren. Es gibt auch Freude über all jene, die damals flüchten konnten.
In Jaywick ist das Leben nicht schön. Das teure London spült die Junkies heran wie das Meer die Muscheln. Welche Partei Englands Benachteiligte wohl wählen? Ein Besuch im ärmsten Teil Großbritanniens.
Vier Jahre nach Beginn des Syrien-Konflikts stehen sich auf den Golanhöhen iranische Generäle und Soldaten aus Israel unmittelbar gegenüber – mit unabsehbaren Folgen.
Kalifornien im Gemüt: Die Galerie Lelong zeigt kleinformatige Landschaften von Etel Adnan. Die neunzigjährigen Künstlerin hat erst vor wenigen Jahren die Bühne der internationalen Kunstwelt betreten.
Der Drusenführer Walid Dschumblat im Libanon hält den Einsatz des Westens gegen den „Islamischen Staat“ für verfehlt. Wenn sich Iran, Saudi-Arabien, die Türkei, Amerika und Russland nicht einigten, werde der Syrien-Krieg noch sehr lange dauern.
Die libanesische Armee hat laut Sicherheitskreisen nahe der syrischen Grenze mutmaßlich die Ehefrau und einen Sohn des Führers der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Abu Bakr al Bagdadi, festgenommen.
Neben Tripolis im Norden des Landes ist Arsal die zweite Lunte am Pulverfass Libanon. Nun droht das konfessionell gespaltete Land vollends ins Feuer des syrischen Konflikts zu geraten.
Mehr denn je droht die Freie Syrische Armee zwischen den Truppen von Assad und den Dschihadisten zerrieben zu werden. Die neue Strategie der UN wird sie weiter schwächen.
Sie gilt als eine der wichtigsten Wiederentdeckungen der arabischen Gegenwartskunst. Der libanesischen Malerin Etel Adnan wird jetzt in Salzburg eine Schau gewidmet. Ein Hausbesuch in Paris.
Die Lage im Libanon verschärft sich durch Gefechte, die sich im Grenzgebiet zu Syrien Palästinensermilizen und Kämpfer der Nusra-Front liefern. Sympathisanten des „Islamischen Staats“ attackieren Armee und Polizei.
In einem Ort an der syrisch-irakischen Grenze haben sich die Nusra-Front und Isis ausgesöhnt. Offenbar ist es Isis-Führer Baghdadi gelungen, seinen Führungsanspruch innerhalb des sunnitisch-dschihadistischen Lagers durchzusetzen.
Drei Selbstmordanschläge in sechs Tagen: Der von Isis im Irak ausgelöste Terror hat den Libanon erreicht. Mit Razzien in den Hotels reicher Saudis versuchen die Behörden, des sunnitischen Terrors Herr zu werden.
Der Libanon gerät immer tiefer in den Sog des Krieges in Syrien und der Irak-Krise. All das hängt eng zusammen. Die Angst vor Anschlägen wird in Beirut immer größer.
Der Süden Beiruts ist von einem Anschlag erschüttert worden. Eine Autobombe detonierte kurz vor Mitternacht nahe eines Cafés, in dem die Gäste das WM-Spiel Brasilien gegen Kamerun verfolgten.
Mhallamiye-Kurden gelten in Deutschland als schwer integrierbar. Sie leben in geschlossenen Strukturen, ihre Clans stehen häufig für organisierte Kriminalität. Die Stadt Essen versucht das zu ändern.
Die türkische Luftwaffe hat ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen, das die Grenze zwischen beiden Staaten verletzt haben soll.
Das ist Service: Weil ein Passagier seinen Flug um 20 Minuten verpasste, drehte der Pilot einer libanesischen Fluggesellschaft um und holte den Mann am Flughafen ab. Nicht ohne Grund.
Eng, nervig, Pappessen: Dieses Fliegen ist eigentlich eine Zumutung. Zum Glück gibt es gelegentliche Lektionen in Demut, die einem die Realitätsmaßstäbe wieder zurechtzrücken.
Beweise für Greueltaten der Truppen Assads liegen der Syrien-Ermittlungskommission vor. Mindestens 11.000 Menschen wurden in syrischen Gefängnissen zu Tode gefoltert. Millionen sind vertrieben worden.
Ein Selbstmordanschlag hat die schiitische Vorstadt Harat Hreik im Süden von Beirut erschüttert. Sie gilt als Hochburg der Hizbullah. Es gab Tote.