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In seinen Romanen geht Khaled Khalifa mit dem syrischen Regime hart ins Gericht. Trotzdem lebt der Schriftsteller noch immer in Damaskus und kehrt von jeder Auslandsreise freiwillig in seine Heimat zurück. Wie kann das sein?
In seinen Romanen geht Khaled Khalifa mit dem syrischen Regime hart ins Gericht. Trotzdem lebt der Schriftsteller noch immer in Damaskus und kehrt von jeder Auslandsreise freiwillig in seine Heimat zurück. Wie kann das sein?
Das Wirtschaftssystem des Landes ist genauso am Ende wie der Staat selbst. Drohen nun Hyperinflation, Zusammenbruch der Staatsgewalt, Aufruhr und Blutvergießen?
Der mit einer schweren Wirtschaftskrise kämpfende Libanon steuert auf einen Staatsbankrott zu. Die Regierung kündigte am Samstag an, Zahlungen auf Staatsanleihen auszusetzen.
Jahrzehntelang hat die libanesische Elite dreist das Land geplündert. Jetzt bricht alles zusammen – und die Politiker machen ausgerechnet die Antikorruptionsproteste dafür verantwortlich.
Wasserwerfer, Tränengas und mehr als 280 Verletzte: In Beirut versuchten Tausende Menschen, die Billigung der neuen Regierung mit einer Blockade des Parlaments zu verhindern. Dass Hassan Diab und seine Mannschaft das Land aus der Krise führen können, glaubt kaum jemand.
Der Kulturszene im Libanon gilt als lebendigste in der arabischen Welt. Nun steht sie wie das ganze Land mit dem Rücken zur Wand.
Der flüchtige Ex-Nissan-Chef beschuldigt die Justiz. Versprochene Beweise liefert er nicht.
Der frühere Bildungsminister Hassan Diab ist neuer Ministerpräsident. Kurz nach Verkündung seines Kabinetts protestierten im ganzen Land Regierungsgegner, verbrannten Reifen und blockierten Straßen.
Der Libanon erlebt den gewalttätigsten Tag seit Beginn der Proteste vor drei Monaten. Human Rights Watch spricht von „brutaler“ Polizeigewalt.
Bei heftigen Zusammenstößen in Beirut werden mehr als 200 Demonstranten und Polizisten verletzt. Soldaten werden ins Zentrum der Hauptstadt gebracht.
In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen.
Hunderttausende Getreue des Teheraner Regimes gingen diese Woche auf die Straße. Aber das heißt nicht viel in einem Staat, der sich meisterhaft auf Propaganda versteht – schon am Samstag hieß es wieder „Tod dem Revolutionsführer“.
Ganz sicher kann sich Carlos Ghosn auch im Libanon nicht fühlen. Der Generalstaatsanwalt des Landes untersagte dem Manager die Ausreise – zumindest bis auf weiteres.
In Japan versauern – oder fliehen: In seinem ersten öffentlichen Auftritt gibt sich der ehemalige Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn energisch. Und klagt an. Ganz sicher kann er sich im Libanon indes nicht fühlen.
Zum ersten Mal seit seiner Flucht tritt der ehemalige Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn vor die Öffentlichkeit. Wieder spricht er von einer Verschwörung.
In Washington herrscht sechs Tage nach der Tötung Soleimanis weiterhin Chaos – vor allem seit Iran seine Drohungen wahr gemacht hat und in Beirut spricht der ehemalige Nissan-Chef Ghosn über seine Flucht aus Japan. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Japan hat wegen Falschaussagen gegen die Ehefrau des Ex-Automanagers Carlos Ghosn einen Haftbefehl erlassen. Nun hat sie sich geäußert und die Flucht ihres Mannes in den Libanon verteidigt.
Der ehemalige Automanager Carlos Ghosn hat Japan verlassen, obwohl er dort unter Kautionsauflagen stand. Die Regierung hat das nun als kriminelle Tat verurteilt.
In Beirut gedenkt die Hizbullah des getöteten iranischen Generals Soleimani. Der Anführer der Schiitenmiliz fordert eine „gerechte Strafe“. Der Tod Soleimanis ist für ihn ein Zeichen des Sieges.
Im Süden von Beirut, wo die Hizbullah regiert, liegt „Umam“ – ein Außenposten europäischen Denkens. In diesen Tagen des Aufruhrs wird er angegriffen wie lange nicht mehr.
Beschlagnahmt und auf Dauer mit Beschlag belegt: Weitgehend vergeblich bemühen sich israelische und palästinensische Forscher um Zugang zu palästinensischem Archivgut in israelischem Besitz.
Von Japan über Istanbul in den Libanon: Die Flucht des Carlos Ghosn wird eines Tages sicher Stoff für einen Kinofilm bieten. Für seine Unterstützer wird es nun ernst – und es gibt erste Details, wie die Flucht organisiert wurde.
Der ehemalige Chef von Renault, Nissan und Mitsubishi, Carlos Ghosn, wird unter anderem wegen Veruntreuung in Tokio angeklagt. Nun ist er in Beirut aufgetaucht. Er fühle sich in Japan politisch verfolgt.
Unterstützer der Hizbullah- und der Amal-Bewegungen haben Polizisten mit Steinen und Feuerwerkskörpern attackiert und Autos in Brand gesetzt. Laut des libanesischen Zivilschutzes sind dabei 65 Menschen verletzt worden.
Bereits am dritten Abend in Folge ist es in Beirut zu Ausschreitungen gekommen. Der Protest der Menschen richtet sich gegen die gesamte politische Elite, die sie für Korruption und Misswirtschaft verantwortlich machen.
Kurz bevor die Beratungen zur Neubesetzung des Ministerpräsidenten-Posten beginnen, ist es in der libanesischen Hauptstadt zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.
Am Samstagabend kam es in der libanesischen Hauptstadt Beirut zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Wochen protestieren die Menschen in dem Land gegen Misswirtschaft und Korruption.
So entstand, womit wir jetzt leben müssen: Sherko Fatahs multiperspektivischer Roman „Schwarzer September“ erzählt von den Wurzeln des heutigen Terrorismus.
Die Union besetze derzeit alle mit der Digitalisierung verbundenen Ressorts und habe sogar eine Digital-Charta beschlossen – so begründet Kanzleramtschef Braun den Anspruch auf das mögliche neue Ministerium.
Die beeindruckende ARD-Dokumentation „Beuteland“ zeigt, was kriminelle Großfamilien in Deutschland anrichten. Zu lange wurde das Problem ignoriert. Der Staat steht vor einer Herausforderung.
Der Nahe Osten ist von einem tiefgehenden Wandel erfasst: Demonstranten von Bagdad bis Beirut gehen auf die Straße, um die Wertesysteme ihrer Länder nach europäischem Vorbild umzugestalten. Wird es enden wie 2011?
Im Libanon reißen die Proteste gegen die Korruption der Mächtigen nicht ab. Nun gibt es Berichte, dass der Geschäftsmann Mohammed Safadi neuer Ministerpräsident werden soll. Auf den Straßen sorgt das für Empörung.
Im Zentrum der libanesischen Hauptstadt schlug vor dem Bürgerkrieg das Herz des Landes. Nun besetzen die Demonstranten in Beirut den öffentlichen Raum – und erobern seine Geschichte zurück.
Der Libanon ist in Aufruhr: Kulturelle Einrichtungen werden geschlossen, das Kunstfestival „Homeworks“ abgesagt. Vehement demonstriert die Bewegung gegen die korrupte Obrigkeit.
Im Libanon bricht sich eine lange aufgestaute Wut auf die Mächtigen und deren faule Kompromisse Bahn. Die Demonstranten wollen nicht länger hinnehmen, dass ihr Land heruntergewirtschaftet wird – und fordern den „Sturz des Regimes“.
Am Aschura-Fest erinnern die Schiiten in der libanesischen Hauptstadt Beirut an den Tod des Imams Hussein, eines Enkels des Propheten Mohammed.