Mappus und das Milliardenrisiko
Der ehemalige Ministerpräsident und sein Banker wollten partout ENBW kaufen - und ignorierten dabei die Risiken. Ein Fall für den Staatsanwalt?
Der ehemalige Ministerpräsident und sein Banker wollten partout ENBW kaufen - und ignorierten dabei die Risiken. Ein Fall für den Staatsanwalt?
Nach teils heftigen Gewittern und zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr startet Deutschland sommerlich ins Wochenende. Doch weiterhin dominieren Schwüle und hohe Gewittergefahr.
Hagel, Trockenheit und später Frost - die Kirschen hatten es dieses Jahr nicht leicht. Entsprechend wenige gibt es zu ernten.
Erst war er Wirtschaftsminister, dann trat er aus der SPD aus. Jetzt wird Wolfgang Clement Kuratoriumsvorsitzender der arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Ein Interview über seine Sicht auf die Krise in Europa, die Bildungspolitik in Deutschland und die Energiewende.
Jan Josef Liefers gibt für die ARD den „Baron Münchhausen“. Mit großem Aufwand soll eine glaubwürdige Lügengeschichte entstehen - ein Besuch an vielen Drehorten.
An diesem Sonntag jährt sich das Flugzeugunglück von Überlingen zum zehnten Mal. Die Gemeinde am Bodensee vergisst das Unglück nicht - die Überwachung des Luftraums bereitet jedoch nach wie vor Schwierigkeiten.
Schwere Unwetter mit Gewitterböen und Starkregen haben in der Nacht zum Sonntag über weiten Teilen Deutschlands getobt. Besonders schlimm traf es den Süden.
Das Demokratieverständnis von Stefan Mappus teile er nicht, sagt Peter Hauk. Der Fraktionschef der CDU in Baden-Württemberg hofft nach dem ENBW-Skandal auf eine Revolution.
Eigentlich, finden die deutschen Abgeordneten, hat Angela Merkel in Brüssel alles falsch gemacht. Aber zugleich ist es irgendwie auch alles richtig gewesen. Es ist einfach sehr kompliziert.
Die hessische Wasserschutzpolizei hat am Freitag in Wiesbaden ihr modernstes Streifenboot in Dienst gestellt.
Das Kapitel Hannover der „Hells Angels“ hat sich aufgelöst. „Kein Trick“ sei das, beteuern die Rocker. Andere vermuten lediglich ein taktisches Manöver.
Die CDU in Baden-Württemberg ist bemüht, die Regierungszeit des früheren Ministerpräsidenten hinter sich zu lassen: Der stellvertretende Landesvorsitzende Frei forderte Mappus auf, „alle Fehler“ zu benennen.
Hat Baden-Württembergs Landesregierung unter Stefan Mappus beim skandalumwitterten Kauf von ENBW nicht genügend aufgepasst? Ja, sagen die Prüfer vom Landesrechnungshof.
Der neuen Führung der CDU in Baden-Württemberg will es nicht gelingen, in die Zeit nach Mappus aufzubrechen. Im Gegenteil: Dessen Erbe wird immer mehr zur Last.
Im kommenden Jahr soll die erste gemeinsame Anleihe von Bund und Ländern begeben werden. Bis dahin dürfte noch über die Haftung gestritten werden.
Seit Monaten fällt der Preis für das Kriseninvestment Gold. Obwohl die Euro-Turbulenzen wachsen. Analysten erwarten bis 2015 keinen großen Preisanstieg.
Der hastige Einstieg des Landes Baden-Württembergs beim Energiekonzern ENBW beschäftigt in Stuttgart ein Untersuchungsausschuss. Er wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit von Investmentbankern. Dabei gerät der Deutschlandchef von Morgan Stanley immer mehr in die Bredouille.
Sie ist schon die engste Gasse der Welt, und sie wird noch enger: Ein marodes Haus wird zur Gefahr für einen der außergewöhnlichsten Orte Reutlingens.
Die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg hält den Preis, den das Land im ENBW-Deal zahlte, für zu hoch. Ein Schiedsverfahren in Paris bringt noch keine Klarheit.
Der Verkauf von Alkohol an Jugendliche ist verboten - an Schnaps oder Likör kommen sie vielerorts dennoch ohne größere Probleme. Die Branche schult deshalb ihre Mitarbeiter. Für einen Suchtexperten ist das „Marketinggetrommel“.
Anleger wollen von neuen Aktien nichts wissen. Große Ausnahme: Gesellschaften wie Deutsche Wohnen. Denn deutsche Immobilien gelten als perfekte Absicherung gegen einen Zusammenbruch des Euroraums.
Stefan Mappus regierte Baden-Württemberg wie ein Fürst. Und kaufte sich im Handstreich einen Atomkonzern. Nun ermittelt ein Untersuchungsausschuss. Und immer mehr peinliche Details kommen ans Licht.
Ein Integrationsslogan tut not, sagt Frau Öney. Sie weiß gar nicht, wie recht sie hat. Die bittere Wahrheit zeigt sich, wie immer, auf dem Fußballplatz.
Knapp tausend Quadratmeter am Roßmarkt - das konnte sich Christoph Valenta, Inhaber des Geschäfts Railslide, 2006 noch leisten. Nun muss der Skate- und Snowboardspezialist abspecken.
Baden-Württemberg wäre zu einer Rückabwicklung des ENBW-Kaufs bereit. Die CDU schäumt, SPD-Finanzminister Schmid beschwört das Wohl des Steuerzahlers.
Bundestag und Bundesrat sollen bis Ende Juni den Fiskalpakt ratifizieren. Darauf haben sich Koalition und Opposition verständigt. Die Länder stellen für ihre Zustimmung noch Bedingungen. Die FDP zweifelt weiter an der Finanztransaktionssteuer.
Die neuen Vorsitzenden der Linkspartei über die nächste Personaldebatte, wie die Partei versucht, ein politisches Zentrum zu finden und wie ein Blog dabei helfen soll.
Mehr als 70 Spezialisten hat das LKA Hessen zusammengezogen, um gegen Datenklau und politische Propaganda im Internet vorzugehen. Innenminister Rhein will die Übeltäter konsequent bestrafen.
Im September kommt der „Kleine Rabe Socke“ in die Kinos. Ein Großteil der Bilder und der Ton stammen aus Frankfurter Studios - Hessen hat Fördergeld gegeben.
Weil die Bewohner von Insel zwei entlassene Straftäter nicht in ihrem Ort haben wollen, demonstrieren Abgeordnete des Landtags dort gegen den Volkszorn.
Tiere zum Anschauen und Anfassen gehören zum Hessentag. Auch wenn das Vieh nicht immer sonderlich graziös ist.
Die geplante Fusion der beiden Klangkörper des SWR ist nicht durchdacht. Es gilt sie aufzuhalten. Der Rundfunkrat ist am Zug.
Nur ein DNS-Vergleich kann Gewissheit bringen. Das Haus Baden verweigert ihn. Doch die Fürstengruft in Pforzheim gehört komplett dem Land Baden-Württemberg.
Den Solarunternehmen in Ostdeutschland geht es nicht gut. Nach Ansicht von Forschern stellt dies jedoch keine übermäßige Bedrohung für diesen Teil Deutschlands dar.
Schlecker ist pleite, die Firma wird zerschlagen. 13.000 Mitarbeiter stehen vor der Kündigung. Auch die anderen Drogeriemärkte werden nur wenige Leute einstellen. Was soll geschehen? Politiker streiten um eine Transfergesellschaft.
Zeitungen werden hierzulande aus Altpapier hergestellt. Das aus der Blauen Tonne taugt dafür aber nicht. Und hinter den Kulissen tobt der Kampf um Rohstoffe.