Immer schön vage und widersprüchlich bleiben
Am Montag verraten die Grünen, wer ihr Kanzlerkandidat wird. Was die Partei medienpolitisch vorhat, offenbart ihr Programm: niemanden verschrecken.
Am Montag verraten die Grünen, wer ihr Kanzlerkandidat wird. Was die Partei medienpolitisch vorhat, offenbart ihr Programm: niemanden verschrecken.
Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg fahren das Leben runter. In der K-Frage wächst der Druck auf Laschet und Söder, sich endlich zu einigen. Und in Großbritannien laufen die Vorbereitungen für Prinz Philips Beisetzung. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Bereits vor der heutigen Debatte im Bundestag über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes verschärfen Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern ihre Corona-Maßnahmen. Die SPD-Fraktion in Berlin kündigt derweil Widerstand gegen die Ausgangssperre in ihrer jetzigen Form an.
Die Kultusminister konnten sich nicht auf eine Testpflicht für Schulen einigen. Schüler und Lehrer sollen sich weiter auf freiwilliger Basis testen. In Baden-Württemberg darf das Schulgelände bald nur noch mit einem negativen Test betreten werden.
Aus Sicht der Landespolitik spricht fast alles für die Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition. So ahnungslos wie Teile der grünen Basis, die die Ampel zum „linken Projekt“ stilisierten, ist Kretschmann nicht.
Weil die FDP in der Klimaschutzpolitik nicht mitzieht, heißt der Koalitionspartner der baden-württembergischen Grünen nun doch CDU. Beide Parteien versprechen Wandel. Kann eine Neuauflage der alten Koalition etwas bewegen?
Grüne und CDU in Baden-Württemberg haben die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen beschlossen. Nach der Landtagswahl Mitte März wollen sie das grün-schwarze Bündnis fortsetzen.
In Baden-Württemberg dürften trotz Widerstands an der grünen Basis auch künftig Grüne und CDU zusammen regieren. Wie es aussieht, muss die Union Zugeständnisse machen.
Baden-Württembergs Grüne haben es Winfried Kretschmann nicht leicht gemacht. Sein Votum gefällt vielen in der Partei nicht. Für die CDU ist es ein Etappensieg im Abstiegskampf.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann bekommt wohl seinen Wunschpartner CDU. Die Grüne Jugend ist verärgert. Ein Gespräch mit Bundessprecherin Anna Peters.
Zum Schuhekaufen nach Bayern, in den Zoo nach Hessen und zum Einzelhändler nach Thüringen: Die Corona-Kontaktbeschränkungen bleiben uneinheitlich – trotz des Briefs von Söder und Kretschmann an die anderen Ministerpräsidenten.
Die Grünen in Baden-Württemberg wollen nun doch weiter mit der CDU regieren. Sie folgen damit dem Willen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eine Analyse.
In Baden-Württemberg wollen die Grünen nach der Landtagswahl die Koalition mit der CDU fortsetzen. Einer möglichen Ampelkoalition mit SPD und FDP erteilte der Parteivorstand eine Absage.
Die Grünen in Baden-Württemberg wollten eigentlich heute bekannt geben, ob sie künftig mit der CDU oder SPD und FDP koalieren. Doch die Entscheidung wurde vertagt.
Nach ihrem klaren Wahlsieg stehen die Grünen in Stuttgart vor einer Richtungsentscheidung: Mit wem wollen sie regieren? Winfried Kretschmann will es wieder mit der CDU versuchen. Doch der Widerstand ist überraschend groß.
Nach zwei Wochen Sondierungsgespräche entscheiden sich die Grünen, mit wem sie Koalitionsverhandlungen führen wollen. Wahlsieger Kretschmann hat das letzte Wort.
Die Zahl von 9549 Corona-Neuinfektionen ist noch nicht vollständig, denn in Baden-Württemberg gab es Meldefehler. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 135,2.
Personell hat die historische Niederlage der CDU im Südwesten zu wenig Veränderungen geführt. Selbst wenn die Partei als Juniorpartner an der Seite der Grünen bleiben sollte, gibt es wenig Spielraum.
Männer arbeiten in der CDU mit Netzwerken, Frauen muss man mit der Lupe suchen. Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls die Aufstellung der Direktkandidaten in den Wahlkreisen.
Warum leisten die Menschen ausgerechnet in Baden-Württemberg so viel Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen? Eine Reportage aus diesem sattgrünen Land im Süden Deutschlands.
Manche sagen, wer das Klima schützen will, muss zuerst den Kapitalismus stürzen. Das ist falsch – die Erderwärmung lässt sich nur mit den Tugenden des Bürgertums stoppen.
Die Krise von CDU und CSU weitet sich aus: Nach Korruptionsskandalen und schlechten Ergebnissen bei den Landtagswahlen sinkt die Zustimmung zur Union rasant. Die Grünen legen stark zu.
Von 2025 an soll die umstrittene neue Berechnungsmethode der Grundsteuer greifen. Es hängt stark vom Bundesland ab, wen das finanziell besonders trifft. Ein Vergleich zeigt die Folgen für Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser.
Eine Unaufmerksamkeit holt Hunderte Jura-Studenten in Baden-Württemberg wieder in den Prüfungsalltag zurück. Sie müssen im April eine Nachklausur schreiben – die Petitionen an Justizminister Guido Wolf werden keinen Erfolg haben.
Offenbar ist der Zeitgeist nicht nur grün, sondern auch ein bisschen lila – zumindest wenn man den Erfolgen der paneuropäischen Partei Volt Glauben schenken darf.
Die Südwest-CDU ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Doch der grüne Wahlsieger Kretschmann steht ihr näher als anderen Parteien.
Mit Blick auf die Bundestagswahl wollen Baden-Württembergs Grüne nun zeigen, dass sie alles können. Und sie machen sich keine Illusionen, dass sie den Wahlsieg vor allem dem beliebten Ministerpräsidenten zu verdanken haben.
Nach außen stapeln die Grünen tief, wenn es um ihre Aussichten im Wahljahr geht. Doch das ist nicht nur Realismus, sondern auch Kalkül. Jetzt bloß nicht übermütig werden, lautet die Devise.
Zwei populäre Regierungschefs, zwei schwache Gegenkandidaten, zwei heftige Niederlagen: Die CDU hat allen Grund, sorgenvoll auf den Herbst zu blicken.
Nach dem miserablen Abschneiden der CDU bei den Landtagswahlen sucht Armin Laschet zusammen, was er an Positivem findet. Markus Söder wirkt elanlos, wie man ihn sonst nicht kennt.
Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gaben der AfD keinen Grund zur Freude. In beiden Ländern verlor sie viele Stimmen – und doch bleibt sie präsent.
Die Marktpartei FDP tut zu wenig, um die grüne Industriepolitik zu entzaubern.
Nach der Wahlschlappe der CDU bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg warnt CSU-Chef Markus Söder, dass der Glaube, die Union stelle auf jeden Fall den Kanzler, „nicht mehr zu hundert Prozent sicher" sei.
Der AfD-Landesspitzenkandidat aus Baden-Württemberg, Bernd Gögel, hat sich überrascht über die Wählerwanderung bei den Landtagswahlen gezeigt.
Die FDP freut sich über ihre Wahlergebnisse und die Möglichkeit, vielleicht bald in zwei Ländern mit Grünen und SPD zu regieren. Doch für den Bund soll die Ampel nicht das Ziel werden, sagt der Parteichef.