„Markt nicht so schlecht für Manroland Offenbach“
Nach dem Insolvenzantrag des Druckmaschinenbauers Manroland wird auch eine Abspaltung des Offenbacher Werks erwogen. Experten äußern aber Zweifel am Alleingang - trotz guter Chancen für Bogendruck.
Nach dem Insolvenzantrag des Druckmaschinenbauers Manroland wird auch eine Abspaltung des Offenbacher Werks erwogen. Experten äußern aber Zweifel am Alleingang - trotz guter Chancen für Bogendruck.
In Deutschland undenkbar: Amerikanische Ermittler haben einen potentiellen Kinderschänder aus Baden-Württemberg in die Vereinigten Staaten gelockt und festgenommen. Der 50-jährige Arzt hatte sich über das Internet mit einer Elfjährigen verabredet.
Milliarden für Minuten: Auch nach der Volksabstimmung für Stuttgart 21 bleibt das Projekt absurd. Er ist vor allem eine Niederlage für allen Denkmalschutz.
Führungswechsel bei der SPD-Linken: Hilde Mattheis ist neue Vorsitzende des „Forums Demokratische Linke“. Ihre Wahl war auch Ausdruck einer Unzufriedenheit mit Andrea Nahles.
Für die Grünen ist das Ergebnis der Volksabstimmung über Stuttgart 21 eine klare Niederlage. Sie müssen nun zeigen, dass sie auch für die Bahn ein verlässlicher Partner sind.
Ausgerechnet im Ländle: Weil gleich 78 Lottospieler in Baden-Württemberg die richtigen Zahlen ankreuzten, gibt es für jeden nur magere 29.639 Euro.
Bei der Volksabstimmung haben sich 58,8 Prozent der Wähler für den Bau des Bahnhofsprojekts ausgesprochen. Die grün-rote Landesregierung kündigt an, „Stuttgart 21“ so zu beenden, „wie es das Volk gewünscht hat.“
Die Pleite von Manroland ist die größte Insolvenz in Deutschland seit rund zwei Jahren. Jetzt beginnt das Ringen um die Arbeitsplätze. Der vorläufige Insolvenzverwalter will sich am Montagnachmittag erstmals öffentlich äußern.
Die Schlagzeile des Jahres 2011 ist „Brüderle bei Ehrlichkeit ertappt“. Der Dortmunder Verein Deutsche Sprache wählte sie aus den 30 Finalisten aus. Auch die F.A.Z. ist vertreten.
Winfried Kretschmann steht die bisher größte Bewährungsprobe bevor. Der Regierungschef erweckt vor der Volksabstimmung über Stuttgart 21 den Eindruck, als sei er fürs Schlimmste gewappnet.
Als staatliche Behörden dabei ertappt wurden, dass sie mit unerlaubten Methoden private Computer ausspionierten, setzten sofort hehre Versprechungen ein. Geändert hat sich wenig.
Von Häuptlingen und Indianern: Vor dem Parteitag der Grünen versucht die Parteiführung, den Streit der Grünen in Berlin auch in Berlin zu belassen. Und Jürgen Trittin darf sich als Nummer eins in der Partei fühlen.
Fernsehbilder gibt es über Kabel, Satellit, Antenne und Internet - mit Unterschieden bei den laufenden Kosten. Das sollten Verbraucher beim Kauf eines neuen Fernsehgerätes mit bedenken.
FDP und SPD zögern noch, einen Untersuchungsausschuss zu der von Neonazis verübten Mordserie einzusetzen. Laut BKA haben Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vor ihrem Tod aus dem Wohnmobil heraus geschossen.
Die Wahl eines Politikers zum Verfassungsrichter ist ein Zeichen dafür, dass die Gewaltenteilung funktioniert. Zum Fall des Peter Müller.
Die Landesregierung stellt „Stuttgart 21“ zur Abstimmung. Die Bahn sieht nur die Wahl: moderner Bahnhof oder hoher Schadensersatz. Einen „Plan B“ gibt es nicht.
Sonderermittler Gerhard Schäfer soll die neonazistischen Umtriebe in Thüringen aufklären. Dazu zählen Fahndungspannen, dubiose V-Mann-Aktivitäten und weitere Fehlleistungen bei Polizei und Verfassungsschutz.
Das Bundesverfassungsgericht hat eine Klage gegen den Volksentscheid über das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ abgewiesen. Somit kann das Referendum an diesem Sonntag stattfinden.
Die Familie der in Heilbronn getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter hat sich erstmals öffentlich geäußert - und bestreitet jeden Kontakt zu dem Neonazi-Trio aus Zwickau.
Nach sechs Handelstagen mit Kursverlusten stiegen die Aktienkurse wieder. „Dies ist aber nur ein kurzes Aufbäumen“, heißt es mit Blick auf das lange Wochenende in Amerika.
Am Sonntag stimmt Baden-Württemberg über Stuttgart 21 ab. Gegner und Befürworter des Projekts werben intensiv. Nur die Bürger im Land interessiert das nicht immer - und nicht überall.
Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident hört beim Pharmakonzern Merck wieder auf. Der Grund: Die Kritik an Mappus wegen des Einstiegs des Landes Baden-Württemberg beim Energiekonzern EnBW.
Beim Festival des Fernsehfilms in Baden-Baden gab es mehr Sieger als Preise. Am Ende aber schockierte ein Jungregisseur mit einem Film über ein Mädchen aus der Neonazi-Szene.
Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung warnt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn davor, dass das Investitionsklima leiden könnte, sollte der Tiefbahnhof nicht gebaut werden.
Bahn-Chef Rüdiger Grube über die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 in einer Woche, seine Hoffnung auf die Grünen und 8000 neue Schneeschipper.
Die Ratingagentur Moody’s hat die Ratings von mehreren deutschen Landesbanken teils deutlich zurückgenommen: Die Wahrscheinlichkeit sei gesunken, dass die Regierung die Institute unterstützt.
Seit 2001 ist die Menge der Armen um die Einwohnerzahl Frankreichs gesunken, meldet die chinesische Regierung. Was Armut ist, wird allerdings nach einer ganz eigenen Rechnung bestimmt.
Die Angst vor der Euro-Krise hält die Anleger weiter vom Aktienmarkt fern. Für Unruhe sorgt vor allem, dass das Misstrauen nun auch auf Kern-Europa übergesprungen ist.
Lange stand der islamistische Terrorismus im Fokus deutscher Sicherheitsbehörden. Nach der Entdeckung des rechtsextremen NSU wird die Kritik an den Geheimdiensten schärfer.
Die Bildungspolitik war eines der zentralen Themen auf dem Leipziger Parteitag der CDU. Ministerin Schavan kämpfte beherzt für ihren Kurs - mit den Schlagworten der SPD.
Angela Merkel ließ es in ihrer Rede auf dem Parteitag in Leipzig nicht an dramatischen Bildern mangeln. Von Europa als einer „Schicksalsgemeinschaft“ war da die Rede. Der magere Beifall der Delegierten deutet darauf hin, dass sie der historischen Stunden müde sind.
Wohin mit dem Atommüll? Seit Jahrzehnten wird um den geeigneten Standort für ein Endlager gestritten. Nach dem Beschluss des Atomausstiegs soll nun neu gesucht werde, in ganz Deutschland. Mecklenburg-Vorpommern aber sträubt sich.
Wende im Heilbronner Polizistinnenmordfall: Jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft. Die Bluttat soll in Verbindung stehen mit den neun sogenannten Döner-Morden in sechs deutschen Städten.
Der Risikoaufschlag gegenüber der Bundesanleihen steigt auf den höchsten Stand seit Beginn der Währungsunion. Grund ist der Zweifel, ob Österreich sein Rating aufrechterhalten kann.
In Deutschland sollen Alternativen zu Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager geprüft werden. „Es gibt kein Tabu“, sagte Umweltminister Röttgen nach einem Treffen mit Vertretern aller Bundesländer.
Der fünfjährige Junge, der tot bei Herbolzheim gefunden wurde, ist wohl bei einem Brandunfall ums Leben gekommen. Ein Verbrennungsschock führte zu seinem Tod.