„Es ist kein Unfall, es ist ein Verbrechen“
In Griechenland demonstrierten Zehntausende gegen schlechte Sicherheitsvorkehrungen im Bahnverkehr. Derweil weitet die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zur Unfallursache aus.
In Griechenland demonstrierten Zehntausende gegen schlechte Sicherheitsvorkehrungen im Bahnverkehr. Derweil weitet die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zur Unfallursache aus.
Warnungen gab es seit Jahren: Griechenlands Eisenbahnnetz ist in einem beklagenswerten Zustand. Ob der jüngste Unfall etwas daran ändern wird, ist ungewiss.
Vor dem Parlament in Athen haben sich bei einer Protestkundgebung wegen des schweren Zugunglücks in Griechenland Demonstranten und Polizei gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert.
Die Eisenbahner legen auch am Freitag die Arbeit nieder. In Thessaloniki fliegen bei einer Demo Steine und Molotow-Cocktails. Die Regierung gesteht nach dem schweren Unglück Staatsversagen ein.
In Griechenland läuft die Suche nach den Ursachen für die Eisenbahnkatastrophe. Erste Hinweise gibt es bereits. Für die Regierung sind das keine guten Nachrichten.
Nach dem Zugunglück in Griechenland ist die Zahl der Todesopfer auf 42 gestiegen. Ein festgenommener Bahnhofsvorsteher erklärte, einen Fehler begangen zu haben. In Athen kam es zu Demonstrationen.
Nach der Kollision zweier Züge mit mindestens 36 Toten verspricht der griechische Ministerpräsident lückenlose Aufklärung. Es ist das schwerste Zugunglück in der Geschichte des Landes.
Vom verschlafenen Strandnest hat sich Vouliagmeni zur teuersten Adresse Griechenlands gemausert. Nach Reedern, Unternehmern und Fußballstars entdeckt jetzt eine neue Käuferschicht den Athener Vorort für sich.
1999 brachte ein schweres Erdbeben Athen und Ankara einander näher. In dieser Zeit entstand der EU-Beitrittsplan für die Türkei. Diesmal sind die Umstände anders.
1999 brachte ein schweres Erdbeben Athen und Ankara einander näher. In dieser Zeit entstand der EU-Beitrittsplan für die Türkei. Diesmal sind die Umstände anders.
Beim Slalom in Chamonix erlebt AJ Ginnis, der eigentlich Alexandros Ginis heißt, eine Sternstunde. Als erster Grieche im alpinen Ski-Weltcup fährt er auf das Siegerpodest.
Nordwestlich von Athen liegt Elefsina, die kleinste Europäische Kulturhauptstadt aller Zeiten. Das einstige Eleusis will die Auszeichnung dafür nutzen, das industrielle Erbe aufzuwerten.
Der spanische König Felipe meidet seinen Vater. In Athen kam es nun zu einem unerwarteten Familientreffen. Fast die gesamte spanische Königsfamilie wie auch Juan Carlos nahmen an der Trauerfeier für Konstantin II. teil.
Zum Jahreswechsel zog der „Spiegel“ vier Beiträge zurück, in denen das Magazin über den vermeintlichen Tod des syrischen Flüchtlingsmädchens „Maria“ berichtet hatte. Wegen zu vieler Fehler. Das Ausmaß der Fake-News-Pleite wird jedoch verschleiert. Wir legen es dar.
Die Syrerin Sarah Mardini, deren Fluchtgeschichte von Netflix im Film „Die Schwimmerinnen“ verfilmt wurde, steht in Lesbos vor Gericht. Ihr und 23 anderen Seenotrettern werden Schleuseraktivität, Spionage und Geldwäsche vorgeworfen.
Die Börse schließt das vergangene Jahr im Plus. Günstiges Wirtschaftsumfeld. Fragezeichen wegen Wahlen
Eine Geschichte Griechenlands bis zu Alexander dem Großen in einer neuen Darstellung.
Der Korruptionsskandal im Europäischen Parlament beendet die politische Karriere der ehrgeizigen Eva Kaili. In Griechenland galt sie als Politikerin mit Zukunft.
Der Streit um griechisches Territorium in der Ägäis scheint zu eskalieren: Der türkische Präsident Erdogan verschärft seinen Ton gegenüber Athen und droht indirekt mit einem Raketenangriff.
Rund 30 Randalierer haben in einer Athener Vorstadt mit Schrotflinten auf Beamten geschossen. Ein Polizist wurde verletzt. Die Ausschreitungen begannen, als am Montag ein Polizist einem jungen Roma in den Kopf geschossen hatte.
Der „Spiegel“ nimmt vier Texte über das syrische Flüchtlingsmädchen Maria, das angeblich am griechisch-türkischen Grenzfluss Evros gestorben sei, vorerst zurück. Die Recherche hat Mängel. Eine Rekonstruktion.
Gemessen an der Wirtschaftskraft gibt kein NATO-Land mehr für Verteidigung aus als Griechenland. Das Land hat aber keine Wahl, droht die Türkei doch mit einem Angriff auf griechische Inseln.
Der chinesische Staat beteiligt sich an Häfen rund um den Erdball. Hamburg ist nur das jüngste Beispiel. Damit bekommt China einen Fuß in die Tür, der ihm schon heute äußerst nützlich ist.
Im antiken Griechenland ist das Theater zur Welt gekommen. Aber was macht es dort heute? Von einem Pädophilie-Skandal erschüttert, durch die Parteipolitik in lähmende Abhängigkeit gebracht, hat es seine einstige Kraft verloren.
In der griechischen Hauptstadt sagt Kanzler Scholz, die Gefahr eines „falschen Einflusses“ Chinas in Hamburg sei nicht gegeben. Zugleich richtet er deutliche Worte an die Türkei.
Der türkische Präsident Erdogan hatte zuletzt die Souveränität Griechenlands über verschiedene Inseln im östlichen Mittelmeer in Frage gestellt. Bundeskanzler Scholz springt Athen auf seinem Besuch bei.
Durch chinesische Investitionen wurde Piräus zum größten Hafen des Mittelmeers. Doch die Abhängigkeit von China ist erheblich. Das birgt Gefahren etwa bei einer Eskalation zwischen Peking und der EU.
Ohne Hab und Gut, sogar ohne Kleidung setzten Dutzende Männer nach Griechenland über. Dort beschuldigt man die Türkei und spricht von einer „Schande“.
Die fehlende Metropole definierte deutsche Kultur – ihre Träumerei und ihren trotzigen Separatismus. Die kleinstädtische Herkunft merkt man ihr noch heute an. Teil II unserer Serie „Leben auf dem Land“
„Papyrus“ von Irene Vallejo ist das erfolgreichste spanische Sachbuch der vergangenen Jahre und wird in 35 Sprachen übersetzt: Ein Besuch bei der Botschafterin des Lesens.
Nicht zum ersten Mal richtet der türkische Präsident eine kaum verhohlene Drohung an Griechenland. Hinter dem Streit steht auch die Auslegung alter völkerrechtlicher Verträge zwischen beiden Ländern.
Einflussreiche Syrer arbeiten daran, die Gesellschaft zu versöhnen. Sie kommen aus verfeindeten Lagern – aber sie haben die Zerstörung ihres Landes satt.
Vor drei Jahren hatte ein griechisches Gericht Heinrich von Pierer wegen angeblicher Geldwäsche noch zu 15 Jahren Haft verurteilt. Das Berufungsgericht in Athen sah das nun anders.
Hätten die Perser vor 2500 Jahren über die Griechen gesiegt, wäre wohl auch Sokrates nicht dazu gekommen zu untersuchen, wie Menschen eigentlich leben sollten. Ein Gastbeitrag über die Schlacht von Salamis.
Ein Domizil im Süden, um den Heizkosten im Winter zu entkommen? Das sollte gut bedacht sein.
Vor 2500 Jahren besiegte ein Bündnis griechischer Städte das persische Reich. Heute hat die Ukraine Russland erst einmal gestoppt. Zwei Erfolge, eine Folgerung: Der Mythos vom starken Mann ist vielleicht nur ein Märchen.