Der Spezialist für den Schuldenschnitt
Von Melanie AmannWenn Lee Buchheit eins nicht ertragen kann, dann sind es Schulden. Jedenfalls auf seinem eigenen Konto.
Von Melanie AmannWenn Lee Buchheit eins nicht ertragen kann, dann sind es Schulden. Jedenfalls auf seinem eigenen Konto.
Von Michael MartensVon der Kommunistischen Partei Griechenlands bis in die Villa Maximos, von der aus griechische Ministerpräsidenten ihr Land regieren, ist es
Ein Gericht in Athen hat Kostas Vaxevanis erst Anfang November freigesprochen. Der Journalist hatte Namen von 2000 mutmaßlichen Steuerhinterziehern veröffentlicht. Nun muss er sich wieder vor Gericht verantworten.
Die Lage in Griechenland wird immer drängender. Nun wollen sich die Euro-Finanzminister erst einmal auf die Finanzlücke bis 2014 konzentrieren und eine langfristige Lösung verschieben. Auch über direkte Transferzahlungen und einen Teilschuldenerlass wird einem Pressebericht zufolge diskutiert.
mas. BERLIN, 14. November. Die Bundesregierung hält an dem Ziel fest, die Finanzlücke im Hilfspaket für Griechenland zu schließen, ohne dass dies direkt stark ...
Die Troika bescheinigt Griechenland Reformfortschritte. Aber die Fachleute sehen nicht nur große Risiken, sondern auch weiteren Geldbedarf - nur woher der kommen soll, wird verschwiegen.
wmu. BRÜSSEL, 13. November. Zwischen den Eurostaaten und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ist ein offener Streit über die weitere Finanzierung des ...
Amsterdam, Athen, Basel, Berlin, Brüssel, Istanbul, Lissabon, London, Madrid, Moskau, Paris, Rom und Zagreb als gemeinsame Gastgeber einer Meisterschaft? Der DFB findet die EM-Pläne reizvoll.
Griechenland soll zwei Jahre mehr Zeit bekommen für die Reformen und den Umbau seiner Wirtschaft. Jetzt beginnt der Streit darüber, wer das bezahlen soll. Doch bald muss eine Lösung her, denn die griechischen Banken wackeln.
Griechenland soll mehr Zeit zum Sparen bekommen. Doch das kostet 32 Milliarden Euro. Wer soll die zahlen? Und gibt es einen neuen Schuldenschnitt? Darüber streiten die Euro-Staaten und der Internationale Währungsfonds jetzt offen.
Wie in Athen wird die Kanzlerin auch beim Besuch in Lissabon von wütenden Demonstranten empfangen. Merkel unterstützt den Sparkurs des Euro-Partners Portugal - der sei auch für Deutschland wichtig.
Die Euro-Finanzminister verhandeln über die Schließung der Finanzierungslücke von 32 Milliarden Euro im laufenden Hilfsprogramm für Griechenland. Athen soll nach dem Willen der Kreditgeber für die Erreichung seiner Haushaltsziele zwei Jahre mehr Zeit eingeräumt werden.
Nach der Verabschiedung des Haushalts für 2013 spekuliert die griechische Regierung über Möglichkeiten zur Verringerung der Schuldenlast. Ideen gibt es, doch die meisten sind umstritten.
wmu./tens. BRÜSSEL/ISTANBUL, 12. November. Die Freigabe einer weiteren Kredittranche aus dem internationalen Hilfsprogramm für Griechenland rückt langsam ...
Nachdem das griechische Parlament den Sparhaushalt abgesegnet hat, liegt nun der lang erwartete Bericht der Troika aus IWF, EZB und EU vor. Der Grundton sei „positiv, weil die Griechen ja wirklich geliefert haben“, sagt Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. Doch wenn Griechenland tatsächlich zwei Jahre Aufschub für die Erfüllung der Sparauflagen erhält, benötigt das Land wohl weitere 32,6 Milliarden Euro.
Das griechische Parlament hat in der Nacht zum Montag den Haushalt für das Jahr 2013 mit deutlicher Mehrheit gebilligt. Damit erfüllt Athen die zweite Voraussetzung, um weitere Hilfen zu erhalten. Ministerpräsident Samaras sagte: „Mit großer Einigkeit wurde der zweite entscheidende Schritt getan.“
Griechenland ist auf die nächste Tranche aus dem laufenden Rettungsprogramm angewiesen. Zwar wird bald der Troika-Bericht erwartet, doch es wird wohl zu spät, um noch rechtzeitig die Kreditfreigabe zustande zu bekommen. Wahrscheinlich ist eine Zwischenfinanzierung mit Hilfe der EZB - ansonsten droht in elf Tagen der Staatsbankrott.
Der Staat soll schrumpfen, aber nicht in der Justiz. Das fordern sogar die Geldgeber Griechenlands. Ministerpräsident Samaras hat sich gegen eine frühere Sicht der Troika durchgesetzt. Das Land braucht mehr Richter.
Das griechische Parlament hat nach heftiger Debatte mit einer hauchdünnen Mehrheit ein neues Sparpaket beschlossen. Es sieht milliardenschwere Ausgabenkürzungen sowie Steuererhöhungen vor. Zuvor war es in Athen zu scharfen Protesten gegen die Sparbemühungen gekommen.
Kurz vor einer entscheidenden Abstimmung über ein Milliarden-Sparpaket protestieren in Athen Zehntausende Griechen gegen die Einschnitte. Im Parlament warb Ministerpräsident Samaras am Abend für das Sparpaket. Es sei „eine Entscheidung zwischen Euro oder Drachme“.
Bundeskanzlerin Merkel rief in ihrer Grundsatzrede vor dem Europaparlament zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion auf. Währenddessen verzögern sich die Auszahlungen weiterer Hilfen für Athen wohl weiter.
wmu. BRÜSSEL, 7. November. Die Entscheidung der Eurostaaten über die Auszahlung einer weiteren Kredittranche an Griechenland dürfte sich weiter verzögern.
Werden sich die Abgeordneten der geschundenen Pasok hinter das Athener Sparpaket stellen, wenn die Konkurrenz von Dimar sich verweigert? Für Samaras schlägt an diesem Mittwoch die Stunde der Wahrheit.
Am Abend legte die griechische Regierung ihr Sparpaket vor. Besonders schlimm trifft es die Rentner. Aus Protest gegen die harten Maßnahmen begannen am Dienstag umfangreiche Streiks, die ihren Höhepunkt am Mittwochabend erreichen sollen.
Auch Europas Pharmakonzerne leiden unter der schlechten Zahlungsmoral Griechenlands. Viele Rechnungen sind noch nicht bezahlt. Jetzt bietet der europäische Branchenverband Efpia der Regierung in Athen eine Deckelung der Medikamentenkosten an, will im Gegenzug aber die Zusage, dass die Schulden komplett beglichen werden.
Keine Nachrichten, keine Bahnen, keine Taxis, keine Müllabfuhr, kaum Krankenhauspersonal: In Griechenland beginnen aus Protest gegen ein neues Sparpaket umfangreiche Streiks. Am Mittwoch sollen sie ihren Höhepunkt erreichen.
In dieser Woche soll das griechische Parlament über ein neues Sparpaket abstimmen. Die Mehrheit ist nicht sicher. Durch Athen geistern derweilen Kohorten von Zahlen, die einander widersprechen.
Die Wahl in Amerika und die Verhandlungen mit Athen bestimmen derzeit das Marktgeschehen. In beiden Fällen bringt diese Woche wichtige Entscheidungen.
Nur in einer Hinsicht spielte Europa im amerikanischen Wahlkampf eine Rolle: Obama befürchtete, dass ein Erdbeben an den Märkten wegen Griechenland die Wallstreet erschüttern könnte. Die EU nahm Rücksicht; der Troika-Bericht wird erst nach der Wahl präsentiert.
Goethe, Buchmesse, Struwwelpeter - Frankfurts Beitrag zur Weltliteratur ist offensichtlich. Trotzdem fehlte bislang eine übersichtliche Literaturgeschichte der Stadt. Jetzt haben Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz sie vorgelegt.
Die Euro-Gruppe ist auf der Suche nach neuen Auswegen für das überschuldete Griechenland. Es wird wohl abermals auf eine Entlastung durch die europäischen Kreditgeber hinauslaufen.
In Athen steht gegenwärtig der Journalist Kostas Vaxevanis vor Gericht. Er hat eine Steuersünderliste publiziert und ist nun angeklagt, formal unschuldige Bürger angeprangert zu haben.
In dieser Woche soll das Parlament in Athen über ein neues Sparpaket entscheiden. Doch Reformen zu beschließen reicht nicht - sie müssen auch umgesetzt werden. Diesem Irrtum saß auch die Troika lange auf. Nicht jede ihrer Forderungen hat sich als Verbesserung herausgestellt.
Volker Kauder hält eine schwarz-gelbe Mehrheit für frisches Geld an Athen für möglich. Der Unionsfraktionsvorsitzende sagte, mehr sparen könne Griechenland „vermutlich nicht“.
Das Geld, das Griechenland bekommt, soll auf ein Sperrkonto eingezahlt werden - das befürwortet der ehemalige griechische Wirtschaftsminister Stefanos Manos. Der Grund: So kommt der Staatsapparat nicht dran.
jja./wmu./tens. BERLIN/BRÜSSEL/ATHEN, 28. Oktober. Die Diskussion über die Finanzierung einer abermaligen internationalen Hilfsaktion für Griechenland ist am ...