„Die Grenze ist nicht offen“
Die EU-Außenminister versichern Griechenland ihrer Solidarität. Kritik am Vorgehen der Grenzschützer gibt es nicht. Athen beschuldigt die Türkei, Migranten aktiv bei der Überwindung der Grenze zu unterstützen.
Die EU-Außenminister versichern Griechenland ihrer Solidarität. Kritik am Vorgehen der Grenzschützer gibt es nicht. Athen beschuldigt die Türkei, Migranten aktiv bei der Überwindung der Grenze zu unterstützen.
Die Europäische Union stellt sich angesichts der Lage an der griechisch-türkischen Grenze demonstrativ hinter die griechische Regierung: Man werde alle nötigen Maßnahmen zum Schutz der EU-Außengrenzen ergreifen.
Brüssel will Athen deshalb mit einem Aktionsplan unterstützen. Hundert zusätzliche Grenzschützer sollen an die Land- und Seegrenze zur Türkei verlegt werden, plus sieben Patrouillenschiffe.
Die Türkei wirft Griechenland vor, an der Grenze einen Migranten getötet zu haben. Athen dementiert. Hunderte Migranten versuchen offenbar, in die EU zu gelangen.
Brüssel sichert Athen bis zu 700 Millionen Euro zu, um die angespannte Lage an der griechisch-türkischen Grenze zu bewältigen. Der Bundesinnenminister fordert, die Binnengrenze müsse geschützt werden, wenn die EU-Außengrenze nicht halte.
An der griechischen Grenze zur Türkei demonstrieren Athen und die EU Einigkeit – und die griechische Regierung macht auf den Straßen des Grenzortes Kastanies deutlich, wie ernst sie ihren neuen Kurs in der Migrationspolitik meint. Ein Ortsbesuch.
Zehntausende Flüchtlinge harren weiter an der griechisch-türkischen Grenze aus. Athen weist sie ab und nimmt einen Monat lang auch keine neuen Asylanträge an. Grünen-Chefin Baerbock fordert dagegen eine Kontingentlösung.
Griechenland reagiert auf die Drohungen der Türkei, angesichts der Eskalation in Syrien Migranten auf dem Weg nach Europa durchzulassen. Ein Grenzübergang im Nordosten des Landes wurde geschlossen.
Die Migrationskrise setzt Athen unter Druck. Wegen der angespannten Lage hat Griechenlands Ministerpräsident Mitsotakis nun Gespräche mit Lokalpolitikern der ägäischen Inseln einberufen. Kann eine Deeskalation gelingen?
Mit einem lokalen Generalstreik protestieren die Inseln Lesbos, Chios und Samos gegen die Pläne Athens, dort weitere Aufnahmelager für Geflüchtete und Migranten zu errichten. Die Regierung verteidigt ihr Vorhaben – und argumentiert mit dem Coronavirus.
Griechenlands Verteidigungsminister Panagiotopoulos will mit schwimmenden Barrieren verhindern, dass Migranten aus der Türkei zu den griechischen Inseln überzusetzen. Beobachter zweifeln, dass das funktioniert.
Das Abkommen der Türkei mit der libyschen Regierung erbost Griechenland. Athen und Ankara ringen um Macht und Erdgasvorkommen vor ihren Küsten.
Die Regierung in Athen genießt das Vertrauen der Märkte. Die Risikoprämien fallen auf historisch niedrige Niveaus. Auch Italiens Titel sind sehr gefragt.
Mit der „Discovery Tour: Antikes Griechenland“ macht Ubisoft das Videospiel „Assassin’s Creed: Odyssey“ digital zur Museumslandschaft, unterstützt von etlichen Historikern.
Griechenlands Ministerpräsident sagt, es sei ein Fehler gewesen, das Migrationsministerium aufzulösen. Die Zuwanderung wächst sich zur Bewährungsprobe der Regierung aus – und eine rasche Lösung ist nicht in Sicht.
Das Jahr startet mit guten Vorsätzen und der Qual der Wahl. Welcher Lauf ist der richtige? Hier sind die ersten sechs Alternativen zu normalen Marathons.
Die griechische Regierung in Athen will die Migrationskrise durch Änderungen der Asylgesetze in den Griff bekommen. Der Erfolg des Vorhabens ist ungewiss.
Israel reagiert angespannt auf die Tötung Soleimanis – nicht nur wegen eines möglichen Vergeltungsschlags Irans, sondern vor allem wegen möglicher Reaktionen der regionalen Verbündeten Teherans.
In Athen ist ein Abkommen zu einer seit Jahren geplanten Gas-Pipeline unterschrieben worden. Gas soll somit aus dem östlichen Mittelmeer nach Europa geleitet werden – der hierüber entfachte Streit mit Ankara weitet sich aus.
Erstaunlich, wie die Demokratie funktionierte: Der Althistoriker Christian Meier hält die Carl-Schmitt-Vorlesung an der Humboldt-Universität.
Haftstrafen von bis zu 15 Jahren hat ein griechisches Gericht gegen frühere Siemens-Manager verhängt. Heinrich von Pierer hat schon reagiert.
Der Seegrenzstreit Griechenlands mit der Türkei und Libyen verschärft sich. Es geht um viel Gas rund um Zypern. Nun ruft Athen die Allianz auf den Plan.
An der griechischen Küste nahe Patras ist bei einem Sturm ein an Anker liegendes Segelboot gekentert und gesunken – zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Das Unwetter hat zudem Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht.
Athen will überfüllte Camps auf den Inseln durch geschlossene Zentren ersetzen. Diese Einrichtungen seien gefährlich, so ein Vertreter von Medecins Sans Frontières.
Es kommen längst nicht so viele Flüchtlinge wie 2015/16. Die aber kommen, leben unter üblen Bedingungen. Nun rufen Griechenland und Bosnien um Hilfe.
Gehsteigsupermarkt, Debattierklub, Auskunftsbüro, Knotenpunkt jeder Nachbarschaft: Das Periptero ist das Herzstück der griechischen Alltagskultur. Doch es ist akut bedroht.
Nach zuvor sechs Niederlagen in Serie gelingt Alba Berlin eine Überraschung in der Basketball-Euroleague. Beim griechischen Meister setzen sich die Berliner in der zweiten Verlängerung durch.
Vermummte haben in der Nacht Brandflaschen auf Polizisten geworfen. Diese setzte daraufhin Tränengas und Pfefferspray gegen die Angreifer ein. Autonome hatten in den vergangenen Wochen Widerstand gegen die Räumung von Häusern angekündigt.
Aus Fehlern lernen. Das versucht Bundesinnenminister Seehofer. Er will beweisen, dass sich Flüchtlingsbewegungen rechtzeitig steuern lassen. Bevor es zum „Kontrollverlust“ kommt.
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat in Athen vor Zuständen wie vor vier Jahren gewarnt, als es in Deutschland einen „temporären Kontrollverlust“ gegeben habe.
Beide Länder wollen die Asylverfahren in ihrem Land beschleunigen – Rom will die Dauer der Verfahren von bis zu zwei Jahren auf vier Monate verkürzen. Griechenland will außerdem nicht kooperationsbereite Migranten ausweisen.
Auf den griechischen Inseln kommen immer mehr Migranten an. Die dortige Asylbehörde ist vollkommen überfordert. Das EU-Türkei-Abkommen steht vor dem Kollaps – nun soll Horst Seehofer den Retter spielen.
Um den wackeligen EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei zu retten, fliegt Bundesinnenminister Seehofer nach Ankara und Athen. Dabei geht es um Drohungen Erdogans, steigende Flüchtlingszahlen, überfüllte griechische Flüchtlingslager und sehr viel Geld.
Nach Unruhen im überfüllten Flüchtlingslager auf Lesbos will die Regierung in Athen 3000 Migranten auf das Festland bringen. Das kann die Lage jedoch nur vorübergehend entschärfen.
Das Geschäft der Schleuser auf der Balkan-Route läuft gut. Mehrere Fälle wurden innerhalb weniger Monate bekannt. Die Methoden und Wege der Schleuser sind dabei unterschiedlich.
Griechenland gewinnt an Selbstvertrauen zurück. Das Land will Kredite in Milliardenhöhe zurückzahlen. Diesem Schritt müssen einige Parlamente aus anderen EU-Mitgliedsstaaten, auch der Bundestag, allerdings noch zustimmen.