Was Erdogan im Gas-Streit treibt
Fast täglich spitzt sich der Streit zwischen Athen und Ankara zu. Vorgeblich geht es nur um die Suche nach Öl und Gas. Doch dahinter steckt mehr.
Fast täglich spitzt sich der Streit zwischen Athen und Ankara zu. Vorgeblich geht es nur um die Suche nach Öl und Gas. Doch dahinter steckt mehr.
Einen Tag nach dem vermittelnden Besuch von Außenminister Maas eskaliert der türkische Präsident den Territorialstreit mit Griechenland weiter – und droht unverhohlen.
Zwei Gespräche, zwei Schlichtungsversuche: Im Streit um das Erdgas im Mittelmeer will Außenminister Maas zwischen Griechenland und der Türkei vermitteln. Doch die spricht am Dienstagabend eine deutliche Warnung aus.
Außenminister Maas will in Athen und Ankara eine weitere Eskalation des griechisch-türkischen Territorialstreits im Mittelmeer verhindern. Er mahnt ein Ende aller Provokationen an.
Die Türkei will im östlichen Mittelmeer als Macht anerkannt werden – und schürt immer wieder Konflikte mit Griechenland und der EU. Jetzt hat Emmanuel Macron angekündigt, er werde die französische Militärpräsenz in der Region erhöhen.
Sie ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der einflussreichsten Kulturen überhaupt: Die griechische Kultur gilt als Wiege der westlichen Zivilisation.
Wer Griechenlands bedeutendste Städte Athen und Thessaloniki besucht, reist auch in die Vergangenheit. In beiden verbindet sich die große Geschichte der westlichen Zivilisation mit der Gegenwart.
Wer Griechenlands bedeutendste Städte Athen und Thessaloniki besucht, reist auch in die Vergangenheit. In beiden verbindet sich die große Geschichte der westlichen Zivilisation mit der Gegenwart.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident besucht griechische Flüchtlingslager – weil ihm das Thema am Herzen liegt. Und weil er im Rennen um den CDU-Vorsitz mit Europapolitik punkten will. Den Besuch muss er jedoch abbrechen.
Blitz und Schatten in Peking 2008: Usain Bolt verschenkt durch Spielereien einen phantastischen Rekord. Die ganze Wahrheit über den Ausnahmeläufer kennen wir bis heute nicht.
Die Türkei verurteilt Kritik aus Athen an der Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee scharf. Regierung und Parlament würden die griechische Öffentlichkeit durch „feindselige Äußerungen“ aufwiegeln.
Die Kanzlerin soll Ankara vom Kollisionskurs mit Athen abgebracht haben. Wie lange das nachwirkt, weiß man bei Erdogan so wenig wie bei Putin.
Die Konfrontation im östlichen Mittelmeer spitzt sich zu, denn Erdogan treibt dort die Suche nach Erdgas voran. Nun musste sogar Bundeskanzlerin Merkel eingreifen und zwischen Athen und Ankara schlichten.
Außenminister Maas reist nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zum abtrünnigen Königreich und die Frankfurter Lokalpolitik streitet um die Relevanz des Migrationshintergrunds für die Krawalle am Opernplatz. Der Newsletter für Deutschland.
Der EU-Gipfel hat Verstimmungen zwischen den Mitgliedstaaten verursacht. Ein Besuch des deutschen Außenministers in Griechenland zeigt immerhin eine ermutigende Erkenntnis. Narben können verheilen.
Das Staatstheater in Darmstadt bringt einen hessischen „Sommernachtstraum“ auf die große Terrasse. Mit Dialekt und Selbstironie wird aus Shakespeares Klassiker ein verwunschener Vergnügungspark.
In dem Flugzeug waren mehr als 160 Menschen. Verletzt wurde nach Angaben griechischer Behörden niemand.
Das passt nicht zusammen – oder doch? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die großen Vorantreiber der amerikanischen Demokratie waren zugleich Sklaventreiber.
Die türkische Marine blockiert eine EU-Mission, die Konflikte im Mittelmeer weiten sich aus. Und anders als beim Beinahe-Krieg zwischen Athen und Ankara 1996 gibt es heute keinen amerikanischen Präsidenten, auf dessen Schlichten man bauen könnte.
Die deutschen Hockeyfrauen – ein „Team Wundertüte“ – und der Gold-Coup von Olympia 2004: Es ist eine Geschichte über einen Zusammenhalt, den Außenstehende wohl nicht nachvollziehen können. Entstanden ist ein Bund für immer.
In Marseille, Tunis oder Athen: Rund ums Mittelmeer ist man es gewohnt Menschen zur Begrüßung zu küssen, zu umarmen oder ihnen die Hand zu schütteln. Da bringt das Social Distancing wegen Covid-19 einiges durcheinander.
Mit einem Flugzeug sind 16 Minderjährige nach London geflogen worden. Außerdem waren auch 34 Erwachsene auf dem Flug, die Verwandte in Großbritannien haben. Auf der Rückreise holt Athen 130 Griechen in die Heimat.
47 unbegleitete Minderjährige aus Lagern in der Ägäis sind in Hannover gelandet. Das Elend in den griechischen Camps müsse schnell beendet werden, sagt NRW-Integrationsminister Stamp. Sein Bundesland stehe für eine zweite Evakuierung bereit.
Die Coronakrise ließ französische und britische Camper in Griechenland stranden. Und weil sie nicht mit dem Flugzeug und ohne ihr Wohnmobil das Land verlassen wollten, musste für sie erst eine Ausnahmegenehmigung arrangiert werden.
Zwölf Kinder aus den Lagern auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos sind am Morgen aus Athen nach Luxemburg abgeflogen. Am Samstag sollen 50 Minderjährige nach Deutschland kommen.
Tausende verendete Vögel liegen auf den Straßen von Athen und in anderen Teilen Griechenlands. Vor allem Schwalben und Mauersegler sind betroffen.
Eigentlich war die Afrikanerin aus einem Flüchtlingslager nach Athen ins Krankenhaus gekommen, um ihr Kind zu gebären. Dabei fiel auf, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Wo sich sich infiziert hat, ist unklar.
Wie weit kann der Altruismus in Zeiten von Corona führen? Der Appell an die intuitive Solidarität kann nicht nur nicht weiter, sondern auch in die Irre führen.
Griechenland steckt in einer prekären Situation. Das Coronavirus könnte die Migrationskrise verschärfen und eine neue Schuldenkrise befeuern. Doch die Regierung kann auch auf ein Geschenk von Alexis Tsipras bauen.
Die hygienische Situation in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ist katastrophal. Die Sorge ist groß, dass sich das Coronavirus unter den Migranten ausbreitet. Athen reagiert mit Besuchsverboten und Ausgangssperren.
Die EU-Kommissionspräsidentin wollte in Athen zeigen, dass die Migrationspolitik Chefsache ist. Die Corona-Pandemie ließ ihre Reise platzen. Nun muss von der Leyen Lösungen präsentieren – für zwei Krisen.
Erdogan attackiert Athen seit Tagen wegen des Vorgehens an der griechisch-türkischen Grenze. Nun legt er noch mal nach und unterstellt dem Nachbarland Nazi-Methoden.
Schon lange vor der Flüchtlingskrise 2015 haben Griechenland und Bulgarien damit begonnen, an ihren Grenzen zur Türkei Zäune zu errichten. Sogar griechische Linke hielten das für notwendig. Doch was hat es bewirkt?
Ministerpräsident Mitsotakis besucht Bundeskanzler Kurz und beide bekunden bestes Einvernehmen. Vor fünf Jahren haben Griechen und Österreicher noch ganz anders übereinander gesprochen.
Flüchtlingshelfer werden angegriffen, es gibt Brandanschläge: In Griechenland ist die Stimmung vor allem auf den Ägäis-Inseln explosiv.
Griechenland verteidigt seine Grenzen mit Stacheldraht und Gewalt. Die Bulgaren, die Erdogan hofieren, können sich das sparen.