Ein Anstieg, der „in dieser Dimension nicht üblich“ ist
Die wirtschaftliche Flaute belastet den Arbeitsmarkt und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Die hohe Arbeitslosigkeit zehrt an den Finanzen der Bundesagentur für Arbeit.
Die wirtschaftliche Flaute belastet den Arbeitsmarkt und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Die hohe Arbeitslosigkeit zehrt an den Finanzen der Bundesagentur für Arbeit.
Die SPD wollte mit dem Bürgergeld endlich das Hartz-IV-Trauma überwinden. Das Projekt ging nach hinten los. Wie konnte der einstigen Arbeiterpartei das passieren?
1000 Dollar jeden Monat ohne Gegenleistung: Die Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens erhoffen sich durch solche Zahlungen positive gesellschaftliche Veränderungen. Doch ein großes Experiment zerstört diesen Traum.
Jeder vierte ukrainische Geflüchtete hat mittlerweile in Deutschland eine Arbeit gefunden. In anderen Länder läuft die Integration besser, eine Studie geht den Gründen nach.
Mit einem „Kick-Start“-Programm sollen Asylbewerber, Arbeitslose und Bürgergeldempfänger für das Gastgewerbe gewonnen werden – ein Pilotprojekt aus Frankfurt.
Personalabbau in der Industrie und in der Baubranche, nur der Staat stellt kräftig ein: Die Arbeitslosigkeit ist um eine halbe Million höher als vor zwei Jahren. Woran liegt das?
Die Konjunkturschwäche spiegelt sich in den Zahlen vom Arbeitsmarkt. Mehr als 2,7 Millionen Menschen sind hierzulande arbeitslos. In der Kurzarbeit und am Ausbildungsmarkt wird die Krise nicht sichtbar.
SAP, Volkswagen, Bayer: Wenn Unternehmen Stellen kürzen wollen, bieten sie ihren Mitarbeitern oft Abfindungen an. Doch vor dem goldenen Handschlag sollte man einige Punkte bedenken – und genau rechnen.
Frank Martin ist der Chef der hessischen Arbeitsagenturen. Im Interview erläutert er, warum keine Massenarbeitslosigkeit droht – trotz vieler Entlassungen. Er sieht jedoch eine andere Gefahr.
In Indien wird die Regierungspartei wieder stärkste Kraft. Doch trotz medialer Dauerpräsenz des Ministerpräsidenten muss sie herbe Verluste hinnehmen.
Vor zwanzig Jahren galt die Jugend als besonders pragmatisch und unideologisch. Entsprechend gering war die Wahlbeteiligung. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei.
Die schwächelnde Wirtschaft zeigt sich zunehmend auch am Arbeitsmarkt. Trotz Frühjahrsbelebung geht die Arbeitslosigkeit nur leicht zurück. Saisonbereinigt nimmt sie sogar zu.
„Wir bezahlen dich nicht fürs Herumliegen“: So lautete ein Grundsatz von Singapurs Staatsgründer. Doch der neue Regierungschef plant nun den Bruch mit einem Tabu: Ausgerechnet der erzliberale Stadtstaat führt Arbeitslosenhilfe ein.
Die Einführung des Verbrennerverbots von 2035 an bezeichnet BMW-Chef Oliver Zipse als „naiv“. Im Interview mit der F.A.Z. warnt er vor der Halbierung der Wertschöpfung der europäischen Automobilindustrie.
Wegen des fehlenden Wachstums gibt es nur wenige neue Jobs in Hessen. Die Arbeitgeber wollen dennoch das Reservoir an Arbeitskräften erweitern. Auch die Gewerkschaften haben klare Vorstellungen.
Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat die Erwartungen gedämpft, dass sie in absehbarer Zeit die Leitzinsen in den Vereinigten Staaten senken könnte.
Im April waren laut Bundesagentur für Arbeit 20.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im März. Damit fiel der Rückgang geringer aus als im Frühjahr üblich.
Seit 2015 steigt die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Abschluss kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr lag sie auf einem Rekordhoch.
Die EZB strebt eine Rückkehr zu einer Inflationsrate von 2,0 Prozent an. In Deutschland bewegt sich die Teuerungsrate weiter in diese Richtung. Laut dem Münchner Ifo-Institut könnte sie im Sommer unter diese Marke sinken.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird schwieriger, Arbeitslose finden immer schwerer Arbeit. Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit, warnt: „Die Richtung stimmt seit einer ganzen Weile nicht mehr.“
Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen steigt weiter: Knapp 196.000 Hessen sind aktuell nicht erwerbstätig. Trotzdem gibt es viele unbesetzte Stellen.
Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Februar schwächer als für die Jahreszeit üblich. Die Zahl der Arbeitslosen stieg leicht, aber stärker als von Volkswirten erwartet. Es fehlt Schwung aus der Wirtschaft, sagt Arbeitsagentur-Chefin Andrea Nahles.
Die Zahl der Arbeitslosen ist weiter gestiegen. Das liegt an der Jahreszeit – aber auch an den Flüchtlingen aus der Ukraine.
Die Zahl der Arbeitslosen hat im ersten Monat des Jahres leicht zugelegt. Der zum Jahresanfang übliche Anstieg falle aber geringer aus als sonst, erklärte Arbeitsagentur-Chefin Andrea Nahles.
Geflüchtete kommen in Deutschland langsamer als in anderen EU-Ländern an einen Job. Wenn alle Geflüchteten sofort arbeiten dürften, würde das nicht nur den Menschen helfen.
Der Ökonom Moritz Schularick warnt vor Deutschlands Zukunft als Wohlstandsmuseum. Das größte Wachstumshemmnis sieht er im Wohnungsmarkt.
„Unerwünschte“ Arbeitsplätze verbieten – dies war mehr als zehn Jahre lang die liebste Beschäftigung von Arbeitsmarktpolitikern. Doch Energiekrise und Migration bringen diese Rezeptur an ihr Ende.
Der hessische Arbeitsmarkt ist geprägt von Krisen. Zum einen treibt die Zahl der Flüchtlinge die der Arbeitslosen in die Höhe, zum anderen zeigen sich die Folgen der schwächeren Konjunktur. Doch es gibt auch gute Nachrichten.
Im Nahost-Krieg droht der Konflikt zwischen Israel und der Hizbullah zu eskalieren, Andrea Nahles stellt die Arbeitsmarktstatistik vor und der Regen droht die Lage in den Hochwassergebieten zu verschärfen. Der F.A.Z. Newsletter
Mindestlohn und Bürgergeld steigen, aber auch die Mehrwertsteuer im Restaurant. In einigen Feldern steht die Entscheidung allerdings noch aus. Was Verbraucher 2024 erwartet. Ein alphabetischer Überblick.
Totalverweigerern soll nach den Plänen von Arbeitsminister Hubertus Heil das Bürgergeld gestrichen werden. Das Vorhaben kommt beim Finanzminister gut an – und auch bei der Union.
Seit einigen Monaten nimmt die Zahl der Langzeitarbeitslosen wieder deutlich zu. Arbeitsmarktforscher sagen: Das liegt auch am Bürgergeld – und daran, dass ukrainische Flüchtlinge es direkt beantragen können.
Das politische Berlin trauert um Wolfgang Schäuble, die deutsche Wirtschaft blickt pessimistisch ins kommende Jahr und in Oberstdorf beginnt die Vierschanzentournee. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Russlands Wirtschaft soll in diesem Jahr um 3,5 Prozent wachsen. Das liegt vor allem an den Milliardenausgaben des Staates für den Krieg. Doch die Wirtschaft ist überhitzt.
Das Sanktionsmoratorium für Hartz-IV-Bezieher war ein politischer Fehler der Bundesregierung. Die Ampel sollte daraus lernen und die Regeln für das Bürgergeld schärfen.