Amerika will deutsche Bodentruppen in Syrien
Druck aus Washington: Noch diesen Monat soll die Bundesregierung entscheiden, ob sich die Deutschen in Syrien weiterhin nur mit Flugzeugen und Ausbildern beteiligen – oder Bodentruppen schicken.
Druck aus Washington: Noch diesen Monat soll die Bundesregierung entscheiden, ob sich die Deutschen in Syrien weiterhin nur mit Flugzeugen und Ausbildern beteiligen – oder Bodentruppen schicken.
Die „Alan Kurdi“ wartet vor Lampedusa auf eine Entscheidung, wo und wann sie einlaufen kann, bevor sie den Plan ändert und Richtung Malta abdreht. Währenddessen erzählt einer der Somalier an Bord seine Fluchtgeschichte.
Die „Alan Kurdi“ mit 65 Bootsflüchtlingen liegt weiter vor Lampedusa. Das Rettungsschiff „Alex“ ist in den Hafen der Insel eingefahren – trotz eines Verbots durch die Regierung in Rom. Innenminister Salvini tobt.
Die deutsche Trainerin Monika Staab engagiert sich für den weiblichen Nachwuchs. Auch bei der Frauen-WM leistet sie Entwicklungshilfe. Und sie glaubt trotz der Umstände an die positive Wirkung ihrer Arbeit.
Ägypten hat beim heimischen Africa-Cup das Viertelfinale verpasst. In Kairo verlor das Team um Superstar Mo Salah gegen Südafrika. Auch das favorisierte Marokko und der Titelverteidiger sind raus.
Die Unesco erweitert ihre Kulturerbeliste und nimmt unter anderem Babylon auf. Die Stadt war schon im Altertum eine Sensation – und wurde dennoch mehrfach abgewiesen. Warum eigentlich? Ein Gastbeitrag.
Die „Alan Kurdi“, die am Freitag 65 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer aufgenommen hatte, steuert auf den Hafen von Lampedusa zu. Dabei hatte das italienische Innenministerium zuvor die Sperrung seiner Häfen und Hoheitsgewässer bekräftigt.
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat eine deutsche Frau wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz „Islamischer Staat“ schuldig gesprochen. Sie sei an Kriegsverbrechen in Syrien und dem Irak beteiligt gewesen.
Großer Auflauf bei Christie’s: Rund ein Dutzend Menschen hat mit Ägypten-Fahnen gegen die Versteigerung einer Tutanchamun-Büste demonstriert. Auch Kairo ist empört – dort wird vermutet, dass die antike Darstellung gestohlen wurde.
Nach Vermittlung durch die Afrikanische Union haben sich in Sudan Vertreter des Militärs und der Protestbewegung verständigt, dass in den kommenden drei Jahren ein oberster Rat unter wechselnder Führung regieren soll.
Seit Monaten herrscht ein reger Machtkampf zwischen regierendem Militärrat und der Opposition in Sudan. Höhepunkt war die Niederschlagung eines Sitzstreiks im Juni. Nun hat die Afrikanische Union zwischen beiden Parteien vermittelt.
Im Prozess gegen eine Anhängerin des „Islamischen Staates“, der vorgeworfen wird, ein fünfjähriges Mädchen im Irak durch Unterlassen ermordet zu haben, hat nun die Mutter des Kindes vor dem Oberlandesgericht in München ausgesagt.
Die Flüchtlingskrise im Mittelmeer nimmt kein Ende. Die wenigen Überlebenden des jüngsten Unglücks berichteten der Küstenwache von ihrer Überfahrt.
Die britische Marine hat vor Gibraltar einen Öltanker auf dem Weg nach Syrien festgesetzt. Grund ist ein vermuteter Verstoß gegen EU-Sanktionen. Das Schiff mit dem Namen „Grace 1“ habe eine Raffinerie in Syrien angesteuert, die von EU-Sanktionen betroffen sei.
Das umstrittene TeamBahrain-Merida wurde vom Radsportverband Ende 2018 wieder die Lizenz für die World Tour erteilt, die auch zur Teilnahme an der Tour de France berechtigt. Nun stellen sich Fragen.
In der Such- und Rettungszone vor Libyen hält die Crew der „Alan Kurdi“ Ausschau nach Flüchtlingsbooten. In der Nacht erfährt sie von einem Notruf – allerdings ohne konkrete Position. Was soll man jetzt tun?
In einer Zeit weniger üppig fließender Öleinnahmen verschuldet sich auch das Königreich Saudi-Arabien, jetzt erstmals auch in Euro. Doch auch die arabischen Zinsen sind nicht üppig.
Ein Internierungslager für Migranten bei Tripolis ist aus der Luft angegriffen worden, es gab zahlreiche Tote und Verletzte. Unter Verdacht steht der Bürgerkriegsgeneral Chalifa Haftar.
Italiens Innenminister behauptet, Migranten seien in Libyen gut aufgehoben. Die Zustände in den Flüchtlingslagern sind jedoch katastrophal. Und nun bringt ein neuer Konflikt die Flüchtlinge zusätzlich in Gefahr.
Tausende aus Äthopien stammende Juden haben am Dienstagabend in Israel Straßen und Plätze blockiert. Schätzungen zufolge sollen zeitweise bis zu 60.000 Menschen im Stau gestanden haben. Auslöser war der Tod eines jungen Mannes.
Verantwortlich für den Angriff auf das Flüchtlingslager sollen die Truppen des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar sein. Das UNHCR reagierte besorgt: Zivilisten sollten niemals zu Zielen werden twitterte das Flüchtlingshilfswerk.
In dem Lager sind vor allem afrikanische Migranten untergebracht, die auf ihrem Weg nach Europa in Libyen aufgegriffen wurden. Wer für den Angriff verantwortlich ist, ist noch unklar.
Das lange erwartete Treffen soll am Sonntag beginnen. Weil die Taliban die Regierung in Kabul als Marionette des Westens betrachten, könnten ihre Vertreter als Privatpersonen auftreten.
Bislang war es eine Tortur in den Libanon zu reisen. Der Stressfaktor schon zu Beginn: Der Rafik-Hariri-Flughafen. Dieser ist chronisch überlastet, nun soll es besser werden.
Seit sie beim umstrittenen Oregon Projekt trainiert, wird sie argwöhnisch betrachtet. Nun rennt Konstanze Klosterhalfen an einem denkwürdigen Tag in die absolute Weltspitze – und verrät, wie sie den deutschen Rekord bricht.
„Normal“ werden die Beziehungen Deutschlands zu Israel wohl nie sein. Diese Buch erzählt von den schwierigen Anfängen.
Während im Golfemirat Qatar über eine Beilegung des Konflikts in Afghanistan gesprochen wird, detoniert in Kabul eine Autobombe. Die Taliban stürmen ein Gebäude.
Nach der Niederlage des „Islamischen Staats“ in Syrien und im Irak kehren Anhänger der Terrormiliz auch nach Hessen heim. Andere wollen, dass Deutschland sie zurückholt. Wie gefährlich sind sie?
Auf dem Weg in die Such- und Rettungszone vor Libyen kehrt Alltag auf der „Alan Kurdi“ ein. Drei Crewmitglieder berichten in der Zeit von ihren Erlebnissen.
Eine deutsche Kapitänin bringt 40 Migranten unerlaubt nach Italien. Ist sie kriminell oder beispiellos menschlich? Der Rettungseinsatz von Sea-Watch polarisiert. Und ein Spendenaufruf der Fernsehmoderatoren Böhmermann und Heufer-Umlauf findet große Resonanz.
Im Kampf gegen die Terrormiliz IS setzt Amerika auf die Kurden als Verbündete. Dem türkischen Präsidenten Erdogan ist die Hilfe für den Erzfeind ein Dorn im Auge, wie in Osaka deutlich wurde.
Die Türkei gerät in Libyen ins Visier des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar. Er will türkische Schiffe in libyschen Hoheitsgewässern angreifen. Auch türkische Firmen und Einrichtungen im Land seien ein „legitimes Ziel“.
Ein türkischer Soldat wurde durch Mörser- und Kanonenbeschuss in der syrischen Provinz Idlib getötet, drei weitere wurden verletzt. Ankara beschuldigt syrische Regierungstruppen der Tat und hat Vergeltungsmaßnamen eingeleitet.
Die „Alan Kurdi“ hat abgelegt. Bis sie in der Such- und Rettungszone vor Libyen ankommt, wird es allerdings noch eine Weile dauern – bis dahin sind die Gedanken der Crew bei der „Sea-Watch 3“.
Rugby-Star Israel Folau droht Homosexuellen und wird dafür vom Verband ausgeschlossen. Sponsoren springen ab. Auch seine Frau steht unter Beobachtung. Nun aber bekommt er Unterstützung.
Das Verhältnis der beiden Atommächte Russland und Amerika ist angespannt wie lange nicht. Dennoch wollen Trump und Putin auch in Zukunft über Abrüstung diskutieren. Auch China soll an den Gesprächen beteiligt werden.