Wie ein unsichtbarer Brandbeschleuniger
Die Zahl der Bedürftigen in Kriegs- und Krisengebieten steigt durch die Pandemie. Ihnen zu helfen, wird immer schwieriger. Denn die Geberländer haben mit sich selbst zu tun.
Die Zahl der Bedürftigen in Kriegs- und Krisengebieten steigt durch die Pandemie. Ihnen zu helfen, wird immer schwieriger. Denn die Geberländer haben mit sich selbst zu tun.
Der Bundessicherheitsrat gibt grünes Licht für den Export von vier Kriegsschiffen an Israel und von Munition an Qatar. Die Linke fordert einen sofortigen Stopp.
Der Luftverkehr ist eingebrochen. Dennoch zählt der Flughafenbetreiber Fraport in Frankfurt noch fast 120.000 Passagiere in einer Woche. Wer fliegt noch in Coronazeiten?
Als Flüchtling kam Wael Shueb nach Deutschland, als Karatekämpfer wollte er nach Tokio. Hinter ihm liegen Momente des Schreckens. Aber seine Geschichte ist auch ein Beispiel dafür, was Sport bewegen kann.
Hohe Coronavirus-Infektionsraten unter ultraorthodoxen Juden machen Israel zu schaffen. Eine Minderheit von ihnen widersetzt sich den Vorkehrungen dennoch weiterhin.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sucht sich ein Schlupfloch nach dem anderen. Damit schädigt er nicht nur das Ansehen des Rechtsstaats, sondern gibt auch ein schlechtes Vorbild für die Demokratie im Nahen Osten.
Tunesien geht mit einer Mischung aus Hightech, Aberglaube und strengen Maßnahmen gegen das Coronavirus vor. Wirtschaftlich stand das Land schon vor dieser Krise kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.
Am Sonntag war es Häftlingen gelungen, die Kontrolle über das Erdgeschoss des Gefangenenlagers zu übernehmen. Ausbrechen konnte nach kurdischen Angaben niemand.
Auf dem Ölmarkt stehen sich die wichtigsten Produzenten derzeit unversöhnlich gegenüber. Für die deutschen Verbraucher hat das auch seine guten Seiten.
Eigentlich hatte Oppositionsführer Benny Gantz im Wahlkampf versprochen, nicht in eine Regierung unter Ministerpräsident Netanjahu zu gehen. Jetzt hat er es doch getan – um Israel die vierte Wahl innerhalb weniger Monate zu ersparen.
Auf der ganzen Welt liest man jetzt „Die Pest“ von Albert Camus. Doch in dem Buch steckt viel mehr als die Beschreibung einer Seuche. Es stellt auch unsere Zukunft in Frage.
Eine Rakete aus dem schmalen Palästinenserstreifen am Mittelmeer schlägt im Süden Israels ein. Die Antwort folgt prompt.
Zahlreiche deutsche Urlauber sind von der Corona-Pandemie im Ausland betroffen. Ein Rückkehr in die Heimat wird dabei zu einer Odyssee, wie eine Frankfurterin nun in Nordafrika feststellen musste.
Infizierte und Personen in Quarantäne werden in Israel streng überwacht – und von Beamten durch Hausbesuche kontrolliert, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Vor allem Ultraorthodoxe widersetzen sich.
Die Forschung zum Antisemitismus ist umstritten, sagt Stefanie Schüler-Springorum. Doch das stimmt nicht, wenn man alle seine Formen berücksichtigt. Eine Entgegnung.
Europäische Schiffe patrouillieren fortan wieder vor libyschen Küstengewässern. Gerettete Flüchtlinge dürfen in Griechenland von Bord – und sollen auf aufnahmewillige Mitgliedstaaten verteilt werden.
Syrien hat kürzlich seinen ersten Coronavirus-Fall bestätigt. Die Sorge ist groß, das Virus könne bald die Flüchtlingslager im Nordwesten des Landes erreichen. Es droht eine humanitäre Katastrophe.
Im Jemen findet der Aufruf der Vereinten Nationen Widerhall: Die Konfliktparteien wollen sich wegen der Corona-Krise auf eine Waffenruhe einigen. Oppositionelle Gefangene sollen freigelassen und begnadigt werden.
In Israel löst der Rücktritt des Knesset-Präsidenten die Verfassungskrise nicht. Denn eine Wahl über sein Amt lässt Juli Edelstein entgegen dem Gerichtsurteil auch am Mittwoch nicht zu.
In Israel zeichnet sich eine schwere Verfassungskrise ab. Netanjahus Likud widersetzt sich Israels Oberstem Gericht. Die Opposition beschuldigt den Ministerpräsidenten, „die Knesset zum Schweigen zu bringen“.
Deutschland organisiert die Rückflüge etwa aus Ägypten, Polen holt EU-Bürger aus dem Tschad oder von den Malediven zurück. In manchen Ländern wird jedoch Flugzeugen die Landung verwehrt – aus Sorge vor der „Seuche der Weißen“.
In Pandemie-Zeiten bestätigt sich für Saudi-Arabien mal wieder, dass alles Übel aus Iran kommt. Und Demokratie nur krank macht.
Mittels Online-Umfragen und Big Data versuchen Wissenschaftler des Weizmann-Instituts, Ausbruchsherde frühzeitig zu erkennen. Mehr als zehn Staaten haben Interesse an der Methode bekundet.
Deborah Feldmans Buch über den Bruch mit ihrer chassidischen Gemeinde war ein Bestseller. Netflix zeigt „Unorthodox“ nun als Serie. Ein Gespräch über Film und Leben, Geschichte und Zukunft.
Der niedrige Ölpreis und vielleicht auch Hamster-Reflexe haben die Nachfrage nach Heizöl sprunghaft steigen lassen. Das führt zu langen Lieferzeiten und höheren Preisen.
Sollte eine Infektionswelle durch den Nordwesten Syriens rollen, wäre diese sehr wahrscheinlich weitaus tödlicher als in China, Italien oder Iran. Drei Millionen Menschen droht das Schlimmste.
Möglicherweise werden sich manche nun erstmals fragen, warum Israelis und Palästinenser sich von einem Konflikt, der längst beigelegt sein könnte, das Dasein unerträglich machen lassen. Ein Gastbeitrag.
Aus einem Krankenhaus in Aden kommen Berichte über Fällen mit den üblichen Symptomen von Covid-19. Die Verdachtsfälle haben sich zunächst als unbegründet herausgestellt. Ein Ausbruch würde das Land schwer treffen.
Mit einer bisher einmaligen Aktion will das Außenministerium deutschen Touristen helfen, die wegen der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Außenminister Maas bittet sie um Geduld – manche Reiseplanungen stellten seine Mitarbeiter vor Herausforderungen.
Die Queen ruft ihre Landsleute auf, die Schwächsten zu schützen, und verlässt London. Ihr Mann Prinz Philip wird mit einem Hubschrauber zu Schloss Windsor geflogen. Auch andere europäische Königshäuser reagieren auf die Krise.
Kein neuer Parlamentspräsident, keine Ausschüsse: Israels amtierender Ministerpräsident Netanjahu beschwört nach Ansicht seiner Kritiker eine Verfassungskrise herauf. Die Opposition spricht von einer „Geiselnahme“ der Demokratie.
Ethiopia’s efforts towards constructing a Dam on the Nile may lead to a conflict with Egypt, which asserts dominion over the river vis-à-vis upstream countries. Legal precedent from the U.S. could help provide a framework for an amicable solution.
Demonstranten in Madrid fordern lautstark von ihren Balkonen aus, dass Gelder, die der ehemalige König Juan Carlos aus Saudi-Arabien erhielt, ans Gesundheitssystem übergeben werden. Denn auch in Spanien haben sich die jüngsten Ansteckungen mit dem Coronavirus vervielfacht.
Laut Schätzungen warten mehr als hunderttausend Touristen im Ausland auf die Rückkehr nach Deutschland. Mit Flugzeugen der Reiseveranstalter und Chartermaschinen will das Außenamt sie zurückholen, ohne besondere medizinische Schutzmaßnahmen.
Die Migration nach Europa lasse sich ohnehin nicht stoppen, sagt eine Expertin. Die nächste große Flüchtlingswelle könne – anders als noch 2015 – aus Afrika kommen. Offen sei nur noch, wann.
Zum dritten Mal in einer Woche sind ausländische Truppen im Irak unter Beschuss geraten. Von Iran gelenkte Milizen wollen so offenbar den Abzug ausländischer Soldaten aus dem Land beschleunigen.