Gantz und Netanjahu bekommen noch 48 Stunden
Die Frist zur Regierungsbildung in Israel ist abgelaufen, Präsident Reuven Rivlin schickt die Kontrahenten aber in die Verlängerung. Sie haben nun bis Mittwochabend Zeit, um Neuwahlen abzuwenden.
Die Frist zur Regierungsbildung in Israel ist abgelaufen, Präsident Reuven Rivlin schickt die Kontrahenten aber in die Verlängerung. Sie haben nun bis Mittwochabend Zeit, um Neuwahlen abzuwenden.
Ein junger Palästinenser im Gazastreifen organisierte Videokonferenzen mit jungen Israelis. Nun hat ihn die Hamas festgenommen.
In seinen Romanen geht Khaled Khalifa mit dem syrischen Regime hart ins Gericht. Trotzdem lebt der Schriftsteller noch immer in Damaskus und kehrt von jeder Auslandsreise freiwillig in seine Heimat zurück. Wie kann das sein?
Das Ölkartell Opec und seine Partner haben sich geeinigt: In den Monaten Mai und Juni soll die tägliche Menge um 9,7 Millionen Barrel reduziert werden. Mit der historisch einmaligen Kürzung soll der in der Corona-Krise rasant gefallene Ölpreis stabilisiert werden.
Warum stellt eigentlich niemand die Frage, wieso Jesus nichts Schriftliches hinterlassen hat? Er hatte erkannt, was Schrift nicht kann. Ein Philosoph und Theologe erklärt in seinem Gastbeitrag, warum das Christentum keine Buchreligion ist.
Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt. Doch die Vereinten Nationen müssen die Hilfe reduzieren. Es fehlt das Geld.
Die Opec+ hat sich mühsam auf eine eher enttäuschende Förderkürzung geeinigt. Doch die G20 konnten diese nicht absegnen. Am Sonntagabend will die Opec+ noch einmal verhandeln.
In Amerika wird derzeit wegen möglicher Bestechung bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft nach Qatar ermittelt. Aber an der WM 2022 in der Wüste führt kein Weg vorbei. Aus einem einfachen Grund.
Die Entwicklungsländer wird die Corona-Krise viel härter treffen als uns, schreibt Joachim Nagel vom KfW-Vorstand in einem Gastbeitrag. Nichthandeln könnte sich als Bumerang erweisen: Je tiefer die weltweite Rezession ausfällt, desto stärker ist auch eine Exportnation wie Deutschland betroffen.
Die Vereinigten Staaten schreiben eine Belohnung für Informationen über „Aktivitäten, Netzwerke und Kontaktpersonen“ von Mohammed Kautharani aus. Er koordiniere pro-iranische paramilitärische Gruppen im Irak.
Saudi-Arabien sucht nach einem gesichtswahrenden Ausstieg aus dem Krieg im Jemen. Aber auch beim Weg zum Frieden blockieren die Kriegsparteien einander. Den Preis zahlt die Bevölkerung – und jetzt droht noch die Corona-Pandemie.
In einer Videokonferenz sollen sich Russland, Saudi-Arabien und weitere Ölstaaten im Grundsatz auf eine Reduzierung der Ölförderung um 10 Millionen Barrel am Tag verständigt haben. Vieles an dem Beschluss ist aber noch unklar.
Mustafa Kadhemi hat vom irakischen Präsidenten den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen. Er braucht breite Unterstützung, um erfolgreich zu sein. Als Geheimdienstler pflegte er Kontakte zu Amerika und Iran.
Die einseitige Waffenruhe soll nach Angaben des saudischen Bündnissprechers den Weg zu Gesprächen mit den Houthi-Rebellen ebenen. Ziel sei auch, die Ausbreitung des Coronavirus im Jemen zu verhindern.
Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben eine Unterbrechung ihres Einsatzes von zwei Wochen gegen die Huthi-Miliz angekündigt. Der seit fünf Jahren anhaltende Konflikt gilt als Stellvertreterkrieg zwischen Saudi Arabien und dem Iran.
Internationale Ermittler haben festgestellt, dass das Assad-Regime in mindestens drei Fällen Chemiewaffen eingesetzt hat. Syrien und Russland haben das immer wieder bestritten – und Moskau versuchte, die Einsätze mit Desinformationskampagnen zu verschleiern.
Der Nahe Osten und die Länder Nordafrikas leiden schon jetzt unter einer Wirtschaftskrise. Die Corona-Pandemie heizt diese noch weiter an. Wenn wir jetzt nicht helfen, drohen Bürgerkriege und Terrorismus. Ein Gastbeitrag.
Dank seines eisernen Willens kämpft der sehbehinderte Judoka Shugaa Nashwan nicht nur bei den Paralympics, sondern auch in der regulären Judo-Bundesliga. Andere Sinne helfen ihm dabei.
Viele Juden werden den Beginn des Pessach-Fests in diesem Jahr zum ersten Mal nicht mit der Familie feiern. Die obersten Rabbiner haben auch Videokonferenzen zum Seder-Mahl untersagt.
Fünf Jahre ist die spektakuläre Festnahmeaktion im größten Korruptionsskandals in der Geschichte des internationalen Sports schon her. Eine Anklageschrift der amerikanischen Justiz beleuchtet nun die Vergaben der Fifa an Russland und Qatar neu.
In Ostafrika wütet seit Monaten eine Heuschreckenplage. Die ohnehin schon katastrophale Situation wird durch das Coronavirus nun noch einmal verschärft.
Die Pandemie betrifft in Israel vor allem strenggläubige Juden. Sogar der ultraorthodoxe Gesundheitsminister hat sich infiziert – weil er sich nicht an die eigenen Bestimmungen hielt.
Der Ölpreis fährt Achterbahn und spiegelt den weltpolitischen Machtkampf um eine Förderkürzung wider. Dabei wird bezweifelt, dass das überhaupt ausreichen würde, um den Markt zu stabilisieren.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich einen Ölpreiskrieg, unter dem auch amerikanische Firmen leiden. Nun hat sich Präsident Donald Trump in den Konflikt eingemischt.
Israel ist immer im Ausnahmezustand, doch Corona ist eine ganz andere Herausforderung: Das Virus nimmt den Menschen die Nähe.
Das Weiße Haus fordert die beiden Parteien stattdessen auf, sich untereinander zu einigen. Derweil redet Präsident Trump mit Managern großer amerikanischer Ölfirmen über Maßnahmen, um den „Liquiditätsschock“ der Energieindustrie schnell zu beheben.
Saudi-Arabien flutet den weltweiten Ölmarkt. Es hofft, mit dem niedrigen Preis Russland zu bestrafen. Kronprinz Muhammad Bin Salman hat unterdessen noch ein anderes Ansinnen. Seine Thronfolge muss gesichert werden.
Ein einziger Tweet von Donald Trump lässt den Ölpreis am Donnerstag um mehr als 40 Prozent steigen – dann geht’s zunächst wieder abwärts. Was kommt noch?
Die Angst vor einer Entlassungswelle in Amerika hat Anleger verunsichert, doch Hoffnung auf ein Ende des Ölpreiskriegs verhinderte Schlimmeres.
Die Spannungen zwischen Washington und Teheran nehmen ungeachtet der weltweiten Corona-Pandemie weiter zu. Im Zentrum steht dabei derzeit der Irak. Die Botschaft aus dem Weißen Haus aber geht darüber hinaus: Amerika bleibt handlungsfähig.
Eine Entlassungswelle in Amerika entmutigt auch die Anleger. Aktien von Erdölunternehmen dagegen gewinnen, weil sich Entspannung im Preiskrieg abzeichnet.
Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Chinas potentieller Ölbedarf und eine diplomatische Einigung sind die Treiber. Doch das scheint trügerisch.
Der amerikanische Präsident wirft Iran die Planung einer „heimlichen Attacke“ auf amerikanische Truppen im Irak vor – und droht mit Vergeltung.
Auf der ersten Truppenstellerkonferenz für die neue EU-Marinemission sagen mehrere Länder Kriegsschiffe zu. Deutschland schickt hingegen nur ein Aufklärungsflugzeug.
Union und SPD hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag auf einen Rüstungsexportstopp für alle „unmittelbar“ am Jemen-Krieg beteiligten Staaten verständigt. Nur für ein Land wurde er umgesetzt.
Die EU-Staaten haben ihren neuen Militäreinsatz zur Überwachung des UN-Waffenembargos gegen Libyen endgültig beschlossen. Er soll dessen Einhaltung mit Flugzeugen, Satelliten und Schiffen kontrollieren.