„Wir müssen aktiver sein“
Josep Borrell ist Außenbeauftragter der EU. In vielen Krisen hat er erlebt, dass Europa seine Fähigkeiten nicht einsetzt. Im Gespräch erklärt er, warum.
Josep Borrell ist Außenbeauftragter der EU. In vielen Krisen hat er erlebt, dass Europa seine Fähigkeiten nicht einsetzt. Im Gespräch erklärt er, warum.
Am Fleiß mangelte es Außenminister Heiko Maas nicht. Aber zwei ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates haben Deutschland das Leben schwer gemacht.
Eine Initiative deutscher Künstler und Kulturkritiker wähnt die Meinungsfreiheit in Gefahr, weil der Bundestag dazu aufruft, die antisemitische BDS-Bewegung zu boykottieren. Das ist bestenfalls blauäugig. Ein Gastbeitrag.
In Äthiopien ist es wieder zu einem blutigen Massaker gekommen. Die Überlebenden berichten von brennenden Häusern und mindestens 100 Toten. Währenddessen versucht die Regierung vergeblich, die Bevölkerung zu vereinen.
Die Koalition zwischen Netanjahu und Gantz ist zerbrochen, Israel steht die vierte Wahl innerhalb von nicht einmal zwei Jahren bevor. Einen weiteren Zweikampf der beiden Politiker wird es aber wohl nicht geben.
Die Debatte um die Israel-Boykottbewegung BDS ist geprägt von Verharmlosungen. Dabei lässt die Bewegung an ihrem Ziel keinen Zweifel: Es ist die Zerstörung des Staates Israel.
Die Haushaltsverhandlungen im Regierungsbündnis zwischen Benjamin Netanjahu und Benny Gantz sind gescheitert. Nun muss Israel zum vierten Mal innerhalb von zwei Jahren an die Urne.
Weil sich die Regierung um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht auf einen gemeinsamen Haushalt einigen konnte, löst sich das israelische Parlament abermals auf – zum vierten Mal seit 2019.
Westliche Regierungen hofieren die Regime der arabischen Welt allzu oft, statt auf einen Wandel zu drängen. Dass es möglich ist, demokratische Kräfte zu unterstützen, hat indes die Europäische Union gezeigt.
Was bleibt von der Arabellion vor zehn Jahren? In Ägypten vor allem viele politische Häftlinge, Angst, Repression – und nur vereinzelt ein wenig Hoffnung.
Im wirklichen Leben scheint es keine Lösung zu geben. Aber warum eigentlich? Omri Boehm schreibt über (s)eine Utopie.
Die Logik der Polarisierung: Viele jüdische Künstler werden an öffentlichen Auftritten gehindert, weil man sie mit der BDS-Bewegung in Verbindung bringt. Ein Gastbeitrag.
Aufgrund von Absagen kann das deutsche Handball-Team nicht in bester Besetzung zur WM reisen. Nun gibt Bundestrainer Alfred Gislason seinen Kader für Ägypten bekannt – und dämpft gleich mal die Erwartungen.
Um den Umgang mit Menschen, die BDS unterstützen, ist ein erbitterter Streit entbrannt. Kann es sein, dass in der Vernebelung dessen, was Antisemitismus wirklich bedeutet, der eigentliche Sinn mancher Kampagne liegt?
Am Wochenende wurden Kinder mit ihren Müttern aus Gefängnissen für Anhänger des IS nach Deutschland geholt. Solche Aktionen sind geboten.
Eine Gruppe von deutschen Frauen und Kindern wurde aus Lagern für gefangene IS-Mitglieder nach Deutschland zurückgeholt. Sicherheitskräfte nahmen eine der Frauen direkt nach der Landung in Frankfurt fest.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich umgehend impfen. In Israel sind bislang mehr als 3000 Menschen am Virus gestorben.
Fast die Hälfte der libanesischen Bevölkerung lebt laut Vereinten Nationen unter der Armutsgrenze. Mit Protesten reagierten Studierende auf die Erhöhung der Gebühren für zwei private Universitäten.
Ulsan Hyundai gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 die asiatische Champions League. Die Südkoreaner bezwingen den iranischen Fußball-Meister Persepolis FC beim Finale in Qatar.
Handballtorwart Johannes Bitter über Sinn und Unsinn der WM in Ägypten, die Nachwehen seiner eigenen Corona-Erkrankung – und die Frage, wo eigentlich die Grenze des Vernünftigen liegt.
Stephan Detjen, Chefkorrespondent des öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios, unterstützt eine Initiative, die den Bundestagsbeschluss gegen die BDS-Bewegung, die das Existenzrecht Israels leugnet, kritisiert. Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein findet das fatal.
Ein preisgekrönter Podcast über den „Islamischen Staat“ ist der „New York Times“ nun peinlich – denn einer der wichtigsten Protagonisten hatte sich seine Untaten nur ausgedacht. Kanadische Ermittler ließen die Lügen auffliegen.
Noch nie hat eine iranische Mannschaft die asiatische Champions League gewonnen. Nun steht der FC Persepolis im Finale. Für viele Fans ist es mehr als nur ein Fußballspiel. Und bei einem Sieg winkt eine besondere Belohnung.
Es ist ein kulinarisch-diplomatischer Erfolg: Algerien, Marokko, Mauretanien und Tunesien haben sich gemeinsam dafür eingesetzt, dass Couscous zum Weltkulturerbe erklärt wird – ein Gericht, das es in zahllosen Varianten gibt.
Keine Hymne, keine Flagge, keine russischen Mannschaften in den kommenden zwei Jahren. Aber sehr wohl russische Sportler. Und das Cas-Urteil hält noch weitere Schlupflöcher offen.
Im Schatten des politischen Bündnisses zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten entfaltet sich große wirtschaftliche Dynamik. Die Israelis blicken längst über Dubai hinaus.
In Tunesien fing der Volksaufstand gegen Gewaltherrscher, Korruption und Elend an. Doch zehn Jahre nach dem Beginn der Arabellion ist die arabische Welt in einem trostlosen Zustand. Trotzdem war das Aufbegehren nicht vergebens.
Die Handball-Nationalmannschaft muss bei der WM ohne einige wichtige Spieler auskommen. Während der sportliche Wert aus deutscher Sicht zweifelhaft ist, gibt es aus anderen Ländern weitgehend Bereitschaft, beim Turnier zu spielen.
Zehn Jahre, nachdem sie die Ben-Ali-Diktatur zu Fall gebracht haben, sind viele Tunesier ernüchtert und sehnen sich nach etwas Neuem. Die Verzweiflung im Land wächst – und Populisten erhalten immer mehr Zuspruch.
Alexandre Paulikevitch ist einer der wenigen männlichen Bauchtänzer überhaupt. Im Libanon will er diesen Tanz als ernstzunehmende Kunst etablieren. Jetzt tritt er sogar in einer Kirche auf. Nicht allen gefällt das.
Der Bundestrainer muss improvisieren. Wegen des verschärften Corona-Lage haben mittlerweile fünf Nationalspieler ihre Teilnahme an der Handball-WM abgesagt. Der Verband äußert Verständnis.
Die antiisraelische Boykott-Bewegung BDS soll nicht durch öffentlich finanzierte Einrichtungen in Deutschland unterstützt werden. Heißt das, Hannah Arendt dürfte heute keinen Vortrag mehr in Deutschland halten? Über eine absurde Behauptung.
Als Lewis Hamilton wegen Corona ausfiel, rückte George Russell als Ersatzmann nach. Mit dem Mercedes-Junior wächst ein echter Siegertyp heran. Ist der Neuling der Weltmeister von morgen?
Im Mordfall Giulio Regeni macht Italiens Justiz Ägyptens Geheimdienst verantwortlich. Die Sicherheitsbehörden in Kairo konstruieren hingegen eine angebliche Entführerbande, die den Studenten aus Triest ermordet haben soll.
Donald Trump machte Marokko ein Angebot, das es nicht ablehnen konnte: Washington erkennt seine Ansprüche auf die Westsahara an – wenn die Regierung in Rabat diplomatische Beziehungen zu Israel aufnimmt.
Marokko ist der vierte Staat, den Amerika bewegen konnte, Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Alle haben Gegenleistungen erhalten. Das hilft – ersetzt aber keine Verständigung mit den Palästinensern.