Wem gehören eigentlich Falafel?
Der Vorwurf kultureller Aneignung wird häufig erhoben, dabei liegt ihm ein entscheidender Denkfehler zugrunde. Die muslimisch-jüdische Kolumne „Abendbrot“.
Der Vorwurf kultureller Aneignung wird häufig erhoben, dabei liegt ihm ein entscheidender Denkfehler zugrunde. Die muslimisch-jüdische Kolumne „Abendbrot“.
Selbst in Kriegszeiten bleiben die Finanzmärkte erstaunlich stabil. Woran liegt das eigentlich?
In seinem Vorzeige-Skigebiet war die herausgehobene Stellung des Libanon besonders zu spüren. Nun lässt sich mit seinen Gastronomen der Verfall des Landes erleben.
Spanien und Nordafrika könnten bei der Energieversorgung Europas helfen. Das Problem: Bis heute fehlen leistungsstarke Leitungen.
Der russische Präsident beschwört alte Siege, um die Russen auf neue Konflikte einzuschwören. Es geht um wehrhafte Einsamkeit und die Bereitschaft, Opfer für das Vaterland zu erbringen.
Tarnname Taubenkraut in 1001 Nacht: Der libanesische Künstler Walid Raad legt in der Kunsthalle Mainz seine alternativen Fakten vor.
Iran und seine Verbündeten bedrohen Israel. Doch der immer höhere Druck Teherans führt dazu, dass sich dessen arabische Rivalen mit Israel zusammenschließen.
Die Hizbullah lenkt eine Drohne nach Israel – und bekommt im Gegenzug Besuch von Kampfflugzeugen. Der zunehmende Einsatz von Drohnen verändert das Kräfteverhältnis im Nahen Osten.
Russlands Präsident Wladimir Putin beaufsichtigt ein Manöver seiner strategischen Streitkräfte. Unterdessen machen die „Volksrepubliken“ gegen die Ukraine mobil.
Libanons Zentralbankchef Riad Salamé wurde einst als Finanzmagier gefeiert. Noch immer gilt er als Garant, dass das Land nicht vollends im Chaos versinkt. Doch seine Geschäfte im Dienste einer korrupten Clique treiben die Libanesen in den Ruin. Längst ermitteln international Staatsanwälte gegen ihn.
Jeder fünfte Israeli hat sich seit Anfang Januar mit Corona infiziert – jetzt lockert die Regierung die Beschränkungen. Doch die vierte Impfung bietet offenbar nur einen geringen Zusatzschutz.
In wenigen Jahren ließ Echnaton seine Stadt aus Licht errichten – womöglich die schönste, die es in Ägypten je gegeben hat. Im heutigen Tell el-Amarna ist mehr davon übrig, als zunächst ins Auge fällt.
Kämpfer der Terrorgruppe Al-Shabaab haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu mindestens neun Menschen getötet. Sie zündeten Autobomben und überrannten Kontrollposten.
Zwei tunesische Influencerinnen kommen als Bootsmigranten nach Lampedusa. Sie feiern ihre Ankunft in Europa. Ihre Videos und Fotos auf Instagram und TikTok wirken wie Urlaubsfilme. Von Gefahr keine Rede.
Die russischen Drohungen gegen die Ukraine stärken die Position mancher arabischer Länder, weil der Westen ihr Öl und Gas dann dringend braucht. Dennoch sehen sie den Konflikt mit Unbehagen.
Schriftsteller und Ex-Marine: Phil Klays bemerkenswerte Erzählung über die amerikanischen Waffengänge im 21. Jahrhundert
Der tunesische Präsident Kais Saied möchte den Obersten Justizrat auflösen – und durch ein neues Gremium ersetzen, das er kontrolliert. Bereits im vergangenen Jahr hat der Präsident das Parlament entmachtet. Die Errungenschaften der tunesischen Verfassung sind in Gefahr.
Wer hoffte, die Krankheit werde irgendwann ihren Schrecken verlieren, wurde bisher enttäuscht. Es ist eine der wenigen Konstanten in dieser Pandemie. Geht das immer so weiter?
Das arabische Land überträgt 4 Prozent der Anteile am Ölkonzern Aramco an den staatlichen Investmentfonds PIF. Der Fonds soll Saudi-Arabiens Abhängigkeit vom Erdöl verringern.
In Kairo betont die Außenministerin die Bedeutung der Menschenrechte in den Zielländern der Exporte. Ägyptens Außenminister hält dagegen, sein Land mache Beziehungen zu anderen Staaten nicht von Bedingungen abhängig.
Der Investmentfonds PIF erhält durch den Schritt vier Prozent der Anteile. Der Staat bleibt mit mehr als 94 Prozent weiterhin der größte Anteilseigner von Aramco.
Nicht nur in seiner Nachbarschaft versucht Moskau seinen Einfluss auszudehnen. An vielen Orten in Afrika kämpfen immer mehr russische Söldner.
Ausnahmen von einer „restriktiven Politik“ solle es nur in begründeten Einzelfällen geben. Das sagt Außenministerin Baerbock bei einem Besuch in Kairo.
Das Land hat einen neuen Regierungschef, doch der alte will nicht weichen. Nun droht Chaos. Bislang bleibt die Hoffnung, dass es keine der Milizen auf einen Waffengang ankommen lassen will.
Frankfurt will der BDS-Kampagne, die zum Boykott Israels aufruft, kein Forum bieten. Doch ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts macht das nun erheblich schwerer.
Die russische Militärübung im Schwarzen Meer stößt auf Kritik. Das Bundesverfassungsgericht könnte die Pflege-Impfpflicht ausbremsen. Und die Bundesversammlung samt zahlreicher Promis wählt am Sonntag den Bundespräsidenten.
Die „Instrumentalisierung der Fußball-WM aufgrund persönlicher oder politischer Motive“ sei nicht hinnehmbar. Der SPD-Vorsitzende hatte angekündigt, nach den Olympischen Winterspielen in Peking auch den Titelkämpfen in Katar fernzubleiben.
Die Außenministerin hält stets das Völkerrecht hoch. Doch bei ihrer ersten Reise in den Nahen Osten ist Annalena Baerbock mit der starren Realität des Konflikts konfrontiert.
Im Interview mit der F.A.Z. kritisierte der SPD-Vorsitzende die Vergabe der WM nach Qatar als „im Grundsatz falsch“. Nun reagiert der qatarische Botschafter in Deutschland und wehrt sich gegen eine „Politisierung der WM“.
Zum Auftakt ihrer Antrittsreise in den Nahen Osten legt Außenministerin Annalena Baerbock in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder – und findet persönliche Worte für ihre Eindrücke.
Außenministerin Annalena Baerbock will bei ihrem Besuch im Nahen Osten nach Lösungen für den Konflikt in der Region suchen. Und sie erinnert an die historische Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels.
Der libanesisch-amerikanische Künstler Walid Raad untersucht mit fiktiven Dokumenten den libanesischen Bürgerkrieg und die Erfahrung von Gewalt im Nahen Osten.
In den Jahren vor der Corona-Pandemie wurden in Deutschland mehr Menschen abgeschoben als in jüngerer Zeit. Für das vergangene Jahr verzeichnet das Innenminsterium knapp 12.000 Abschiebungen.
Die Spionagesoftware wurde offenbar nicht nur im Ausland eingesetzt, sondern auch in Israel selbst. Die Enthüllungen könnten sich auch auf den Korruptionsprozess gegen Benjamin Netanjahu auswirken.
Die israelische Regierungskoalition streitet über ein Gesetz, das Familienzusammenführungen von Palästinensern verhindern soll.