Das Ramallah-Syndrom
Im Sommer kommen viele Palästinenser aus der Diaspora ins Westjordanland. Sie suchen jemanden zum Heiraten oder wollen den Kindern ihre Heimat zeigen. Da könnte man fast den Nahostkonflikt vergessen.
Im Sommer kommen viele Palästinenser aus der Diaspora ins Westjordanland. Sie suchen jemanden zum Heiraten oder wollen den Kindern ihre Heimat zeigen. Da könnte man fast den Nahostkonflikt vergessen.
In Hessen ist die erste Anklage gegen eine IS-Rückkehrerin auch wegen Verletzung der Fürsorgepflicht erhoben worden. Fatiha B. soll ihre neun Monate alte Tochter bewusst mit in das Gebiet der Terrororganisation genommen haben.
Von der christlichen Wallfahrt bis zum Dschihad: Franco Cardini und Antonio Musarra legen eine Geschichte der Kreuzzüge vor, die bis ins zwanzigste Jahrhundert reicht.
Der Wahlkampf in Israel dreht sich darum, ob Netanjahu eine Mehrheit findet. Jetzt sind die Listen für die Wahl eingereicht. Es zeigt sich, dass Netanjahu über eine gute Ausgangslage verfügt.
Im Libanon kommt es immer häufiger zu Zwischenfällen, in denen verzweifelte Bankkunden mit Gewalt die Herausgabe ihrer Guthaben in Bar erzwingen wollen. Nun ziehen die Banken Konsequenzen.
Offiziell darf Amir Mohammad Jasdani bei der WM der Freistilringer nicht antreten, weil er zu schwer ist. Tatsächlich hat jedoch eine Doktrin der Machthaber aus Teheran den Kampf verhindert.
Im Libanon greifen verzweifelte Sparer zur Waffe, um an ihr Geld zu kommen. Sie werden als Helden gefeiert, die in Notwehr gegen die korrupte Elite handeln.
Sankt Nikolaus und die Araber: Das Dommuseum Hildesheim zeigt mit „Islam in Europa. 1000 – 1250“ die überraschend vielen Kulturverflechtungen in der Zeit der Kreuzzüge. Die Objekte sind an Pracht kaum zu überbieten.
Über das Abkommen wurde monatelang verhandelt. Jetzt sollen pflegebedürftige Holocaust-Überlebende 58 Millionen Euro mehr pro Jahr von Deutschland erhalten.
Seit Wochen nimmt die Zahl der Konfrontationen im Westjordanland zu. Gespräche zwischen der israelischen Regierung und der Palästinensischen Autonomiebehörde sind festgefahren.
Plünderungen in Bagdad, Repression in Eurasien: Forschungsinstitute im Ausland müssen teilweise unter sehr widrigen Bedingungen arbeiten. Doch der Blick von innen ist unverzichtbar.
Am Übergang zum Westjordanland sind bei einem Schusswechsel drei Personen getötet worden. Seit dem Frühjahr macht die israelische Armee dort wegen Terrorgefahr verstärkt Razzien.
Politische Vertreter aus der EU sind seltene Gäste in Saudi-Arabien. Doch jetzt hat EU-Ratspräsident Charles Michel den saudischen Kronprinz in Dschidda getroffen. Der Besuch soll die Beziehungen stärken.
Waffen, Energie, Abbas: Der Ministerpräsident Israels und Kanzler Scholz haben in Berlin einiges zu klären. Einig ist man sich nicht überall.
Waffen, Energie, Iran: Der Ministerpräsident Israels und der deutsche Kanzler haben in Berlin einiges zu klären. Jair Lapid stellt Hilfe für die deutsche Luftverteidigung in Aussicht. Bei anderen Themen ist man sich weniger einig.
In Europa gilt das Mantra, dass Ägypten ein stabiler und für die Zusammenarbeit unerlässlicher Partner sei. Doch vieles in dem Land ist mehr Schein als Wirklichkeit.
Mit dem Aus für eine Website zum kritischen Gedankenaustausch mit den muslimisch geprägten Ländern riskiert die Außenministerin ihre Glaubwürdigkeit – für den Preis einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Ein Gastbeitrag.
Russland ist in Charkiw auf dem Rückzug, Israels Regierungschef reist nach Berlin und Schottland nimmt Abschied von Königin Elisabeth II. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Europäer und Amerikaner bezweifeln, dass Iran noch einen Erfolg der Verhandlungen über sein Atomprogramm will. Teheran spricht von einer „unkonstruktiven Erklärung“. Israel droht mit einem Luftschlag.
Assad verdient Millionen an den syrischen Geflüchteten. Für einen neuen Pass und andere Dokumente müssen sie in die Konsulate – dort lässt man sie teuer bezahlen.
In der jungen Bundesrepublik war es noch unpopulär, Zahlungen an Israel als Wiedergutmachung für die Schoa zu leisten. Das Luxemburger Abkommen von 1952 wurde deswegen zu einem Meilenstein.
Mehr als 20 mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Al-Nusra-Front sind nach russischen Angaben bei einem Luftangriff getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldet Angriffe auf zivile Ziele.
Marokko greift zwar härter durch, doch das schreckt afrikanische Migranten nicht ab. Sie stechen jetzt auch mit Schlauchbooten Richtung Kanaren in See. Diese sind dem Atlantik kaum gewachsen.
Laut dem türkischen Präsidenten wurden die Verbindungen des Mannes in Syrien und Istanbul seit langem überwacht. Möglicherweise habe der als Abu Seid bekannte Mann sogar an der Spitze des „Islamischen Staats“ gestanden.
Mit dem Verlust der Parlamentsmehrheit hat Macrons Endspiel begonnen. Nach einem mörderischen Sommer hofft er auf ein WM-Wintermärchen. Doch selbst die Umbenennung seiner Partei in „Renaissance“ kann ihm nicht mehr helfen.
Der Flughafen von Aleppo wird mutmaßlich von israelischen Kampfflugzeugen beschossen. Es ist die dritte solche Attacke in einer Woche – sie gilt Iran.
Der Vorstandsvorsitzende des Impfstoffherstellers hat in Gesprächen ausgelotet, zu welchen Partnerschaften es kommen könnte. Israel zeichne sich durch die hohe Qualität öffentlicher Gesundheitsprojekte aus.
Im Irak sind die Milizen das größte Krebsgeschwür, zwischen ihnen findet ein blutiger Machtkampf statt. Von den Hoffnungen nach dem Sturz Saddam Husseins ist wenig übrig.
Solidarisierung und Radikalisierung waren die Folgen, als die Behörden der Bundesrepublik nach den Morden von München gegen palästinensische Vereine vorgingen. Im Protest gegen die Maßnahmen zeichnen sich Linien heutiger Konflikte ab. Ein Gastbeitrag.
Mit Spannung wurde Izchak Herzogs Rede im deutschen Bundestag erwartet. Deutschland und Israel seien durch die Geschichte „auf unabdingbare Art“ verbunden, so der Präsident. Außerdem ruft Herzog zu einem kompromisslosen Vorgehen gegen Antisemitismus und Rassismus auf.
Mehrere polnische Regierungen haben auf deutsche Entschädigungszahlungen verzichtet. Trotzdem hat Polen im Lauf der Zeit viel Geld erhalten.
50 Jahre nach dem Massaker bei den Olympischen Spielen in München spricht Israels Präsident Izchak Herzog im Bundestag über die deutsch-israelische Partnerschaft. Er erinnert auch an seinen Vater.
Die russische Pop-Diva Alla Pugatschowa kehrt nach Moskau zurück und trauert um Michail Gorbatschow. Dem Regisseur Nikita Michalkow und dem TV-Propagandisten Wladimir Solowjow hält sie vor, sie hätten ihre Menschlichkeit verloren.
Von Montag an hätten Ausländer die israelischen Behörden darüber informieren müssen, wenn sie eine Beziehung zu jemandem aus dem Westjordanland beginnen. Dazu wird es nun doch nicht kommen.
Der israelische Präsident Herzog nimmt an der Gedenkzeremonie für das Olympia-Attentat teil. Schon sein Vater kam für einen historischen Besuch nach Deutschland.
Vor 50 Jahren ermordeten palästinensische Terroristen während Olympia elf Athleten, Trainer und Kampfrichter der israelischen Mannschaft. Der Kampf gegen Antisemitismus im Sport ist aktueller denn je.