Ruhig bleiben, Union!
Außenminister Wadephul kommuniziert nicht immer glücklich, wie jetzt in Syrien. Trotzdem hilft Nervosität der Union nicht weiter.
Außenminister Wadephul kommuniziert nicht immer glücklich, wie jetzt in Syrien. Trotzdem hilft Nervosität der Union nicht weiter.
Am Donnerstag wurde ein Konzert des israelischen Philharmonie-Orchesters in Paris gestört. Vier Personen wurden festgenommen. Während viele den Vorfall verurteilen, hat die Linkspartei daran nichts auszusetzen.
Das ZDF und andere Medienhäuser greifen für ihre Berichterstattung über Gaza auf lokale Dienstleister zurück. Der Mitarbeiter einer Produktionsfirma, die das ZDF belieferte, stellte sich als Hamas-Mitglied heraus. Das ist nicht der erste Fall dieser Art.
Die USA werten das Votum als Signal für einen politischen Neubeginn – China ist allerdings anderer Ansicht.
Der britische Justizminister David Lammy steht unter Druck. Einerseits fehlen Haftplätze, andererseits häufen sich Irrtümer bei Entlassungen.
Nach zweieinhalb Jahren Krieg hat die paramilitärische RSF-Miliz einer Waffenruhe zugestimmt. Die Haltung der sudanesischen Armee ist noch offen.
Außenminister Johann Wadephul beschreibt bei seinem Besuch in Syrien die Zerstörung und sagt, so schnell könne „niemand zurückkehren“. Damit gerät die bislang klare Migrationslinie der Union ins Wanken.
Vor 50 Jahren rief König Hassan II. zum „ Grünen Marsch“ in die Westsahara auf. Jetzt könnte ausgerechnet Donald Trump Marokkos Plänen zum Durchbruch verhelfen.
Syrer +++ Familienversicherung +++ Rohstoffabhängigkeit +++ Laubbläser
Der Schriftsteller Kamel Daoud hat mit „Huris“ einen großartigen Roman gegen das erzwungene Vergessen des algerischen Bürgerkriegs geschrieben. Eine Frau wirft ihm aber vor, dafür ihre Geschichte geplündert zu haben.
Im Streit über die Aussagen von Außenminister Johann Wadephul über Rückführungen nach Syrien warnen Wissenschaftler vor neuen Konflikten in dem zerstörten Bürgerkriegsland. Die Frage ist, wer Damaskus die Sicherheit finanziert.
Johann Wadephul ist mit seiner Kommunikation entgleist. Die Worte des Außenministers machen für Kanzler Merz und die Union das Werben mit Erfolgen in der Migrationspolitik schwer.
Die Forscherin Monika Schwarz-Friesel berichtet von Antisemitismus in den Medien. Eklatante Beispiele dafür finden sich ihr zufolge vor allem bei ARD und ZDF. Eines handelt vom Politmagazinmacher Georg Restle.
Der Außenminister muss sich für seine Aussage zu Syrien vor der eigenen Fraktion rechtfertigen. Ein Problem: Johann Wadephul kommuniziert mehr nach außen als nach innen.
Großdemos, Kalifatsforderungen, Israelhass: „Muslim Interaktiv“ hat die Behörden lange auf Trab gehalten. Nun hat das Innenministerium den Verein verboten.
Nicht nur in der Union tobt die Debatte, ob Syrer in ihre Heimat zurückkehren können und sollen. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen.
Kanzler Merz spricht vom „Problem“ im Stadtbild, Außenminister Wadephul vom „würdigen Leben“ in Syrien. Bei Maischberger streiten die Gäste darüber, was die CDU-Politiker damit sagen wollen.
Vor 30 Jahren ermordete ein Attentäter den Ministerpräsidenten Israels und den Optimismus eines Landes. Noch am Morgen hatte Jitzhak Rabin Tennis gespielt. Das Spiel hat seinen Charakter geprägt.
Der Fraktionschef hadert mit dem Außenminister aus der eigenen Partei: Mit seinen Sätzen zu Abschiebungen habe Wadephul das Bild der Koalition beschädigt. Der Bundespräsident dagegen verteidigt den Minister.
Außenminister Wadephul bekräftigt das Ziel, mehr Rückführungen durchzuführen – auch nach Syrien. Vorrangig sollen Straftäter und Gefährder betroffen sein, daneben soll die freiwillige Rückkehr gefördert werden.
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat es geschafft, in sieben Jahrzehnten fünf Millionen Shoah-Opfer namentlich zu identifizieren - ein Meilenstein und eine Verpflichtung für die Zukunft.
Buchen direkt bei ChatGPT: Künstliche Intelligenz werde den Reisevertrieb bald umkrempeln, sagt der TUI-Vorstandschef. Besorgt ist Sebastian Ebel aber nicht wegen neuer Technik – sondern wegen der deutschen Politik.
Dreißig Jahre nach dem Mord an Izchak Rabin hat sich Israel grundlegend verändert. Die Friedensideen des am 4. November 1995 erschossenen Ministerpräsidenten wurden an den Rand gedrängt.
Wasserstofftechnik für Algerien, ein modernes Verkehrssystem für Marokko: Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Eschborn leistet mehr als klassische Entwicklungshilfe.
Wer über den Wiederaufbau des Gazastreifens spricht, muss sich zuerst ein Bild der Verwüstung machen. Nach zwei Jahren Krieg fehlt es an allem: Nahrung, Wasser, Strom.
Die EU-Umweltminister sollen neue Klimaziele festzurren. In New York könnte ein Demokrat Bürgermeister werden, der sich selbst als Sozialist bezeichnet. Die Eintracht muss in Neapel ohne Fans auskommen. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Erbschaft einer alten Gewalt oder das Wunder der Zweiten Geburt: Was man von Camus heute noch über den Zusammenhang von natürlicher und geographischer Zugehörigkeit lernen kann.
Die Vorsitzende des Verbands deutsch-syrischer Hilfsvereine, Nahla Osman, ist gegen Abschiebungen nach Syrien. Stattdessen solle die Bundesregierung Erkundungsbesuche erlauben.
Außenminister Wadephul will die Abschiebung Krimineller nicht aufhalten. Die Frage nach der Rückkehr der unbescholtenen Syrer aber lässt die Regierung weiter offen.
CDU und Regierung versuchen, den Streit über die Rückkehr von Syrern kleinzuhalten. Führende Unionspolitiker versichern, dass es bald Abschiebungen in das Land geben wird.
Das Potential auf dem Kontinent ist riesig. Viele Länder investieren – doch die neue Abhängigkeit birgt Risiken.
Neuer Zwischenbericht zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Nahost-Außenminister diskutieren über Gaza. In den Niederlanden wird das Briefwahlergebnis verkündet. Der F.A.Z. Newsletter.
Nach dem Massaker der RSF-Miliz in Al-Faschir fordert Sudans Regierungschef Kamil Idris internationale Ermittlungen. Dabei positioniert er sich auch gegen einen Einsatz von UN-Friedenstruppen in dem nordostafrikanischen Land.
Viele US-Oberbefehlshaber haben versucht, sich aus dem Korsett zu befreien, das der Kongress ihnen schnürte. Das macht es dem ungenierten Trump leicht.
Washingtons Vertreter verbreiten Optimismus. Doch vor allem die arabischen Staaten halten den Frieden in Gaza und in Libanon für brüchtig.
Der israelische Regisseur Shai Carmeli-Pollak hat einen Film über einen palästinensischen Jungen aus dem Westjordanland gedreht, der jetzt in Israel Premiere hat. Zu harsch, zu mild? Die Kontroverse ist längst in vollem Gange.