Mitleid mit Netanjahu
Ambivalenzen eines engagierten Schriftstellers in Israel: Als Redner auf Demonstrationen wähle ich die Eindeutigkeit, doch die Seele widersetzt sich.
Ambivalenzen eines engagierten Schriftstellers in Israel: Als Redner auf Demonstrationen wähle ich die Eindeutigkeit, doch die Seele widersetzt sich.
Das Opfer sei durch Schüsse tödlich am Hals verletzt worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Erst am Freitag war ein ein 18 Jahre alter Palästinenser bei einer Razzia der israelischen Armee getötet worden.
Nein, will ein Team von Forschern berechnet haben. Fehlende Retter schreckten Migranten nicht ab – Pushbacks wie vor Libyen wohl schon.
Weil er nicht in Spanien Urlaub macht, wird Ministerpräsident Pedro Sánchez mangelnder Patriotismus vorgeworfen. Noch dazu biedere er sich einem autoritären Regime an, sagen Kritiker.
Er war Kapitän beim FC Liverpool, lief mit Regenbogenbinde auf, trat für die LGBT-Community ein – nun wechselt der Engländer Jordan Henderson nach Saudi-Arabien. Die Kritik an ihm ist scharf.
Vertreter von gut 40 Staaten treffen sich am Wochenende in Dschidda, um über Lösungen für die Ukraine zu sprechen. Von Friedensverhandlungen kann aber nicht die Rede sein.
Die Frauenfußball-WM ist für die deutsche Elf vorbei. Dabei wollte das DFB-Team um den Titel spielen. Auf den vorzeitigen deutschen K.o. reagiert die internationale Presse verblüfft und schadenfroh.
Der ehemalige amerikanische Präsident Trump ist vor Gericht erschienen. Kremlkritiker Nawalnyj drohen weitere 20 Jahre Haft. Und: Es regnet immer weiter. Der F.A.Z. Newsletter
Von IS-Anführer Abu al-Husain al-Husaini al-Kuraischi gab es weder Bilder noch Aufnahmen. Nun soll er tot sein. Was genau passiert ist, gibt die Terrormiliz nicht bekannt. Es gibt allerdings einen Nachfolger.
Etwa 1000 Gegendemonstranten sollen für Chaos auf dem Festival gesorgt und die Polizei angegriffen haben. Mehr als 50 Menschen sind verletzt. Erst vor wenigen Wochen hatte es ähnliche Szenen im hessischen Gießen gegeben.
Wieder scheitert eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei einem großen Turnier früh: Die DFB-Auswahl spielt im abschließenden Gruppenspiel gegen Südkorea nur remis – und muss die Heimreise antreten.
Die Feindschaft zwischen Juden und Palästinensern fordert Jahr für Jahr immer neue Opfer. Viele Israelis wollen deshalb jetzt Waffen haben. Und wenn sie trainieren, lernen sie eins: Wer schießt, muss auch töten können.
Wir klären, wie viel Realitätsverweigerung einem Präsidenten zugetraut wird, ob Deutschland bald auf mehr bezahlbaren Wohnraum hoffen kann und was die Leute so an Jar Jar Binks aufregt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der tunesische Präsident Kaïs Saïed hat die erste weibliche Regierungschefin des Landes entlassen – ohne Gründe dafür zu nennen. Nun soll ein weitgehend unbekannter Zentralbank-Vertreter das Amt übernehmen.
Nur bei 23 Prozent der Einwohner ist die Versorgung stabil. 13 Prozent befinden sich in einer humanitären Notlage. Schuld sind der bewaffnete Konflikt und die daraus folgenden Störungen bei der Versorgung.
Eine polnische Forderung nach mehr ukrainischer Dankbarkeit sorgte für viel Ärger. Botschafter wurden einbestellt, der Präsident schaltete sich ein. In Saudi-Arabien wollen sich derweil 30 nationale Sicherheitsberater wegen des Krieges treffen.
Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl sagt, dass das Geld aus Saudi-Arabien dem Fußball großen Schaden zufügen könnte. Doch das ist nicht das Problem. Europas Klubs haben schon vorher etwas verloren.
Die israelische Start-up-Szene dient weltweit als Vorbild. Doch die Justizreform der Koalition um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treibt Gründer in die Flucht – viele verlagern Teile ihres Geschäfts ins Ausland.
Wir sprechen über die Fortschritte an den Frontlinien, zu viel Optimismus und die geplante Friedenskonferenz in Saudi-Arabien.
Als musikalischer Leiter der Kammeroper Frankfurt lebt der Dirigent Daniel Stratievsky seit 2019 in der Stadt. Derzeit leitet der 37 Jahre alte Israeli im Palmengarten Rossinis Oper „Die seidene Leiter“.
Seit Samstagabend kommt es in dem Lager zu Gefechten. Mindestens elf Menschen sterben. Unter den 40 Verletzten befinden sich laut UN- auch Mitarbeiter des Hilfswerks UNWRA. Die Organisation stellte ihre Arbeit vorübergehend ein.
Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel.
Die Justizreform in Israel spaltet das Land, es droht eine Staatskrise. Über die Gefahr für die Demokratie und die weitere Entwicklung sprechen wir mit F.A.Z.-Kolumnist Meron Mendel, Israel-Korrespondent Christian Meier und Alexander Haneke.
Das Frachter-Drama auf der Nordsee dauert an. Fast ganz Deutschland ist in den Sommerferien. Und in der Union kehrt keine Ruhe ein. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Regierung in Kiew startet Verhandlungen über Maßnahmen, die künftige russische Aggressionen abschrecken sollen. Präsident Selenskyj fordert Vorbereitungen für den nächsten Kriegswinter. Der Überblick.
In mehreren Vierteln von Khartum sind Zivilisten Augenzeugen zufolge zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert worden. In Sudans zweitgrößter Stadt wurden Wohngegenden bei Luftangriffen getroffen.
Der Journalist Khaled Drareni hat als Journalist für demokratischen Wandel in seinem Land gekämpft. Wir fragen ihn, wie es die Pressefreiheit in Algerien und in Nordafrika steht.
Es ist nicht das Ende der Demokratie in Israel. Aber die Stimmung ist unversöhnlich. Und eine Entspannung nicht in Sicht.
Südafrikas Präsident verlangt von Moskau Zugeständnisse beim Getreide-Abkommen. Afrika wolle keine Spenden aus Russland, sondern Getreide aus der Ukraine importieren.
Demonstranten halten Poster hoch, auf denen die Gesichter von Polizisten zu sehen sind, die Demonstranten misshandelt haben sollen. In Netanjahus Likud-Partei treten derweil Meinungsverschiedenheiten zutage.
Drei Premieren bei der Fußball-WM der Frauen: Neuling Marokko schießt das erste WM-Tor seiner Geschichte, gewinnt das erste WM-Spiel überhaupt – und mit Nouhaila Benzina steht erstmals eine Spielerin mit Hidschab auf dem Feld.
Bisher, sagt Melanie Leupholz, mussten Fußballspielerinnen sich zu oft entscheiden: Kind oder Karriere. Bei der WM in Australien ändert sie das gerade. Doch es soll erst der Anfang sein.
In der südlichen Provinz Basra hat ein Brand die gesamte irakische Stromversorgung lahmgelegt. Stromleitungen wurden unterbrochen und Kraftwerke heruntergefahren.
Trainer Hervé Renard gelang mit Saudi-Arabien beim Sieg über den späteren Weltmeister Argentinien ein kleines Fußballwunder. Nur drei Monate später soll der Weltenbummler Frankreichs Frauen zum ersten WM-Titel führen.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist vor dem zweiten WM-Gruppenspiel wieder zum Umbau gezwungen. Mit Kolumbien wartet ein Gegner, der an der Grenze des Erlaubten agiert – und bisweilen darüber hinaus.