Der Einsatz des Westens steigt
Die Achse Moskau–Peking–Teheran nutzt die beiden aktuellen Brennpunkte der Weltpolitik zu einer Kraftprobe mit dem Westen. Deutschland muss mehr tun, um darin dauerhaft zu bestehen.
Die Achse Moskau–Peking–Teheran nutzt die beiden aktuellen Brennpunkte der Weltpolitik zu einer Kraftprobe mit dem Westen. Deutschland muss mehr tun, um darin dauerhaft zu bestehen.
Statt den zuerst angegriffenen Norden des Küstengebiets zu kontrollieren, muss Israel weiter gegen Hamas-Kämpfer vorgehen. Zugleich ist dort die Gefahr einer Hungersnot am größten.
Verstöße gegen das Völkerrecht und die Missachtung grundlegender Rechte prangert Amnesty in einem niederschmetternden Jahresbericht an. Auch gegen die Bundesregierung erhebt die Menschenrechts-NGO schwere Vorwürfe.
An der Columbia University in New York eskaliert die Lage bei den propalästinensischen Protesten. Studenten sollen dem Campus fernbleiben, doch eine Lösung zeichnet sich nicht ab.
Die perfide Strategie der Hamas geht auf: Israel scheint sich so zu verhalten, als wäre es ebenso schlimm wie sein Feind. Wenn Politik eine Chance bekommen soll, muss die binäre Logik überwunden werden. Ein Gastbeitrag.
Der frühere Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit blickt inzwischen anders auf den Gazakrieg als nach dem 7. Oktober. Am Freitag diskutiert er mit anderen Experten in Frankfurt über Auswege aus dem Nahostkonflikt.
Eingeschüchterte Zeugen, Fragen an einen Verteidiger und ein Dolmetscher, der will, dass Assad Staatschef bleibt: Eine Woche im Frankfurter Folter-Prozess gegen den syrischen Arzt Alaa M. zeigt, womit das Gericht zu kämpfen hat.
Israel habe keine Beweise für mögliche Verbindungen von UNRWA-Mitarbeitern zur Hamas vorgelegt. Dennoch stellt der Ausschuss „Probleme bei der Neutralität“ fest.
Das Centrum für Nah- und Mitteloststudien der Philipps-Universität steht in der Kritik: Es fördere ein Umfeld, in dem Antisemitismus gedeihe. Das Zentrum und der Unipräsident weisen die Vorwürfe zurück.
Das Verfassungsgericht verhandelt über die Wahlrechtsreform, das EU-Parlament entscheidet über eine Neuregelung des Stabilitätspakts und in Kanada wird über ein Abkommen zum Kampf gegen Plastikmüll verhandelt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Seit Wochen kündigt Israel eine Offensive in Rafah an. Nun läuft einem Bericht zufolge die Vorbereitung. Derweil übt das Land Kritik am Bericht zum Hilfswerk in Gaza. Der Überblick.
Eine unabhängige Komission findet beim UN-Palästinenserhilfswerk keine systematischen Verbindungen zur Hamas. Doch es gibt einiges zu tun.
Der türkische Präsident reist zum ersten Mal seit 13 Jahren wieder in den Irak. Er will vor allem einen Verbündeten im Kampf gegen die kurdische Terrorgruppe PKK gewinnen.
Dass der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes zurücktritt, ist nach dem 7. Oktober berechtigt. Er unterscheidet sich nicht nur von seinem Ministerpräsidenten.
Das Pessachfest ist eins der zentralen Feste im Judentum. Einerseits dient es zur Zusammenkunft der Familie, andererseits bringt es strikte Vorgaben mit sich. So begehen Juden das Fest.
Aus dem Nordirak sind Raketen auf einen in Syrien gelegenen Militärstützpunkt abgefeuert worden. Dort sind Soldaten der US-angeführten internationalen Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert.
Israel könnte in Kürze mit seiner Offensive in der Stadt Rafah beginnen. An der Grenze zu Libanon wurde eine israelische Drohne abgeschossen. Der Überblick.
Die Komoren-Insel Mayotte will bei Frankreich bleiben, die Komoren wollen sie wiederhaben. Dass auch die AfD sich dazu äußerte, missfällt Marine Le Pen.
Der israelische Luftschlag gegen Iran war wohl doch erfolgreicher, als Teheran zugeben will. Dort beharrt man auf der Deutung, es seien nur „Spielzeuge“ eingesetzt worden.
Matthias Rath und sein Pferd Destacado werden Vierte beim Weltcup-Finale im Dressurreiten. Der Start bei den Olympischen Spielen bleibt sein großes Ziel. Parallel halten ihn noch andere große Projekte auf Trab.
Irans Militärchef Hossein Bagheri hatte Israel mit harscher Vergeltung gedroht. Doch seit dem israelischen Luftangriff auf Isfahan schweigt er. Wer ist der Mann?
In Sudan wurden neun Millionen Menschen vertrieben. Eine Hungersnot droht. Stoßseufzer und Wegsehen helfen nicht weiter, selbst wenn man in sicherer Entfernung ist.
Mohamed Hadid soll den Kongressabgeordneten Ritchie Torres auf Instagram homophob und rassistisch beleidigt haben. Die amerikanische Boulevardzeitung „New York Post“ veröffentlichte Auszüge der Nachrichten.
Die Trumpisten sind laut, aber die Realisten sind zahlreicher. Die meisten amerikanischen Volksvertreter begreifen die Gefahr namens Putin. Mit ihnen bekäme es Trump auch als Präsident zu tun.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu, Deutschlands Wirtschaft lahmt, die Inflation bleibt hartnäckig, und an den Immobilienmärkten geht die Angst um. Höchste Zeit, die Aktien schnell zu verkaufen? Eine Analyse in acht Akten.
Neuerdings gilt es als „provinziell“, antisemitische Dichter und Denker auszuladen – als wäre es weltgewandt, israelische Künstler auszugrenzen oder irgendwelche Boykottbriefe zu unterschreiben.
Der türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan empfängt den Chef der radikalislamischen Hamas-Organisation, Ismail Hanija, in Istanbul. Dabei sagt Erdogan, Israel dürfe im Gaza-Krieg „kein Gelände gewinnen“.
Im Netzah-Yehuda-Bataillon dienen strengreligiöse Soldaten. Die USA wollen die Einheit laut einem Bericht sanktionieren. Hintergründe sind Vorfälle im Westjordanland vor dem 7. Oktober. Israels Regierung reagiert empört.
Die rund 1800 Teilnehmer protestierten gegen deutsche Waffenlieferungen an Israel, einige skandierten verbotene Parolen. Die Demonstration konnte nach der Unterbrechung weitergehen.
Der EU-Staat Zypern sieht sich an der Belastungsgrenze. EU-Geld soll dem Libanon helfen, syrische Flüchtlinge aufzunehmen, statt sie weiterreisen zu lassen. Zypern Präsident fordert außerdem die Ausweisung sicherer Herkunftsregionen in Syrien.
Ein Sturz beim Aufwärmen bringt Henrik von Eckermann nur kurz aus dem Konzept. Abermals gewinnt der Schwede das Weltcup-Finale im Springreiten. Die Deutschen können ihre Erwartungen nur zum Teil erfüllen.
Die Komoren-Insel Mayotte will bei Frankreich bleiben, die Komoren wollen sie wiederhaben. In diesen Streit schaltet sich jetzt die AfD ein. Marine Le Pen ist empört.
Nach der Formel 1, Fußball, Golf und Tennis greift Saudi-Arabien nun nach dem Reitsport. Geld ist genug vorhanden, um ein Event aus dem Boden zu stampfen – das Wissen wird aus Europa importiert.
Schon in wenigen Monaten könnte Iran Atommacht sein. Deutschland hat Israels Sicherheit zur Staatsräson erklärt – das bedeutet einen schwierigen Balanceakt zwischen Härte und Diplomatie.
Iran spielt die israelischen Angriffe herunter. Bundeskanzler Scholz und NATO-Generalsekretär Stoltenberg warnen vor einer Eskalation des Konflikts. Der Überblick.
In Venedig eröffnet die Kunstbiennale, die wichtigste internationale Ausstellung der Welt. Was erzählt sie über den Zustand der Kunst – und über den der Welt?