Ohne Ansehen der Person
Müsste Deutschland den israelischen Premierminister Netanyahu im Falle eines Haftbefehls des IStGH ausliefern? Nach heutigem Stand des Völkerrechts wäre diese Frage zu bejahen.
Müsste Deutschland den israelischen Premierminister Netanyahu im Falle eines Haftbefehls des IStGH ausliefern? Nach heutigem Stand des Völkerrechts wäre diese Frage zu bejahen.
Die Hamas verlangt Änderungen an Bidens Friedensplan. Aus Israel kommen scharfe Reaktionen. Es sieht nicht nach einer schnellen Einigung aus.
Bei einem Podiumsgespräch im Rahmen des Gedenktages Anne Frank schildern vier Juden, wie sich ihr Leben seit dem 7. Oktober verändert hat. Sie sprechen über Einsamkeit, Antisemitismus und den Wunsch nach Empathie.
Kritik an Israel und dessen Regierung ist legitim. Doch die propalästinensischen Aktionen an vielen Universitäten waren nicht nur verbal gewalttätig.
Die Hochschulen wehren sich im Umgang mit den Nahost-Protesten gegen die Einmischung der Politik. Dafür müssen sie aber selbst ihrer Verantwortung gerecht werden.
In der deutschen Debatte wird Schweden als Beispiel für die Abschiebung afghanischer Straftäter herangezogen. Das Land bedient sich dazu eines Tricks.
Wenn drei ausgewiesene Experten über Wege aus dem Nahostkonflikt diskutieren, kommt selten Hoffnung auf. Dennoch sind Gesprächsrunden mit Perspektiven der Palästinenser und der Israelis der einzige Weg der Verständigung.
Mehrere Palästinenser haben vor dem Verwaltungsgericht versucht, einen Stopp von Waffenexporten nach Israel zu erreichen. Nun wurden ihre Anträge abgelehnt.
Nach der UN-Resolution zu Gaza signalisiert die Hamas Zustimmung. Doch der Weg hin zu einer Waffenruhe mit Israel ist noch weit.
Bereits am Montag ist nach Angaben einer UN-Behörde ein Boot mit etwa 260 Flüchtlingen an Bord vor der Küste Jemens gesunken. Berichtet wird bisher von mindestens 49 Todesopfern. Mehr als 140 Menschen werden noch vermisst.
Bei einem Abend in der Berliner Wissenschaftsakademie stellen sich die Finalisten des Deutschen Sachbuchpreises vor. Nur zwei der acht Bücher handeln direkt von den Krisen unserer Zeit.
Der Archäologe René Elter hat jahrelang in Gaza gearbeitet. Nun versucht er von Frankreich aus zu retten, was zu retten ist – auch das Überleben seines Teams.
Die Anträge seien zu pauschal gewesen, so das Gericht. Fünf im Gazastreifen lebende Palästinenser hatten beantragt, der Bundesregierung Waffenlieferungen an Israel verbieten zu lassen.
Der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef trifft seinen Amtskollegen Ron Huldai in Tel Aviv. Die Städte haben mit sehr ähnlichen Problemen zu kämpfen – und wollen sich in Zukunft noch mehr austauschen.
Wolodymyr Selenskyj spricht im deutschen Bundestag. Die Bahn verschiebt die Inbetriebnahme von Stuttgart 21 vermutlich abermals. Und Jan Böhmermann streitet sich vor Gericht mit einem Imker. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Resolution über den amerikanischen Vorschlag für einen dauerhaften Waffenstillstand angenommen. Doch die unterschiedlichen Ansichten der Mitglieder bleiben offensichtlich.
Nach dem Rückzug von Benny Gantz wollen die Extremisten aus Netanjahus Regierung ins Kriegskabinett. Haben sie bald mehr Einfluss auf die israelische Kriegsführung?
Wegen Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft des Gazastreifens verlässt Minister Benny Gantz das in Israel nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas vom 7. Oktober gebildete Kriegskabinett.
Die Befreiung von vier Hamas-Geiseln aus Gaza sorgt für Erleichterung und Kritik. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas spricht von einem „blutigen Massaker“. Israel wirft der Hamas vor, Zivilisten als Schutzschilde missbraucht zu haben.
Netanjahu hat es nun bewiesen: Israel lässt nichts unversucht, um Geiseln heimzuholen. Eine Lösung für die anderen Verschleppten oder ein Ende des Krieges sind aber nicht näher gerückt.
Israels Regierungschef Netanjahu ist ein großes Risiko eingegangen – nun kann der den Erfolg der Geiselbefreiung feiern. Die Verhandlungen mit der Hamas dürften nun allerdings nicht leichter werden.
Ein Freundschaftsbesuch in kriegerischen Zeiten: Kommunalpolitiker aus Frankfurt besuchen ihre israelische Partnerstadt Tel Aviv – und erleben den Moment der Erleichterung, nachdem das israelische Militär vier Geiseln der Hamas befreien konnte.
Die „Antikolonialen Tage“ an der Goethe-Universität in Frankfurt sollen laut ihren Veranstaltern Raum für Diskurs bieten. Doch was die Teilnehmer zum Nahostkonflikt beitragen, passt nicht zu dieser Ankündigung.
Moskau erwägt, Gegner des Westens so zu bewaffnen wie dieser die Ukraine. Das zeigt ein Interesse daran, eine direkte Konfrontation zu vermeiden.
Die israelische Aktion zur Geiselbefreiung wurde mit Luftangriffen unterstützt. Palästinenser beklagen nun ein „Blutbad“. Die Verhandlungen zur Freilassung der letzten Geiseln dürfte das erschweren.
Immer wieder töten Mähmaschinen Rehkitze. Thermal Drones hat eine Technik entwickelt, die dies verhindert. Das Unternehmen aus Greifswald arbeitet auch mit einem großen Landmaschinenkonzern zusammen.
Die Geiselbefreiung ist ein dringend benötigter Erfolg für Israels Regierung. Der Erfolg solcher Operationen war bislang überschaubar. Für viele Israelis steht nun erstmal die Erleichterung im Vordergrund.
Bei einer großangelegten israelischen Militäroperation konnten vier Geiseln der Hamas befreit werden. Ihnen soll es gut gehen. Bei der Befreiungsaktion sollen aber auch viele Menschen getötet worden sein.
Bundeskanzler Olaf Scholz hatte nach der Messerattacke in Mannheim angekündigt, Straftäter auch nach Afghanistan abzuschieben. Die Union bezweifelt das – es müsse politisch auch gewollt sein.
Wie es mit dem von US-Präsident Biden präsentierten Plan für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg weitergeht, ist unklar. Sein Außenminister reist nun wieder in die Region. Israels Armee hat abermals ein Schulgelände angegriffen. Der Überblick.
Sie gilt vielen als zu laut – und in entscheidenden Momenten wie der Berlinale und der Documenta als zu leise. Kulturstaatsministerin Claudia Roth kommt nicht aus der Defensive.
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten zeigt die Herausforderungen an einen westöstlichen Dialog. Über die Jahre hat sich daran kaum etwas geändert. Noch immer verkennt der Westen die Situation.
Leroy Sané will endlich bei einem Turnier zeigen, was er kann. Doch vor der Fußball-EM macht ihm eine tückische Verletzung zu schaffen. Kann er trotzdem der Spieler für besondere Momente werden?
Was Recep Tayyip Erdoğan sagt, ist das eine, was er tut, ist meist das Gegenteil davon. Was passiert wohl, wenn er von Demokratie redet?
Dass Biden sich so schwer damit tut, eine Waffenruhe in Gaza herzustellen, liegt daran, dass die Hamas und Israel ums Überleben kämpfen. Es sagt auch etwas über die Weltpolitik.
Der Friedensplan des US-Präsidenten enthalte „zweideutige Passagen, die offen für Interpretationen sind“, sagen Hamas-Vertreter. Sie versuchen auszunutzen, dass der Plan in Israel hochumstritten ist.