Wirre Einlassungen, keine Reue
In Magdeburg hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Weihnachtsmarkt-Attentäter Taleb Al A. begonnen. Der nutzt das Gericht als Bühne. Für viele Nebenkläger ist das nur schwer auszuhalten.
Unser Kollege Jonas Wagner berichtet vom Prozessauftakt zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt. Außerdem beschäftigen uns die Ergebnisse der Justizministerkonferenz.
In Magdeburg hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Weihnachtsmarkt-Attentäter Taleb Al A. begonnen. Der nutzt das Gericht als Bühne. Für viele Nebenkläger ist das nur schwer auszuhalten.
Wie konnte der Attentäter von Magdeburg in der Untersuchungshaft an Adressen von Überlebenden gelangen? Die Frage ist nicht geklärt – aber solche Daten sollen besser geschützt werden.
Schon mehr als ein Jahr vor seiner tödlichen Fahrt über den Weihnachtsmarkt hatte der inhaftierte Tatverdächtige offenbar einen Anschlag vorbereitet. Sein Ziel waren Staatsanwälte.
Im Dezember 2024 wurden durch eine Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt sechs Menschen getötet. Der Tatverdächtige Taleb A. muss sich nun vor Gericht verantworten.
Nach dem Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt hat die Generalstaatsanwaltschaft Anklage erhoben. Taleb A. muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten.
Nach den Anschlägen von Magdeburg und München werden vielerorts die Sicherheitsauflagen für den Karneval verstärkt. Doch die Kosten machen vielen Vereinen zu schaffen – es werden sogar Umzüge abgesagt.
Trump und Putin sprechen über Verhandlungen zur Beendigung des Ukrainekriegs. In Österreich sind nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche vier Optionen möglich. Und: Die Berlinale beginnt mit neuer Leitung. Der F.A.Z. Newsletter.
Migrationsdebatte +++ Bluttat von Aschaffenburg +++ Anschlag in Magdeburg
Das Land muss Lücken schließen, damit es nicht in Agonie verfällt. Der Attentäter ließ geradezu nichts unversucht, um den Sicherheitsbehörden aufzufallen.
Die westliche Welt und ihre Abstimmungen stehen unter Druck. Wie wappnen sich die Sicherheitsbehörden gegen Deepfakes und „rechtsextreme Wahlbeobachter“?
Schattenflotte in der Ostsee +++ Papst Franziskus äußert sich zu Nahost +++ Zuckerberg beendet Faktencheck +++ Anschlag in Magdeburg
Der Bundestag hat sich mit der Rolle der Sicherheitsbehörden befasst, aus der Landespolitik kommen Vorschläge zur inneren Sicherheit. Bundespräsident Steinmeier hat in Magdeburg einen Kranz niedergelegt.
In Folge 328 sprechen wir mit der Kriminologin Britta Bannenberg über den Umgang mit psychisch auffälligen Gewalttätern. Außerdem: Wie verhält sich das Gedankenspiel von Friedrich Merz zur Ausbürgerung von Straftätern zum Grundgesetz und zum traditionellen Konzept der Staatsbürgerschaft?
Über 600 Menschen haben sich als Betroffene des Anschlags in Magdeburg gemeldet. Bundespräsident Steinmeier reist am Donnerstag nach Magdeburg um den Opfern zu gedenken. Die Justiz in Sachsen-Anhalt sieht in der Betroffenenhilfe eine „Mammutaufgabe“.
Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) spricht über Fehler vor dem Anschlag von Magdeburg, ihre Verantwortung und Konsequenzen aus der Tat.
Nach dem Anschlag mit einem Auto auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Eine 52 Jahre alte Frau sei im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.
Die Todesfahrt von Magdeburg sorgt auch zwei Wochen später für Entsetzen. Das Innenministerium korrigiert die Zahl der Verletzten nach oben.
Von Magdeburg bis New Orleans und Las Vegas: Haben wir es mit einer Gewalteskalation der Nachahmung zu tun? Die Theorie René Girards kann dabei helfen, Taten zu verstehen, die in kein Schema passen.
Die Reaktionen auf den Meinungsbeitrag von Elon Musk in der „Welt“ zeigen, wie klein Journalisten, Professoren und Politiker in Deutschland denken. Sie kapieren nicht, worum es wirklich geht.
Psychisch kranke Menschen können für die öffentliche Sicherheit ein ebenso großes Risiko darstellen wie Islamisten oder Rechtsextremisten. Die Politik darf davor nicht mehr die Augen verschließen.
Der Innenausschuss des Bundestags kommt zu einer Sondersitzung über den Magdeburg-Anschlag zusammen. Die Forderungen nach einem verbesserten Informationsaustausch zwischen Behörden werden lauter.
Öffentlicher Dienst +++ Anschlag in Magdeburg +++ Gastbeitrag von rbb-Intendantin +++ Der Film „Bach - Ein Weihnachtswunder“ +++ Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten
Der Attentäter von Magdeburg hat kein typisches Täterprofil. Die Kritik an den Sicherheitsbehörden wird immer lauter. Die AfD könnte davon profitieren, obwohl Taleb Al. A. mit ihr sympathisierte.
Die Bundesregierung darf nicht warten, bis der nächste Weihnachtsmarkt zur Todesfalle wird. Die Verkehrsdatenspeicherung muss rasch ermöglicht werden. Der Ball liegt jetzt bei SPD und CDU.
Die Wurzel des Übels liegt nicht bei einem falsch stehenden Polizeifahrzeug. Wir müssen uns endlich den Versäumnissen der letzten Jahrzehnte stellen – dazu zählt auch in diesem Fall der Umgang mit der Migration.
Klinikum Magdeburg: alle Schwerverletzten außer Lebensgefahr +++ Danksagung an Mitarbeiter aus 20 Nationen +++ Polizei führte Gefährderansprachen bei Täter durch +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtet das Wort an die Menschen, die bei dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg Angehörige verloren haben und ruft Deutschland auf, in diesen Tagen zusammenzuhalten.
Auch an Heiligabend versammeln sich Menschen in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt, um Blumen niederzulegen, zu beten und der Getöteten und Verletzten zu gedenken.
Ein Araber, der zugleich Islamhasser ist – Taleb Al A. passt nicht ins Klischee, das die AfD gern beschwört. Die Partei konzentriert sich darum auf Behördenkritik.
Nach dem Anschlag in Magdeburg spricht sich Innenministerin Nancy Faeser für eine Verschärfung von Sicherheitsgesetzen aus. Einige Magdeburgerinnen und Magdeburger zeigen sich hinsichtlich Konsequenzen aus der Politik skeptisch.
Nach dem Anschlag in Magdeburg werden hessische Weihnachtsmärkte stärker gesichert. Bei einer Gedenkminute in Frankfurt rücken die Menschen zusammen. Und Parteien erleben vor der Wahl großen Zulauf. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach dem Anschlag in Magdeburg werden die hessischen Weihnachtsmärkte fortgeführt, allerdings mit noch umfassenderen Sicherheitsvorkehrungen. Bei einer Gedenkminute auf dem Römerberg zeigen die Menschen Geschlossenheit.
Der Täter Taleb Al A., der in Magdeburg auf dem Weihnachtsmarkt ein Blutbad anrichtete, passt in kein Raster. Die Lügenerzähler im Netz kümmert das nicht.
Nach den tragischen Ereignissen in Magdeburg stellt sich die Frage, ob Hessens Sicherheitskonzepte wirklich besser sind oder ob einfach nur das Glück auf ihrer Seite war. Ein stilles Gedenken in Frankfurt zeigt, dass Gemeinschaft und Frieden stärker sein können als jede Form der Gewalt.
Der amerikanische Unternehmer Elon Musk mischt sich in den Bundestagswahlkampf ein. Das missfällt vielen. EU-Abgeordnete fordern eine Untersuchung gegen Musk.
Nachdem ein Auto in eine Menschenmenge gerast ist, herrscht in Magdeburg Fassungslosigkeit und Trauer. Fünf Menschen sind ums Leben gekommen, mehr als 200 wurden verletzt.