Fernschmerz
Die Migration durch die Staaten Afrikas bis hin nach Europa ist ein ausgeklügeltes Geschäft, mit dem viele an den Reisenden verdienen. Eine Spurensuche in Niger.
Die Migration durch die Staaten Afrikas bis hin nach Europa ist ein ausgeklügeltes Geschäft, mit dem viele an den Reisenden verdienen. Eine Spurensuche in Niger.
Die Ukraine-Krise und der ungewisse Verbleib Griechenlands in der Eurozone sind derzeit die dominanten Themen für die Staats- und Regierungschefs in Europa und Amerika. Doch der G-7-Gipfel trägt noch eine weitere Überschrift: Afrika.
Sozialstandards in der Textilwirtschaft, Ebola und Boko Haram: Auf dem G-7-Gipfel wird über alles Mögliche gesprochen. Das Abschlusskommuniqué ist bis auf wenige Punkte schon ausverhandelt. Ein bisschen sollen aber auch die Staats- und Regierungschefs noch arbeiten.
In Burundi eskaliert nach einem missglückten Militärputsch die politische Situation. Hätten Organisationen wie UNO und Afrikanische Union viel früher eingreifen müssen?
Der Weg durch die Staaten Afrikas bis hin nach Deutschland ist vor allem eines: ein ausgeklügeltes Geschäft, mit dem viele an den Armutsflüchtlingen verdienen. Eine Spurensuche in Niger in vier Teilen.
Der amerikanische Geheimdienst hat laut einem Medienbericht die App Stores von Google und Samsung nutzen wollen, um Schadsoftware auf Smartphones zu installieren. Das Vorhaben mit dem Namen „Irritant Horn“ habe vor allem auf Afrika gezielt.
Die Illes Columbretes liegen im Schatten der Balearen und sind doch der größte Kontrast zu diesen Hochburgen des Massentourismus: eine Handvoll kleiner, wilder, struppiger Inseln voller Skorpione, von denen der Mensch fast vollständig verbannt ist.
Ruft er seinen Namen aus dem Wald, freut sich der Mensch. Weniger Grund zum Jubeln hat die übrige Vogelwelt. Denn die darf sich um die Kinder des Kuckucks kümmern. Bei diesem Knochenjob spielt niemand freiwillig mit.
Sie nennen ihn „Papa“: Peter Junge trainiert in Bitterfeld Flüchtlinge im Laufen, im Fußball, im Alltag. Kein leichtes Unterfangen in der mitteldeutschen Provinz. „Dies ist unsere Antwort auf Pegida“, sagt er.
Beim Gutenberg-Marathon laufen die einen barfuß, andere nur für die Kamera. Mit den schnellen Läufern aus Afrika konnten hiesige Amateur- und Profisportler nicht mithalten. Bejubelt wurden sie alle.
Milliardenhilfen gegen das lebensgefährliche Chaos - ein Minister will die Welt retten. Doch Afrika entwickelt sich nicht nach deutschen Gesetzen.
Südafrikanische Künstlerinnen spielen mit Zukunftsfiktionen, um der grassierenden Gewalt gegen Migranten aus anderen Ländern entgegenzuwirken. Dabei spielen Besucher aus anderen Welten eine Rolle.
Die Flüchtlingswelle über das Mittelmeer von Afrika nach Europa hält unvermindert. Mehr als 3000 Menschen rettete die italienische Küstenwache allein an einem Tag aus Seenot.
Immer noch sterben jährlich mehr als eine halbe Million Menschen an Malaria. Und das, obwohl die Krankheit eigentlich zu beherrschen wäre. Wie der Kampf gelingen könnte, zeigt das Beispiel Kenia.
In Nepal hat die Erde gebebt und Leid und Zerstörung über die Bewohner dort gebracht. Kann man Erdbeben nicht voraussehen und die Menschen warnen?
In der Diskussion über afrikanische Flüchtlingsströme wird kaum über die Migration innerhalb Afrikas geredet. Dabei ist sie der Schlüssel zum Verständnis des Ansturms auf Europa.
Auf dem Kontinent wird über Flüchtlinge heiß diskutiert, aber im britischen Wahlkampf spielen sie keine Rolle. Wenn doch über sie debattiert wird, dann nur darüber, wie man sie an der Einwanderung hindern könne.
Immer wieder kentern Boote voller Flüchtlinge im Mittelmeer. Sehr viele Menschen ertrinken dann, manchmal hunderte zugleich. Warum sind sie auf der Flucht? Warum werden sie nicht gerettet? Und was kann man tun?
Der Sorgenkontinent Afrika kann auch anders: Viele deutsche Unternehmen produzieren dort mit großem Erfolg. Aber sie könnten noch mehr tun.
Das Bevölkerungswachstum in Afrika ist groß – Europa wirkt da wie ein Magnet. Doch auch wenn die schlimmsten Brandherde eingedämmt werden, an dem Wohlstandsgefälle ändert sich so schnell nichts.
Über das Mittelmeer flieht nur ein kleiner Teil der Migranten. Die Mehrheit der afrikanischen Migranten sucht ihr Glück auf dem eigenen Kontinent. Vor allem Südafrika und die Elfenbeinküste locken Einwanderer.
Die Förderbank KfW gibt den Entwicklungsländern so viel Geld wie nie. Doch helfen die Milliarden überhaupt, um Afrika voranzubringen und die Flüchtlingsströme einzudämmen?
Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi will das Flüchtlingsproblem am Ursprung lösen. Er fordert die Entsendung internationaler Teams nach Afrika, die dort die Leute von der Überfahrt nach Europa abhalten sollen.
Die ehemalige „Dritte Welt“ erinnert an ihren Gründungsmythos. Dabei hat sich in diesen 60 Jahren die Welt grundsätzlich verändert – frühere Entwicklungsländer brechen die westliche Dominanz auf.
Was immer uns Kultur bedeutet, die Natur war zuerst da. Und die Evolution formt uns weiter - schneller und radikaler, als viele denken. Der Aufgalopp der Gattung Homo, und was es außer niederländischen Riesen noch so an Überraschungen gibt.
Afrika ringt mit Ebola und Terror, und selbst in ruhigen Urlaubsdestinationen werden die Gäste weniger. Mancherorts auch die Tiere. Zu Besuch im Selous-Park.
Chinas Nachfrage nach Erz sinkt – und der Preis fällt. Die wirtschaftlichen Folgen zeigen sich an vielen Stellen: die niedrigen Stahlpreise werden einige australische Unternehmen in die Knie zwingen.
Der Menschenschmuggel in Westafrika ist zu einem regelrechten Industrie-Zweig geworden. Nur mit Drogen- und Waffenhandel lässt sich noch mehr Geld machen. Wer an der Not der Menschen alles verdient, ist Gegenstand vieler Spekulationen.
Hunderttausende Migranten besteigen rostige Schiffe und zahlen Tausende Euro für die gefährliche Fahrt, viele sterben. Die Schleuser verdienen gut an der Verzweiflung der Menschen.
Zu Beginn seines Staatsbesuchs in Islamabad hat Chinas Präsident Xi Jinping 28 Milliarden Dollar Investitionen in Aussicht gestellt. Quer durch Pakistan will China eine Straße bauen, um Zugang zum Indischen Ozean zu bekommen.
Selbstgewissheit auf allen Seiten prägt die Debatte über die Lehren, die aus dem Flüchtlingsunglück im Mittelmeer zu ziehen sind. Das zeigte auch die Diskussion bei Günther Jauch. Ein Gast aus Brandenburg sorgte jedoch für eine Überraschung in der Sendung.
Abermals sind afrikanische Flüchtlinge vor Küste Libyens in Seenot geraten, weil ihr Schiff kenterte. Die italienische Küstenwache konnte nur 144 der wahrscheinlich mehr als 500 Menschen retten. Italien fühlt sich alleingelassen.
Öffentlichkeitswirksam hat die islamistische Terrorgruppe Boko Haram dem IS Treue geschworen - und kopiert in Nigeria Bagdadis Methoden. Umstritten ist, ob mehr hinter dem Treueschwur steckt als ein reines Lippenbekenntnis.
Irakische Truppen haben den Vormarsch des IS in seinem Kernland zwar militärisch gestoppt. Doch in Europa, Afrika und anderen Teilen der arabischen Welt breitet sich die radikalislamische Ideologie weiter aus. Eine Analyse des Kampfs gegen die Terrormiliz.
Die halbe Miete hat er schon: Der Chef von Afrikas Fußballverband CAF „garantiert“ Joseph Blatter alle 54 Stimmen seines Kontinents für die Wahl zum Fifa-Präsidenten. In Europa ist die Situation dagegen nicht so eindeutig.
Nach Deutschland kommen so viele Flüchtlinge wie nie. Sie wollten nur das Sozialsystem ausnutzen, lautet ein Vorurteil. Im Alltag vieler Afrikaner in Hessen geht es um ganz andere Dinge.