Trump dringt auf Abkommen in Ostkongo
Die USA wollen Rohstoffe aus Ostkongo und Ruanda – und versprechen im Gegenzug Stabilität und Frieden. Ein Deal, der bald zustande kommen soll, wirft Fragen auf.
Die USA wollen Rohstoffe aus Ostkongo und Ruanda – und versprechen im Gegenzug Stabilität und Frieden. Ein Deal, der bald zustande kommen soll, wirft Fragen auf.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs umfasst aus französischer Perspektive viel mehr als den 8. Mai. Mit der alliierten Landung auf Korsika ging es 1943 los, und in Fernost war mit dem Mai 1945 das Ende noch nicht erreicht.
Vor dem Konklave machen die Namen etlicher Kardinäle die Runde, die als Nachfolger von Franziskus gehandelt werden. Ob einer von ihnen Papst wird, ist nicht sicher.
Der ukrainische Präsident Selenskyj will in Südafrika um mehr Unterstützung werben. Aber dort dürfte er gegen Russlands Einfluss kaum ankommen.
Für Bill Anderson hagelt es Rückschläge, seit er an der Spitze von Bayer steht. Er hält unverdrossen an seinen Ideen fest, die den Konzern aus der Krise führen sollen. Viel Zeit bleibt ihm dafür nicht mehr.
Über Ostern ins Museum? Habermas verbildlicht in Bielefeld, Höfisches in Bamberg, Geschichten Afrikas und Max Ernst in Berlin, Angst in Wien und Josef Hader in Passau: Diese Ausstellungen sind nur noch bis zum 27. April zu sehen.
Mit seinen massiven Einfuhrzöllen schadet Donald Trump den ärmsten Staaten in Afrika. Seine Politik beerdigt den bevorzugten Marktzugang für afrikanische Exporteure, schreibt unser Kolumnist.
Amerikas neue Zölle treffen auch afrikanische Staaten. In Washington scheint man sich nur noch für Rohstoffe zu interessieren. Das ist ein Rückschritt – und öffnet die Tür für Russland und China.
Die Zollkeule von Donald Trump sorgt auch in Afrika für Unverständnis. Der Gewinner scheinen derweil aber nicht die USA zu sein – sondern Systemrivale China.
Afrikanische Exporteure hatten bisher zollfreien Zugang zum amerikanischen Markt. Der „Zollhammer“ trifft jetzt auch ärmere Staaten. Für Waren aus Lesotho werden bald 50 Prozent fällig.
Die Zurschaustellung von Menschen aus fremden Kulturen war auch im Frankfurter Zoo einst normal. Ein Gespräch mit dem Historiker Lino Weist über sein Buch, historische und moderne Perspektiven auf ein beschämendes Kapitel der Zoogeschichte.
Was Mörser, Teekannen oder Matten, Tonband, Fotoapparat und Bleistift erzählen: Gerd Spittler zieht eine Bilanz seiner interdisziplinären Arbeit in der Afrikaforschung.
Wo die Putzcrew des Internets schuftet: Ingo Dachwitz und Sven Hilbig erörtern, was der Aufstieg der Techkonzerne für den globalen Süden bedeutet.
Ruanda hat seine traumatische Vergangenheit hinter sich gelassen. Heute ist es eines der stabilsten, sichersten und fortschrittlichsten Länder Afrikas und überwältigt nicht nur mit einer spektakulär schönen Natur.
Deutschland braucht neue Wirtschaftspartner. Dafür sollte die zukünftige Regierung vor allem Geschäfte auf dem afrikanischen Kontinent unterstützen, meint der Chef des Afrika-Vereins.
Im Andenken an Prinzessin Diana wurde die Wohltätigkeitsinitiave „Sentebale“ ins Leben gerufen. Nun hat Prinz Harry „schweren Herzens“ seine Schirmherrschaft abgegeben, weil es innerhalb der Stiftung zu einem Zerwürfnis kam.
Das Hilfswerk Missio zeigte jahrelang die Sammlung eines Priesters, der Minderjährige missbraucht haben soll. Betroffene baten vergeblich darum, sie zu entfernen. Ein Gutachten wirft Fragen gegenüber zwei Bischöfen auf.
Nach dem Abschied Thomas Bachs von der IOC-Spitze stellt sich die Frage, ob Deutschland noch Olympische Spiele ausrichten könnte. Doch zwei Beispiele zeigen: Schon im Kleinen klappt es nicht.
Im Kampf gegen die illegale Schleusung von Menschen aus Afrika nach Frankreich, Deutschland und Nordeuropa ist Fahndern ein wichtiger Schlag gelungen. Der Ausgangspunkt für die Ermittlung liegt wohl bereits im Jahr 2022.
Deutschland verliert an Einfluss, weil geostrategische Interessen und Entwicklungshilfe bei zwei Ministerien liegen. Beides gehört ins Auswärtige Amt, fordern Ex-Merkel-Berater Christoph Heusgen und zwei frühere Afrika-Diplomaten.
Was sonst noch wichtig ist
Wer Tyrannei verstehen will, sollte auch nach Afrika schauen: nach dem Ende der Kolonialherrschaft war der Militarismus zur Stelle. Über die Versprechen und das Scheitern der afrikanischen Diktatoren.
Dieser Wald lässt keinen kalt: Wer ins Kongobecken eintaucht, begegnet Gorillas, Krokodilen und Waldelefanten – und hat nichts zu fürchten, außer der Gefahr, mit allen Sinnen überwältigt zu werden. Eine Reise in den Odzala-Kokoua-Nationalpark.
Afrika ist ein aufstrebender junger Kontinent. Doch viele Länder hängen in hohem Maße von der Entwicklungshilfe ab. Manche sehen in der von Trump verordneten Zahlungspause auch eine Chance.
Die aggressive Politik von Ruandas autokratischem Präsidenten setzt den internationalen Sport unter Druck. Auch der FC Bayern wirbt für das afrikanische Land. Was steckt hinter der Sponsoring-Offensive?
Zu Unrecht werden afrikanische Länder pauschal als Hochrisikoregionen für Exportfinanzierungen bewertet. Das liegt auch an der eingeschränkten Perspektive der großen Ratingagenturen. Zwei Bankanalysten zeigen Alternativen auf.
Donald Trump hält die Welt weiter in Atem. Die Wirtschaft ist von den Zollankündigungen des US-Präsidenten getrieben, andere Weltregionen sorgen sich allerdings eher um China – und Afrika wiederum um das Rating.
Der britische Premierminister Starmer will nur noch 0,3 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungshilfe ausgeben. Dafür soll der Verteidigungsetat wachsen. Die zuständige Ministerin zieht die Konsequenzen.
Die Kritik postkolonialer Theoretiker am westlichen Kolonialismus blendet den langen Strang imperialer Geschichte gewöhnlich aus. Daraus entstehen verzerrte Geschichtsbilder, die neue Machtgelüste bedienen.
Die Börsenwerte von Microsoft, Amazon, Meta und Google legen zu. Aber nicht nur die Tech-Konzerne profitieren von KI. Und wo bleibt der Rest der Welt?
Von dem Stopp der US-Hilfen für humanitäre Projekte in Afrika durch US-Präsident Trump, ist auch die HIV-Infizierte Hellen Anyogo aus Kenia betroffen. Mehr als eine Millionen HIV-Infizierte in Kenia müssen nun ohne Medikamente auskommen.
Die Afrikanische Union hat einige Erfolge vorzuweisen. Aber ihr neuer Kommissionsvorsitzender muss die Krisen im Sudan, Sahel und Ostkongo nun beherzt angehen, mahnt unser Kolumnist.
KI-Fakes sind weltweit verbreitet. In Afrika stecken, wie in Europa, Russland, China, dahinter häufig rechtsextreme Parteien, Terrorgruppen, Onlinekriminelle oder private PR- und Sicherheitsfirmen.
Die 55 Länder der Afrikanischen Union bereiten sich auf turbulente Zeiten vor, aber finden nur mühsam Konsens. Beim Gipfeltreffen verdeutlicht schon das Familienfoto diplomatische Gräben.
Niger war ein wichtiger Partner zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Dann putschte sich das Militär an die Macht. Wie umgehen mit einem Land, mit dem man nicht die Werte teilt, dafür aber Probleme?
In Kongo preschen die Rebellen weiter vor. Doch die Weltgemeinschaft spendet dem Konflikt zu wenig Aufmerksamkeit.