Kein Wort von Trump
Staatschefs, ehemalige Begleiter und Menschenrechtsorganisationen würdigen das Werk von Kofi Annan. Nur der amerikanische Präsident kann sich nicht zu einem Statement durchringen.
Staatschefs, ehemalige Begleiter und Menschenrechtsorganisationen würdigen das Werk von Kofi Annan. Nur der amerikanische Präsident kann sich nicht zu einem Statement durchringen.
Markus Villig war noch Schüler, als er eine App für Taxis entwickelte. Vier Jahre später ist sein Start-up mehr als eine Milliarde Dollar wert. Nicht alle in der Branche freut der frische Wind.
Drei Journalisten recherchieren in Zentralafrika über eine russische Söldnerarmee, kurz darauf sind sie tot. Hat das etwas mit Moskaus Interessen auf dem Kontinent zu tun?
Bisher waren Marokko, Algerien und Tunesien in der Flüchtlingskrise vor allem Transitländer. Nun werden sie selbst immer stärker zu Herkunftsländern – denn viele Bewohner der Maghreb-Staaten sind mit ihrer Geduld am Ende.
Die Landwirtschaft in den meisten afrikanischen Ländern ist unproduktiv, weil es den Kleinbauern an Kapital und Wissen fehlt. Wie könnte die Entwicklung angeschoben werden?
Der Minister fordert von Brüssel: Öffnet die Märkte für alle afrikanischen Güter – und schafft alle Zölle ab. Doch eine Recherche von FAZ.NET ergibt nun: Die Zölle sind nicht das Problem.
Anstatt sich abzuschotten, fordert Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) von der EU, die Märkte für sämtliche Produkte aus Afrika zu öffnen – auch um dort Jobs für Millionen Arbeitslose zu schaffen, die sich sonst auf die Flucht begeben.
Die „neue Seidenstraße“ vom Gelben Meer bis zum Atlantik birgt riesiges ökonomisches Potential, aber auch Gefahren. Europa muss sich aktiv einbringen, sonst könnte es den Anschluss verlieren. Das hätte weitreichende Folgen.
Afrika wird von Investoren seit langem vernachlässigt. Dabei müssen die dortigen Lebensverhältnisse verbessert werden, um den Anreiz für eine Flucht nach Europa einzudämmen. Ein Gastbeitrag.
Das spanische Beispiel zeigt: Die EU kann die Lösung der Migrationsproblematik nicht den Staaten Nordafrikas überlassen. Mehr Entwicklungshilfe wird dort nicht zu schnellen Veränderungen führen.
Es gäbe viele Fragen, wie mit Gen-Scheren im Agrarsektor umzugehen ist – die EuGH-Rechter haben davon aber keine tangiert. Ein Gastkommentar.
Ins Städel oder in die Eremitage, nach Aachen, Amsterdam oder doch nach Zürich? Ausstellungen und Veranstaltungen zum Merken gibt es im August genug. Man müsste sich nur entscheiden.
Sie flohen vor Armut, Gewalt und Unterdrückung – und kamen bis Italien. Jetzt leben sie mitten in Europa als Erntehelfer für 35 Euro Tageslohn. In einem Getto, wo die Mafia herrscht. Eine Reportage über das Schicksal ausgewanderter Bauern aus dem Juli 2018.
Die in Nigeria geborene Sylvia Ofili und die in mehreren afrikanischen Staaten aufgewachsene Birgit Weyhe haben sich für einen Comic zusammengetan, der auf der Grundlage von Ofilis Erlebnissen von deren Schulzeit in Lagos und dem Studium in Hamburg erzählt. Aber das Ganze bleibt banal.
Ein großer Sommer, eine magere Ernte. Die Ähren sind klein, die Würmer tot, die Bauern hilflos. Wie können sie besser mit Dürren umgehen? Ein Feldversuch am Boden.
Wir waren in Afrika. Wir versuchten, dem Häuptling zwei Broiler zu bringen. Wir kauften sie, er lehnte ab – und wir lernten alles, was man über Hühner wissen muss.
Afrika liegt vor unserer Haustür. Aber Europa hat kaum ein Verhältnis zum Nachbarkontinent. Ein Plädoyer für Veränderung.
In Zimbabwe wird in einer Woche ein neuer Präsident gewählt. Doch die Opposition traut nicht mal den Kugelschreibern in der Wahlkabine – Staat und Militär greifen massiv ein.
Kaum hat sich die Population der letzten Berggorillas erholt, droht neue Gefahr: Die Regierung Kongos möchte in ihrem Lebensraum nach Öl bohren. Sie wittert das große Geschäft.
In Zukunft werden sehr viel mehr Flüchtlinge nach Europa drängen. Wenn die EU diesen Ansturm überleben will, muss sie umdenken.
Auf effektive und europäische Zusammenarbeit kommt es an, sagt Pascal Brice, Leiter der französischen Asylbehörde Ofpra. Im Interview erklärt er, wie dem „Dublin-Versagen“ begegnet werden muss.
Botswana, Kambodscha, Dänemark, Swasiland, Namibia und die Niederlande: Diese Länder haben ihre Ziele im Kampf gegen Aids schon erreicht. Doch die Vereinten Nationen kennen viele Gegenbeispiele.
Die Grünen diskutieren über die neue Gentechnik. Bleibt es beim pauschalen Nein? Der Parteichef nennt Bedingungen für ein Umdenken. Es gab schon Parteiaustritte.
Die Europäische Union will die Aufnahme und Registrierung von Migranten nach Afrika verlagern. Doch wie realistisch ist das, und wo könnten solche Zentren entstehen?
Entwicklungsminister Müller fordert von der EU, sich mehr um Afrika zu kümmern – am besten mit einem eigenen Kommissar. Dabei hat er nicht nur die Flüchtlinge im Blick, sondern auch China und Russland.
Bei allem Gezerre um Seehofers „Masterplan“ erscheint es geradezu grotesk, dass Entwicklungsminister Müller jetzt wichtige Vorhaben herunterfahren muss. So werden keine Fluchtursachen bekämpft.
Der islamistische Terror hat mittlerweile auch Moçambique erreicht. Das deutsche Auswärtige Amt warnt bereits vor Angriffen auf die zivile Bevölkerung. Und auch die Erdgasförderung ist durch die islamistischen Gruppen gefährdet.
Italien beginnt mit EU-Geld in Libyen die Küstenwache auszubauen. Ein Linken-Abgeordneter kritisiert das Vorgehen scharf und fordert das Ende des Projekts.
So soll die Flüchtlingskrise gelöst werden: Mit Auffanglagern für Migranten in Afrika. Aber so einfach ist es nicht. Denn für Afrika ist die Migration sehr lukrativ.
CDU und CSU steuern auf ein furioses Finale zu. Wer dreht als Erster bei? Eine wahnwitzige Woche in Berlin, Bayern und Brüssel.
Große Erwartungen, kleine Basis: Afrikas Mannschaften sind bei der Fußball-WM in Russland geschlossen in der Vorrunde ausgeschieden. Eine Ursachenforschung.
Demnach sollen Aufnahmelager in Afrika und womöglich auch Italien entstehen. Außerdem soll die Grenzschutzagentur Frontex besser ausgestattet werden. Es bleibt allerdings offen, welche Staaten sich an die Vereinbarungen halten werden.
Auf dem EU-Gipfel wurde beschlossen, Lager für Migranten in Ländern einzurichten, die sich freiwillig dazu bereit erklären. Viele Staaten schauen dafür besonders über das Mittelmeer – sind die dortigen Staaten dazu bereit?
In Südafrika gibt es rund 200 Zuchtstationen für Löwen. Eines dieser Tiere hat kürzlich seinen Besitzer angefallen – und wurde daraufhin erschossen. Artenschützer fordern jetzt ein Ende der Zucht.
Zu viele Gelbe Karten haben Senegal nach dem 0:1 gegen Kolumbien den Einzug in die K.o.-Phase bei der WM gekostet. Afrika ist damit nicht mehr im Turnier vertreten. Kolumbien ist weiter, sorgt sich aber um James Rodriguez.
Ist das wirklich alles Vergangenheit? Die Toten sind immer noch tot. Und auch die Würde der Kolonialherren, ihr Glück und ihr Leben fordernder Wohlstand dauern an.