Von kleinen Dingen, die Afrika ein Segen sind
Die Ernte verschimmelt oder wird von Insekten vernichtet – das Schicksal von Hunderten Millionen Bauern. Kleine Erfindungen können die Probleme lösen. Eine Reise zu Mais und Menschen in Tansania.
Die Ernte verschimmelt oder wird von Insekten vernichtet – das Schicksal von Hunderten Millionen Bauern. Kleine Erfindungen können die Probleme lösen. Eine Reise zu Mais und Menschen in Tansania.
In Afrika kommt es immer häufiger zu tödlichen Konflikten zwischen Elefanten und Touristen. Viele der Dickhäuter sind traumatisiert. Das gefährlichste afrikanische Tier ist aber um einiges kleiner.
Europäische Staaten haben ihr Geld für Sambia eingefroren – wegen Korruption und Betrug im Land. Dennoch könne Afrika geholfen werden, meinen Fachleute. Nur wie?
Das weltweite Goldgeschäft hat einen neuen König: Ein kanadischer und ein afrikanischer Konzern schließen sich zum weltgrößten Produzenten zusammen. Ob die Aussichten aber golden sind, ist eine andere Frage.
Die Alternativen Nobelpreise gehen in diesem Jahr an einen Bauern und einen Wissenschaftler, die in der Wüste Wald wachsen lassen, drei Menschenrechtler aus Saudi-Arabien und zwei Anwälte in Guatemala.
Die Afrikanische Union kritisiert eine Aussage des italienischen Innenministers Matteo Salvini. Der will seine Bemerkung über Sklaven jedoch ganz anders verstanden wissen.
In Darmstadt diskutiert das geistige Oberhaupt der Tibeter mit zwei Friedensnobelpreisträgern über eine friedlichere Weltordnung. Für den Dalai Lama gibt es nur einen Weg.
In Uganda baut ein Deutscher Vanille an. Er könnte Erfolg haben: Nie war das exotische Gewürz so kostbar wie heute – denn die „Königin der Gewürze“ ist launisch.
Ein Berliner Start-up möchte mit Recyclingflaschen zweifach Gutes tun – für die Umwelt und für die Wasserversorgung in Afrika. Mächtige Partner für Share gibt es schon.
Den Hunger besiegen ohne Fortschritte in der Pflanzenzucht ist unmöglich. Die EU aber verweigert seit Jahren ihre Verantwortung, indem sie die Augen schließt und ihre Gen-Richtlinie wie teures Antiquariat hütet.
In einem Leserbrief übt Thilo Sarrazin scharfe Kritik an der Rezension seines neuen Buches über den Islam in der F.A.Z. Unser Redakteur Rainer Hermann beantwortet Sarrazins Vorwürfe Punkt für Punkt. Die Dokumentation eines Streits.
Die Ugander rebellieren gegen den betagten Machthaber Yoweri Museveni. Ihr Idol ist der Rapmusiker Bobi Wine. Der wurde verhaftet und gefoltert – und steht nun vor einer schweren Entscheidung.
Zusammengepfercht werden sie zu den Feldern gefahren, für zwölf Stunden Arbeit erhalten sie nicht mal 30 Euro Lohn: In Italien nutzt nicht nur die Mafia Migranten aus Afrika als Erntehelfer aus. Geschichten von der globalen Ausbeutung für unsere Tomaten.
Die Idee, Europa könne zur Schweiz der Welt werden, klingt verführerisch einfach. Die Alternative zum Weltuntergang heißt aber Verantwortung, nicht Raushalten. Eine Antwort auf Peter Gauweiler.
Bisher galt Botswana als relativ sicher für Elefanten. Doch die Wilderer aus den umliegenden afrikanischen Staaten weichen dorthin aus. Tierschützer entdeckten nun fast 90 getötete Tiere.
In Libyen herrscht weiterhin Chaos, nicht zuletzt leiden darunter Menschen auf der Flucht. Hunderte Migranten aus Afrika befinden sich auf einer Farm südwestlich der Hauptstadt Tripolis. Sie sollen aber wieder in ein Internierungslager.
Sein Leben lang bewies Randy Weston, was er damit meinte, wenn er sagte, dass Jazz im Grunde afrikanische Musik sei. Jetzt ist der Jazzpianist aus dem schwarzen Herzen Brooklins mit 92 Jahren gestorben.
Timur Vermes’ Romangroteske „Die Hungrigen und die Satten“ will eigentlich die Migrationsdebatte abbilden. Allerdings macht sie es sich in Anbetracht der Realität dabei zu leicht.
Auf dem China-Afrika-Gipfel in Peking zeigt sich: Anders als Europa haben die Chinesen mit ihren hohen Investitionen, Krediten und Hilfen eine klare Strategie für den Kontinent.
Als Angela Merkel den Satz „Wir schaffen das“ prägte, war Paul Collier einer der schärfsten Kritiker: Im F.A.Z.-Interview spricht der Ökonom über die Fehler Europas in der Flüchtlingspolitik.
Auch dieses Jahr erhoffen sich afrikanische Staatschefs wieder Milliardenkredite aus Peking. Doch immer mehr Stimmen warnen, dass viele Länder sich überschulden und damit von China abhängig machen.
Von Afrika hängt die Zukunft Europas ab, sagt die Kanzlerin. Deshalb will Angela Merkel den Kontinent retten – eine gewaltige Herausforderung.
Die ständige Fixierung auf Krankheit, Korruption und Gewalt tut Afrika Unrecht. Wer will, kann in dem Kontinent auch große Hoffnung erkennen. Vieles ist dort sogar wie im besseren Europa.
Angela Merkel reist durch Afrika. Fernab von Chemnitz treibt die Kanzlerin den Kampf gegen Fluchtursachen voran. Doch ihr drei Jahre alter Satz „Wir schaffen das“ holt sie dabei immer wieder ein.
Nach Spanien sind so viele Venezolaner geflohen wie in kein anderes Land Europas. Viele von ihnen sind hochqualifiziert, aber haben im spanischen System kaum eine Chance.
In Westafrika spricht Bundeskanzlerin Merkel über Migration – und über wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die Konkurrenz mit China belebt das Geschäft.
Die Trockenheit der vergangenen Monate hat auch dazu geführt, dass Störche nicht genügend Nahrung für ihre Jungen finden konnten. Einige Jungvögel verzehrten deswegen sogar ihre jüngeren Geschwister.
Deutschland zeigt sich bislang zurückhaltend mit Geschäften auf dem Kontinent. Gerd Müller wünscht sich eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit – auch, um sich Rohstoffe zu sichern.
Noch immer wird Afrika von Misswirtschaft, Korruption und maroder Infrastruktur zurückgehalten – trotz Hunderter Milliarden Dollar Entwicklungshilfe. Vor dem Besuch der Kanzlerin wird klar: Die Regierungen müssen selbst anfangen zu handeln.
Die Kanzlerin ist zwischen Aserbaidschan und Afrika auf Stippvisite zurück in Deutschland, um mit Andrea Nahles das Rentenpaket auf den Weg zu bringen. In den Ländern herrscht blanker Lehrermangel – vor allem in einer Stadt. Was sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Der FDP-Vorsitzende Lindner will das Geld für den Klimaschutz anders ausgeben, als die meisten es sich vorstellen: Er will ein Stück Regenwald kaufen. Was erst einmal unorthodox klingt, könnte für die Umwelt Sinn machen.
Autos, Haushaltsgeräte und mehr: Künftig könnte schier alle miteinander vernetzt werden. Dafür braucht es aber Voraussetzungen, die ein kleines Königreich gerade schafft.
Halb Spätantike, halb Aufbruch: Wenn man die Geschichte Europas in einen weitgefassten Kulturraum einbetten will, der auch den Orient einschließt, sollte man sich vom Begriff des Mittelalters verabschieden. Ein Gastbeitrag.
In Kongo soll bald ein neuer Präsident gewählt werden. Als Favorit gilt der frühere Warlord Jean-Pierre Bemba. Bis vor kurzem saß er in Den Haag im Gefängnis – und gilt vielen deshalb als Held.
Mit gewaltigen Infrastrukturprojekten will sich China neue Handelswege nach Europa und Afrika erschließen. Doch Malaysia spricht von „Kolonialismus“ – und sagt Projekte mit einem Umfang von 20 Milliarden Dollar ab.
Ein Wetterphänomen vor der Westküste Afrikas gibt Rätsel auf. Eine dichte Wolkenschicht zieht sich dort schnell in Richtung offenes Meer zurück. Auslöser sind starke vertikale Winde. Sie erzeugen Schwerewellen.