Migration bremsen, aber richtig
Wenn Länder reicher werden, schicken sie mehr Migranten? Das stimmt vielleicht gar nicht. Zwei Ökonomen halten die bekannte These des „Migrations-Buckels“ für falsch.
Wenn Länder reicher werden, schicken sie mehr Migranten? Das stimmt vielleicht gar nicht. Zwei Ökonomen halten die bekannte These des „Migrations-Buckels“ für falsch.
Postkolonialer Diskurs in Zürich: Dort sind Kunstwerke und Kultobjekte ausgestellt, die der Ethnologe und Kunsthändler Hans Himmelheber in den Dreißigern aus Kongo nach Deutschland schickte.
Ein Leben zwischen Paris, Afrika und dem Schwabenland: Nationalspieler Thilo Kehrer denkt an seine Heimat. Für Burundi, dem Land seiner Mutter, ist er auf der Suche nach Spendern für ein besonderes Projekt.
Melville J. Herskovits, ein Gründervater der amerikanischen Afrikaforschung, hielt die wissenschaftliche Objektivität für die Sendung der Vereinigten Staaten. Deshalb wird er heute kritisch bewertet.
In Südafrika preschen digitale Geldinstitute vor. Mit attraktiven Angeboten setzen sie die etablierten Banken erfolgreich unter Druck. Dabei entsteht auch ein Eindruck von den Geschäftsmodellen der Zukunft.
Warum weit in den Süden fliegen? Immer mehr Weißstörche bleiben im Winter in Spanien. Nahrung gibt es genug – auf Mülldeponien und Reisfeldern.
Dieter Zetsche setzt sich für Afrika ein. Eigentlich lobenswert, doch sein Timing ist schlecht. Während Daimler schlechte Nachrichten verbreitet, verschickt der frühere Chef hübsche Tierfotos.
Die Klimaschutzbewegung hat in der Finanzbranche Spuren hinterlassen – und den Bergbau im Wettbewerb um Kapitalgeber zurückgeworfen. Dabei hängen viele arme Länder in Afrika in hohem Maße von der Rohstoffbranche ab.
Zement, Petrochemie und Düngemittel: Aliko Dangote hat ein Industrieimperium in Nigeria aufgebaut und sieht sich noch lange nicht am Ende. Auch Fußballfans könnten sich bald für ihn interessieren.
In Südafrika ist vom früheren Optimismus nicht viel übrig, das Land kommt nicht aus der Krise. Der Besuch Angela Merkels soll signalisieren, dass Deutschland dennoch weiter Hoffnungen in Präsident Ramaphosa setzt.
Nein, es ist nicht alles schlecht in Afrika. Aber man soll auch nichts beschönigen. Zwei lehrreichen Handreichungen.
Das Wochenende in Dublin verbringen und in Zeiten von Greta und Klimakrise auf dem Land- und Wasserweg anreisen: Das dauert neunzehn Stunden. Ein Protokoll.
In der irischen Serie „Tödliche Flucht“ geht es um Menschenhandel und Zwangsprostitution. Vordergründig ist das ein Krimi, tatsächlich geht es um ein Schicksal, das vielen Frauen droht, die aus Afrika nach Europa kommen.
Github ist die größte Plattform für Open-Source-Software. Rund um die Welt arbeiten Entwickler zusammen, um Ideen auszutauschen. Afrikaner entdecken die Chance, die auch Europa stärker nutzen sollte.
Der libysche Regierungschef spricht sich für den Einsatz ausländischer Truppen in seinem Land aus. Zudem kritisiert er das Verhalten der Europäischen Union.
Der Kontinent ist gespalten: In Afrika genießen staatsnahe Unternehmer geschützte Positionen bis hin zu Monopolen, während ein großer Teil der Bevölkerung in Armut lebt. Eine gute Entwicklung sieht anders aus.
Seit Tagen herrscht eine schwere Heuschreckenplage im Osten Afrikas. Die Schwärme von Wüstenheuschrecken bestehen aus Millionen Insekten. Die Plage bedroht nach Angaben der Behörden die Nahrungsmittelversorgung in vielen Ländern, die eh schon große Schwierigkeiten haben.
Jüngst wurde der Afrika-Cup in den Sommer gelegt. Die Ausgabe 2021 aber findet nun doch wieder im Winter statt. Begründung: Im Sommer sei es in Kamerun sehr warm. Steckt nicht aber doch etwas anderes dahinter?
Dass ein wichtiger internationaler Wettbewerb verlegt werden soll, gefällt dem Trainer des FC Liverpool überhaupt nicht. Denn: Jürgen Klopp befürchtet entscheidende Konsequenzen.
Die illegale Jagd auf Elefanten und Nashörner ist ein Milliardengeschäft. Artenschützer sagen, dass nur noch modernste Technik verhindern kann, dass die Tiere ausgerottet werden.
Der Unternehmer Eckardt Dauck hat ein altes Bauverfahren wiederentdeckt. Dabei werden Häuser frei von Umweltbelastungen und ohne CO2-Ausstoß aus Stroh hergestellt. Könnte das Verfahren in Afrika helfen?
Sadio Mané hat ein besonderes und erfolgreiches Jahr hinter sich. Der nächste Höhepunkt könnte mit dem FC Liverpool bald folgen. Trainer Jürgen Klopp ist begeistert von Mané – und ärgert sich über ein Versäumnis.
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller setzt sich für eine Neuausrichtung der europäischen Afrika-Politik ein – auch im Hinblick auf das europäische Klimaabkommen.
Terroristen verübten am Wochenende mehrere Anschläge in Afrika. In Burkina Faso explodierte ein Sprengsatz in einem Bus, in Kenia griffen Islamisten eine Militärbasis an. Al Shabaab behauptet, über 20 Soldaten getötet zu haben.
Zimbabwe hat Platin, Gold und Touristenattraktionen – trotzdem hungert dort jeder Zweite. Das Übel brachte der mittlerweile verstorbene Präsident Mugabe ins Land. Doch auch der Nachfolgeregierung klebt Blut an den Händen.
Aus dem Räuber konnte ein Beschützer werden: Eine von Bénédicte Savoy einberufene Berliner Tagung erörtert Fälle der „Translokation“ von Kunstwerken.
Andrea Riccardi ist Gründer der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio. Im Interview kritisiert er Europas „militärische und diplomatische Impotenz“ angesichts des Syrien-Krieges – und seine Unentschlossenheit in der Migrationspolitik.
Bereits 800 Jahre vor der Ankunft der Heiligen Drei Könige sind Elefanten im Nahen Osten ausgestorben. Wie kommen die Dickhäuter dann zum Stall in Bethlehem? König Caspar bleibt nicht die einzige Erklärung.
In Deutschland liebt man kuschelige „Weltmusik“ aus Afrika. Dort allerdings schätzt man ganz andere Stile und Genres. Ein Besuch beim Kongress „Music in Africa“ in Ghana
In Asien und Afrika arbeiten ganze Familien von zu Hause aus – auch die Kinder. Jetzt sagen Hilfsorganisationen: Das Modell hat Vorteile. Statt Heimarbeit auszugrenzen, soll deshalb für bessere Regeln gesorgt werden.
Nach Stromabschaltungen des gebeutelten Staatskonzerns stoppen Unternehmen den Betrieb. Auch Touristen sind betroffen. Afrikas größte Volkswirtschaft steuert immer schneller auf eine Rezession zu.
Die Trockenzeit ist in diesem Jahr im südlichen Afrika besonders heftig. Der Wasserfall zwischen Sambia und Simbabwe ist von der Dürre gezeichnet.
Menschen mit Albinismus werden in Kenia oft diskriminiert. Omari Mwakazi will trotzdem ein normales Leben führen. Einfach ist das für den Jungen nicht.
Im Frühjahr 1975 reist der Schriftsteller Hubert Fichte nach Mexiko. Kurz nach ihm trifft ein anderer in Mexiko-Stadt ein: Willy Brandt. Geschichte der Begegnung zweier Männer, die mehr gemeinsam haben, als sie voneinander wissen.
Der Unternehmer Willy Pabst hat sich in Afrika einen Traum erfüllt – mit dem Wildschutzgebiet Sango in Zimbabwe. Der Krieg, in den die Wildhüter im dortigen Busch ziehen, ist ein Kampf für Wildtiere.
Das Labia in Kapstadt ist ein besonderes Lichtspielhaus. Filme laufen hier auch mal fast ein Jahr lang. Das Kino, in dem jeder Besuch zu einer kleinen Zeitreise wird, behauptet sich seit 70 Jahren – gerade deswegen.