Die Taliban sind große Kämpfer
Nach dem Afghanistan-Deal ist Trump bemüht, den Eindruck einer Niederlage zu vermeiden. Der afghanische Präsident Ghani und die Taliban ringen derweil schon um die Umsetzung.
Nach dem Afghanistan-Deal ist Trump bemüht, den Eindruck einer Niederlage zu vermeiden. Der afghanische Präsident Ghani und die Taliban ringen derweil schon um die Umsetzung.
Washington geht es vor allem darum, seinen Krieg am Hindukusch zu beenden. Das ist die Botschaft des Deals mit den Taliban. Den Afghanen ruft Amerika zu, sie müssten nun geduldig sein – mehr hat es derzeit nicht zu bieten.
Durch das Abkommen mit den Taliban leiten die Vereinigten Staaten das Ende des längsten Kriegs ihrer Geschichte ein. Sind sie den Aufständischen dafür zu sehr entgegengekommen? Eine Analyse.
In Afghanistan ist die Lehre dieselbe wie in vielen anderen Interventionen des Westens. Sie ist bitter.
Es ist ein erster Schritt in Richtung Frieden in Afghanistan. Die Vereinigten Staaten stellen einen Komplettabzug ihrer Truppen binnen 14 Monaten in Aussicht. Außenminister Pompeo warnt die Taliban jedoch, von einer Niederlage Amerikas zu sprechen.
Alle amerikanischen Soldaten sollen binnen 14 Monaten Afghanistan verlassen. Die radikalislamischen Taliban verpflichten sich hingegen, Friedensgespräche mit der Regierung in Kabul aufzunehmen und keine Terroristen mehr zu decken.
Der Krieg in Afghanistan ist der längste in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Nun steht ein Abkommen mit den Taliban bevor. Präsident Trump kündigt an, seinen Außenminister Pompeo zur Unterzeichnungszeremonie nach Doha zu schicken.
Am Samstag will Washington ein Abkommen mit den Taliban schließen, das den Abzug einleiten soll – wenn die vereinbarte „Woche der reduzierten Gewalt“ hält. Er würde die Soldaten nach 19 Jahren gerne „nach Hause bringen“, sagt Trump in Neu-Delhi.
Die „Woche der reduzierten Gewalt“ in Afghanistan ist mit großen Hoffnungen verbunden. Amerikaner und Taliban meinen es dieses Mal offenbar ernst.
In Afghanistan soll es erst einmal sieben Tage lang eine „Gewaltreduzierung“ geben. Dann könnte ein Abkommen zwischen Washington und den Taliban unterschrieben werden. Und dann?
Ab Samstag soll die Gewalt am Hindukusch deutlich abnehmen. Gelingt das, könnten die Vereinigten Staaten und die radikalen Islamisten am 29. Februar ein Abkommen unterzeichnen.
Nach technischen Problemen und Vorwürfen der Wahlfälschung hat die Unabhängige Wahlkommission Aschraf Ghanis Wahlsieg bestätigt. Fraglich ist, ob sein wichtigster Herausforder das Ergebnis anerkennt.
Dawud Ahmadzai flüchtete 2016 aus Afghanistan nach Deutschland. Inzwischen hat er einen festen Job gefunden. Trotzdem bleibt seine Zukunft ungewiss.
Abdullah Ali ist aus Afghanistan geflohen und arbeitet jetzt als Gärtner in der Schweiz. Er hat sich gut eingelebt. Aber der Fingerabdruck macht ihm Angst.
Im Kabuler „Times Restaurant“ wird man von Afghanistans erster Roboter-Kellnerin „Timea“ bedient. Eine Attraktion, die viele neue Kunden lockt. Roboter sind vielleicht gang und gäbe in Ländern wie Japan oder China, doch im konfliktgeplagten Afghanistan sind sie ziemlich ungewöhnlich
Im Jahr 2018 haben etwa 415 Millionen Kinder in Konfliktgebieten gelebt. Zu den gefährlichsten Ländern zählen unter anderem Afghanistan und Irak. Eine Hilfsorganisation beklagt, Kindern werde humanitäre Hilfe „systematisch verweigert“.
Ein Kämpfer in der Uniform der afghanischen Armee hat in einem Militärlager das Feuer auf eine amerikanische Einheit und einheimische Soldaten eröffnet. Ob es sich um eine sogenannte Insider-Attacke oder um einen Unfall handelte, war zunächst unklar.
Nicht nur Schlepper und Menschenschmuggler nutzen die Not von Flüchtlingen und Migranten aus. Auch Beamte, skrupellose Geschäftsleute und einige „Aktivisten“ wollen sich bereichern. Ein Besuch auf der Insel Leros.
Anders als alle anderen aussichtsreichen Präsidentschaftsbewerber der Demokraten hat Pete Buttigieg im Militär gedient. Im Wahlkampf versucht er, dieses Alleinstellungsmerkmal zu nutzen.
Ein Flugzeug stürzt in Afghanistan in der Provinz Ghazni über Gebiet ab, das von den Taliban kontrolliert wird. Die Taliban behaupten, es abgeschossen zu haben. Das amerikanische Verteidigungsministerium widerspricht.
Die Taliban rechnen mit einer Vereinbarung zwischen ihnen und Washington in aller Kürze. Ihre militärischen Aktivitäten wollen sie schon vorher reduzieren.
Was kann ein junger Leutnant aus Sachsen oder Bayern einem kriegserprobten Kurden überhaupt beibringen? Einiges – und am Ende lernt auch der Deutsche noch etwas dazu.
Das Angebot der Islamisten soll offenbar den Weg ebnen für neue Verhandlungen mit Washington.
Unabhängige Untersuchungsberichte dürfte es so bald nicht geben. Doch vieles deutet darauf hin, dass das ukrainische Passagierflugzeug versehentlich abgeschossen wurde. Das wissen wir über den Absturz.
Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Nahe der Grenze zu Usbekistan hätten Terroristen eine Militärbasis angegriffen, heißt es aus dem afghanischen Verteidigungsministerium. Die Taliban reklamieren den Anschlag für sich. Sie hätten den Stützpunkt „gekapert“.
Bereits 800 Jahre vor der Ankunft der Heiligen Drei Könige sind Elefanten im Nahen Osten ausgestorben. Wie kommen die Dickhäuter dann zum Stall in Bethlehem? König Caspar bleibt nicht die einzige Erklärung.
Laut vorläufigem Ergebnis der unabhängigen Wahlkommission kommt der 70 Jahre alte Politiker mit 50,64 Prozent der Stimmen auf eine knappe absolute Mehrheit. Sein Hauptkontrahent will das Ergebnis nicht anerkennen.
Nach der Präsidentschaftswahl in Afghanistan steuert Aschraf Ghani auf eine zweite Amtszeit zu. Der Amtsinhaber gewann bei dem Urnengang vom 28. September die absolute Mehrheit.
Die Verteidigungsministerin reist zu Soldaten nach Zypern. Die Krisenherde der Welt sind ihr inzwischen vertraut. Nun muss sie mit der SPD über Einsätze verhandeln.
Urlaub in Afghanistan klingt absurd. Aber die Provinz Bamiyan bietet viele Einsichten in eine alte Kultur.
Der Weg aus der Sprachlosigkeit führt über das Lernen von unregelmäßigen Verben. Doch im Deutschkurs von Milena können die Frauen über mehr als nur Grammatik reden.
Die Provinz Bamiyan in Afghanistan gilt als sicheres Reiseziel, doch der Weg dorthin führt durch gefährliche Gegenden. Die Region wünscht sich mehr Touristen.
Ein Jahr liegt es zurück, dass afghanische Nationalspielerinnen sexuellen Missbrauch und die Verschleierung öffentlich gemacht haben. Der Skandal wird noch Jahre wirken. Umso mehr braucht es andere, die Mädchen dort stärken.
In Afghanistan plant die Bundeswehr den Einsatz der Drohne Heron TP. Sie ist bewaffnungsfähig – und die Verteidigungsministerin will diese Möglichkeit nutzen. Der Koalitionspartner SPD reagiert reserviert.
Der japanische Arzt Tetsu Nakamura war seit Jahren als Entwicklungshelfer in Afghanistan tätig und hat dafür vor Kurzem die Ehrenbürgerschaft erhalten. Nun ist er seinen bei einem Anschlag erlittenen Verletzungen erlegen.