Die Gunst des Machtvakuums
Christian Lindner will die FDP zurück in den Bundestag führen. Sie soll wieder zu einer „respektierten Partei der gesellschaftlichen Mitte“ werden: nicht links, nicht rechts, nicht antieuropäisch.
Christian Lindner will die FDP zurück in den Bundestag führen. Sie soll wieder zu einer „respektierten Partei der gesellschaftlichen Mitte“ werden: nicht links, nicht rechts, nicht antieuropäisch.
Die AfD hat es geschafft, auch Protestwähler an sich zu binden. Den größten Zuspruch hat die Partei von Arbeitern erfahren.
Noch nie hatten Wahlen zum Deutschen Bundestag in Spanien und Portugal so viel Aufmerksamkeit geweckt wie dieses Mal. Und noch nie haben die beiden Länder auf ...
Am Tag nach der Bundestagswahl versuchten die Parteien, zur Normalität zurückzufinden. Sie erinnerten dabei an römische Legionäre.
Schon mancher Wissenschaftler ist an der politischen Praxis gescheitert. Andere fühlen sich dort wohl. Auch diesmal haben wieder einige Akademiker den Sprung gewagt.
bie. HOCHTAUNUSKREIS. Andernorts würde alles passen. Die Stimmung im Wahlkampf war gut, hat Heike Kolter gedacht. Aber der Hochtaunuskreis sei eben nicht ...
Gibt es eine Alternative für Deutschland aus linker Perspektive? Wolfgang Streecks „Gekaufte Zeit“ ist das Buch zum politischen Streit um den Euro. Eine Kritik des Soziologen Christoph Deutschmann.
Die SPD zeigt sich nach Jahren im Tief wieder im Aufwind. Die CDU überzeugt, indem sie alle Wahlkreise in Frankfurt holt. Dagegen verlieren die kleinen Parteien an Zuspruch. Die AfD startet stark.
Das neueste Spielzeug bei der Berichterstattung von Wahlen ist das Aufgreifen von Tweets. Leider sind diese in keiner Weise repräsentativ und der Informationsgewinn gleich Null.
Die AfD hofft auf Erfolge bei der Europawahl und den nächsten Landtagswahlen. „Ich sehe große Chancen im kommenden Jahr“, sagte der Vorsitzende Bernd Lucke.
Die AfD hat so rasch Zulauf bekommen wie keine Parteigründung vor ihr. Denn Merkels Krisenpolitik passt nicht zum Erbe Erhards. So bleibt Platz für eine Partei der ökonomischen Vernunft.
Die AfD umwirbt konservative Wähler und CDU-Mitglieder, die von Angela Merkel enttäuscht und zu Protestwählern geworden sind. Nach dem schnellen Aufstieg kommen nun die Mühen der Ebene.
Mit diesem Ergebnis hatte niemand gerechnet: ARD, ZDF, RTL, n-tv, N24 und Phoenix berichten über eine denkwürdige Bundestagswahl. Das vorläufige Fazit: Verwirrung.
Große Überraschung in Wiesbaden: In letzter Minute zieht die FDP noch in den Landtag ein - Schwarz-Gelb ist trotzdem abgewählt. Die SPD legt stark zu. Rechnerisch sind eine große Koalition, Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün möglich.
Eine absolute Mehrheit hat die Union dann aber doch nicht erreicht. Nun muss sie mit der SPD oder den Grünen eine Koalition bilden. Denn Schwarz-Gelb ist Vergangenheit - die FDP ist erstmals seit 1949 nicht mehr im Bundestag.
Nach ihrem triumphalen Wahlsieg mit der Union gehört Angela Merkel nun in die Reihe der ganz großen Kanzler – auch wenn sie ihren bisherigen Partner verloren hat. Ihre Partei weiß, dass sie diesen Sieg allein der Kanzlerin zu verdanken hat.
pede. Oberursel. Den meisten Jubel bekam der Balken, der den Gewinn gegenüber der Wahl 2009 zeigte, als es die Partei noch gar nicht gab.
Weil die Hoffnung zuletzt stirbt, wird die Wahlparty im Literaturhaus lang. Etwa 70 Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) haben sich dort versammelt ...
lüc. RHEIN-MAIN. Auch im Rhein-Main-Gebiet gleichen die Wahlergebnisse dem Bundes- und Landestrend. Demnach zählen CDU, SPD und Die Linke zu den Gewinnern, die ...
Die Kanzlerin kann sich nach dem Wahlsieg der Union aussuchen, mit wem sie koalieren will. Falls sie einen Koalitionspartner braucht.
Kanzlerkandidat Steinbrück hatte zudem angekündigt, nicht als Minister einer möglichen großen Koalition zur Verfügung zu stehen.
Auch wenn die AfD am Ende doch knapp am Einzug in den Bundestag scheitert: Ihr gutes Abschneiden am Rand der Fünfprozenthürde ist eine der Überraschungen des Wahlabends. Der Jubel bei den Eurokritikern ist so groß wie ihr Selbstbewusstsein.
Große Überraschung in Wiesbaden: In letzter Minute zieht die FDP noch in den Landtag ein - Schwarz-Gelb ist trotzdem abgewählt. Die SPD legt stark zu. Rechnerisch sind eine große Koalition, Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün möglich.
Union und FDP haben versichert, ihre Koalition fortzusetzen, sofern auch nur mit einer Stimme die absolute Mehrheit im Bundestag erreicht werde. Doch wenn die AfD in den Bundestag einzieht, kommt es wohl zu einer großen Koalition.
Das Rennen läuft. Seit 8 Uhr sind die Wahllokale zwischen Kassel und dem Odenwald geöffnet. 4,4 Millionen Hessen haben die Wahl. Und sie machen rege von ihrem Recht Gebrauch.
Langweilig soll der Wahlkampf gewesen sein. Wirklich? Wie es ausgeht, weiß niemand. Und war Peer Steinbrück wirklich öde? Hat Angela Merkel tatsächlich „asymmetrisch demobilisiert“?
In Hessen wird ein neuer Landtag gewählt - und wie schon der Wahlkampf wird die Wahl vor allem von einer Frage bestimmt: Werden SPD und CDU ihr Wort halten, weder mit der Linkspartei noch mit der AfD zu koalieren?
Kurz vor der Bundestagswahl diskutieren Ökonomen und Bankanalysten, was ein Erfolg der eurokritischen „Alternative für Deutschland“ für Folgen hätte. Der DIW-Chef warnt vor der Partei.
Kurz vor der Bundestagswahl bleibt es spannend: Sollte die AfD ins Parlament einziehen, könnte die große Koalition die einzige Option werden. Ergebnisse einer aktuellen Allensbach-Umfrage für die F.A.Z.
Schafft es Schwarz-Gelb doch noch? Kommt die AfD in den Bundestag? Was wird aus den Grünen? Die letzte Umfrage des ZDF vor der Wahl zeigt: So knapp war es selten.
Nachdem Volker Bouffier sich missverständlich über Koalition mit der AfD äußerte, ist der Ministerpräsident nun in Erklärungsnot.
Hessens Ministerpräsident Bouffier zieht seine Aussage zur Koalition mit der AfD zurück - und gibt nun sein „uneingeschränktes Ehrenwort“, nicht mit der Partei zu koalieren. Das hat einen problematischen Nebeneffekt.
Wie hievt man die „Alternative für Deutschland“ über fünf Prozent? Ganz einfach: So ähnlich wie die Linkspartei. Oder durch Umfragen.
Zum außenpolitischen Programm der „Alternative für Deutschland“ (AfD) (“AfD nimmt sich Bismarck zum Vorbild“, F.A.Z. vom 12.
Kurz vor der Bundestagswahl hat die euro-kritische Partei Alternative für Deutschland in einer Umfrage erstmals fünf Prozent der Stimmen erreicht. Die meisten Wähler zieht sie von der FDP ab.
Hessens Ministerpräsident schließt eine Koalition der CDU mit der AfD in Hessen aus. „Es gibt keine Koalition mit der AfD“, sagte Bouffier. Den Grünen reicht diese Aussage aber nicht. Und: Die AfD zeigt sich für die CDU offen.