Und dann meldet sich der Springteufel von der AfD
Ruhig und sachlich diskutierten die Gäste bei Anne Will gestern über die Flüchtlingskrise. Nur einer fiel unangenehm auf.
Ruhig und sachlich diskutierten die Gäste bei Anne Will gestern über die Flüchtlingskrise. Nur einer fiel unangenehm auf.
Vor der Entscheidung im Verbotsverfahren will die NPD lieber nichts riskieren. Deshalb tritt sie neuerdings mit Hemd und Designerbrille auf. Am rassistischen Gedankengut ändert sich nichts.
In ihrer Selbstwahrnehmung ist die AfD die einzige Partei, die Ängste in Bezug auf die Flüchtlingskrise ernst nimmt. Warum sie trotzdem keine Lösung anzubieten hat.
Die Politik versagt in der Flüchtlingskrise, die Verunsicherung ist verständlich. Doch woher kommt all der Hass? Mit uns Deutschen stimmt was nicht, zeigte die gestrige Plasberg-Sendung.
Rund um Pegida und AfD hat sich der Nukleus einer Bürgerkriegspartei gebildet. Ihre Gier nach Gewalt ist mit Händen zu greifen.
Es gibt zwei Podien auf dem AfD-Parteitag – auf dem einen spricht Frauke Petry zur Partei und auf dem anderen diktiert Björn Höcke seine Ansichten in die Mikros. Von Machtkampf oder Richtungsstreit will man in der AfD aber nichts wissen.
Auf ihrem Parteitag hat die AfD eine Resolution verabschiedet, in der sie unter anderem eine starke Beschränkung des Asylrechts fordert. Ein weniger scharfer Antrag des Vorstands um Frauke Petry fiel durch.
Am vergangenen Samstag waren in Mainz Anhänger der AfD zu einer Kundgebung zusammengekommen - und wurden dabei immer wieder von einem Chor unterbrochen, der lautstark die „Ode an die Freude“ zum Besten gab. Inzwischen sind zwei Strafanzeigen eingegangen.
Ist die Bundeskanzlerin im zehnten Jahr ihrer Amtszeit in der Krise? Nicht wirklich, meint die Runde: alles fein, alles ruhig. Und dann leistet sich der FDP-Chef Christian Lindner mit Blick auf die Juden in Deutschland einen unfassbaren Fauxpas.
„Rechts von der CDU ist nur die Wand“, sagte einst Franz Josef Strauß. Wenn die Frankfurter am 6. März ihre 93 Stadtverordneten neu wählen, finden sich dagegen rechts von der CDU mindestens vier Gruppierungen. Darüber muss die Partei sich Sorgen machen.
Die „Alternative für Deutschland“ hat sich nach ihrer Spaltung verändert. Ihr Klientel nähert sich dem einer rechtsradikalen Partei an, wie eine Umfrage im Auftrag der F.A.S. ergab.
Die Alternative für Deutschland profitiert weiter von ihrem Anti-Asyl-Kurs. Einer neuen Umfrage zufolge würde sie bei Bundestagswahlen auf dem dritten Platz landen.
Der Bundesparteitag der rechtspopulistischen AfD kann nicht wie geplant in Kassel über die Bühne gehen. Die Kommune zog ein Mietangebot zurück. Die Partei sieht sich diskriminiert. Sie unterliegt aber vor Gericht und geht nun nach Hannover.
Die Flüchtlingskrise führt laut Meinungsforschern zu einem gravierenden Stimmungsumschwung. Hauptprofiteur ist die AfD. Politikwissenschaftler bescheinigen der Partei eine wachsende Nähe zu rechtsextremen Positionen.
Für Hans-Olaf Henkel ist die AfD mittlerweile zu einer „NPD light“ geworden. Es mache ihm Kummer, dass er mitgeholfen habe, „ein richtiges Monster zu erschaffen“.
Die rechtspopulistische AfD liegt laut einer Umfrage inzwischen gleichauf mit der Linkspartei. Ihr gelinge es, Vorurteile gegen Ausländer hemmungslos auszubeuten, analysiert ein Parteienforscher.
Tausende AfD-Anhänger protestieren gegen das „Asylchaos“. Die Polizei hält Gegendemonstranten mit Schlagstöcken und Pfefferspray zurück. Und eine AfD-Politikern will Kanzlerin Merkel verhaften lassen.
Die Chancen für CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner auf einen Machtwechsel in Rheinland-Pfalz steigen. Vier Monate vor der Landtagswahl hat die Oppositionspartei ihren Vorsprung auf die regierende SPD von Ministerpräsidentin Malu Dreyer ausgebaut.
Der Starredner des Abends war verhindert. Doch auch ohne den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke kam die Menge in Erfurt auf ihre Kosten. Denn wieder ging es gegen Merkel und Flüchtlinge.
Die AfD will wie in Erfurt am Wochenende auch in Berlin tausende Demonstranten gegen die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel auf die Straße bringen. Unterdessen scheint die Talfahrt der Union in den Umfragen vorerst gestoppt.
„Eine Volksbefragung zur Flüchtlingspolitik wäre jetzt der richtige Weg“ - das meint zumindest der Chef der FDP im hessischen Landtag. Die CDU sieht darin Nähe zur AfD.
Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende der „Alternative für Deutschland“ hält es für denkbar, Flüchtlinge an der deutschen Grenze mit Waffengewalt abzuwehren. Dies dürfe aber nur „Ultima Ratio“ sein.
Wären heute Wahlen, würde die AfD unter Frauke Petry laut einer aktuellen Umfrage so viele Stimmen erhalten wie seit einem Jahr nicht mehr. Kanzlerin Merkel dagegen verliert an Rückhalt.
Frauke Petry und Björn Höcke haben Differenzen. Ein Telefonat zur Klärung scheint nicht zu helfen. Warum die Bundesführung der AfD wieder auf einen Großkonflikt zusteuert.
In der Flüchtlingskrise ist die Politik krampfhaft bemüht, sich gegen „rechts“ abzugrenzen, aus lauter Angst, nicht genug gegen Fremdenfeindlichkeit zu tun. Die Folge sind Fatalismus, Trotzreaktionen und überschießende Moral.
Wieder gehen in Erfurt über 4.000 Asylkritiker auf die Straße. Und abermals wirft AfD-Hauptredner Björn Höcke der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise politischen Amoklauf vor.
Die Rattenfänger der Flüchtlingskrise sind nur so gut, wie es der gesellschaftliche Diskurs erlaubt: Solange sexuelle Gewalt ignoriert und Ängste mit Vorwürfen beantwortet werden, werden rechte Seiten im Netz weiter Zulauf haben.
Das Abkommen mit Amerika ruft in Deutschland die größte Protestbewegung seit Jahrzehnten hervor. Woher kommt so viel Unvernunft?
Die AfD hat einen neuen Flügelstürmer: Björn Höcke. Das ist sehr unangenehm für Frauke Petry. Driftet die Partei weiter ab?
Über Sachfragen wird in der Flüchtlingskrise nicht mehr diskutiert. Wie die gestrige Illner-Sendung zeigte, wird sie vielmehr zur Jagd auf den politischen Gegner genutzt.
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer warnt vor einer Überforderung der Kommunen in der Flüchtlingskrise. Seiner Partei, den Grünen, könnte das im Wahlkampf in Baden-Württemberg helfen. Die CDU hingegen hat ein großes Problem. Es heißt Angela Merkel.
Die Partei pflege die Sprache der NSDAP, sagt der Vizekanzler über die AfD. Teilweise seien unter ihren Anhängern „rechtsradikale Menschenfeinde“.
Bei der AfD-Demonstration in Halle haben Rechtsextreme Gegendemonstranten und die Polizei angegriffen. Das hat für sie ein Nachspiel.
Wer einem Björn Höcke das Wort erteilt, muss wissen, was ihn sprachlos macht. Jauch wusste es nicht, seine Kollegin Anja Reschke schon. Prompt schrumpft die Anhängerschar des AfD-Politikers.
Der Tübinger Oberbürgermeister Palmer verteidigt seine umstrittenen Äußerungen zur Flüchtlingskrise: „Die Kanzlerin kann nicht immer ,Wir schaffen das’ rufen und selber nichts schaffen“, sagt der Grünen-Politiker. Jetzt bietet ihm die AfD politisches Asyl an.
Ausländerfeindliche Stimmungsmache und völkische Rhetorik: In der AfD gehen vielen die Auftritte des thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Hocke zu weit - und Frauke Petry steht vor einem Dilemma.