Blutige Krawalle in Ägypten
F.A.S. Berlin/Frankfurt. Bei heftigen Zusammenstößen in der ägyptischen Hafenstadt Port Said sind am Samstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums 26 ...
F.A.S. Berlin/Frankfurt. Bei heftigen Zusammenstößen in der ägyptischen Hafenstadt Port Said sind am Samstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums 26 ...
Ägypten ist das neue Lieblingsziel deutscher Dschihadisten. Es ist eine Drehscheibe für Ausbildungslager in anderen Staaten geworden. Kairo reagiert nicht. In wenigen Tagen kommt Präsident Mursi zu Besuch nach Berlin.
Die Todesurteile nach der Fußballtragödie von Port Said sorgen in Ägypten für blutige Krawalle. Die Ultra-Fans vom Klub Al Ahly in Kairo sprechen von Gerechtigkeit.
Ein Jahr nach der schlimmsten Fußballtragödie in Ägypten mit 74 Toten werden gegen die ersten 21 Täter Todesurteile ausgesprochen. In der Stadt Port Said brechen daraufhin Krawalle aus. Mehr als 30 Personen werden getötet. Die Regierung entsendet Truppen.
Bei Protesten gegen die regierenden Islamisten werden in Ägypten neun Menschen getötet. Mehr als 370 Demonstranten wurden verletzt. Zehntausende Menschen gingen in Kairo und weiteren Provinzen auf die Straßen.
Die Reise ist zwar relativ kurz, von der Entwicklung Ägyptens können sich die zwölf Frankfurter, die sich derzeit in Kairo aufhalten, dennoch ein Bild machen.
Seit dem Sturz Husni Mubaraks hat sich in der ägyptischen Justiz - durchzogen von Vetternwirtschaft und Korruption - wenig geändert. Das zeigt mancher Protest gegen die neue Führung.
Bei der Handball-WM trifft die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch im Viertelfinale auf Spanien. Der Gastgeber setzte sich am Abend deutlich gegen Serbien durch.
Algerien will auch nach der Geiselnahme der Islamisten auf eigenem Gebiet keine eigenen Truppen nach Mali schicken. Die Regierung in Algier versprach indes, die eigene Grenze stärker zu sichern.
„Der Staat, an den wir glauben, ist ein moderner Staat, in dem die Machtübergabe friedlich verläuft, in dem Demokratie und Freiheiten herrschen.“ So erläutert der ägyptische Präsident Muhammad Mursi im Gespräch mit der F.A.Z., dass das Land keinen Gottesstaat wolle. Das Interview im Wortlaut.
Her./mrb. KAIRO, 18. Januar. Der ägyptische Präsident Muhammad Mursi hat ausgeschlossen, dass sein Land zu einem islamischen Gottesstaat wird.
„Die Zeit der Diktatur ist vorbei“, sagt der ägyptische Präsident Muhammad Mursi im F.A.Z.-Interview und verspricht einen „modernen Staat“, in dem alle Bürger die gleichen Rechte hätten: „Unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Religion“.
Spanien und Kroatien trumpfen bei der Handball-WM weiter auf: Die Gastgeber besiegen den Olympia-Vierten Ungarn mit 28:22. Kroatien siegt gegen Ägypten. Auch Polen und Ungarn stehen im Achtelfinale.
Beim Einsturz eines Hochhauses sind in Ägypten mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, elf wurden verletzt. Mehr als 50 Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet.
mrb. KAIRO, 15. Januar. Neunzehn Soldaten sind bei einem Zugunglück in Ägypten ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag, als der ...
Die nächste Erlöserfigur? Der Prediger Tahir ul Qadri ruft in Islambad zur „Revolution“ auf und stellt der pakistanischen Regierung ein „Ultimatum“. Es kommt zu Ausschreitungen.
Bei einem Zugunglück in Ägypten sind 19 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 100 wurden verletzt. Der Zug, der Rekruten transportierte, entgleiste südlich von Kairo - möglicherweise wegen zu hoher Geschwindigkeit.
Am Rand der Sahara wird ein Krieg um Rohstoffe geführt, heißt es. Doch diese spielen aus französischer Sicht kaum eine Rolle. Malis wichtigster Handelspartner kommt ohnehin längst aus Asien.
Bei der Handball-WM besiegt Gastgeber Spanien in seinem zweiten Spiel die Mannschaft aus Ägypten. Auch der Olympia-Dritte Kroatien sowie Slowenien und Serbien feiern zum zweiten Mal.
Den Transformationsprozessen in Tunesien und Ägypten widmete sich in der vergangenen Woche das internationale Kolloquium „Islamismus im Wandel“, veranstaltet
Spezielle Studienangebote für Senioren werden immer beliebter - und ersparen den Unis Konflikte.
mrb. KAIRO, 14. Januar. Nach der Aufhebung des Urteils gegen Ägyptens früheren Präsidenten Husni Mubarak am Wochenende herrscht Unklarheit über Zeitpunkt und ...
mrb. KAIRO, 13. Januar. Das Verfahren gegen den früheren ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak wird neu aufgerollt. Das entschied am Sonntag in Kairo das ...
Am Wochenende jedoch hieß es, er sei abermals verhört und für zunächst zwei Wochen in Untersuchungshaft genommen worden, weil er Geschenke in Millionenhöhe von
In Kairo wittern die Anhänger des alten Regimes Morgenluft. Denn der Prozess gegen Mubarak wird ein halbes Jahr nach seiner Verurteilung neu aufgerollt.
Im Dezember 2010 begann in Tunesien der große Umbruch in der Arabischen Welt. Das ägyptische Regime fiel, das syrische wankt. Ein Unglück für die freiheitlichen Kräfte, sagt der libanesische Politiker Michel Aoun.
Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, spricht im Interview über Noroviren in Erdbeeren, Ehec-Keime in Sprossen und neue Analysemethoden, die der Verbraucherschutz dringend braucht.
mrb. KAIRO, 10. Januar. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Syrien-Krieges gehen weiter. Am Donnerstag kamen in Kairo der ägyptische Außenminister ...
Die Palästinenser-Fraktionen Fatah und Hamas haben offenbar Fortschritte auf dem Weg zu einer Aussöhnung erzielt. Israel kritisierte die Gespräche in Kairo scharf.
mrb. KAIRO, 9. Januar. Der ägyptische Präsident Muhammad Mursi ist am Mittwoch mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und dem Leiter des Politbüros ...
Syriens Präsident tut alles, um an der Macht zu bleiben. In einer Fernsehansprache kündigte Assad eine nationale Mobilmachung an. Die internationalen Reaktionen sind verheerend - auch von Ägyptens Präsident Mursi.
El Gouna heißt „die Lagune“. Diese Lagune am Roten Meer ist ein Touristenort mit großzügigen Hotelanlagen, mit einer downtown genannten Ortsmitte mit ...
Weltreligion in der Pubertät: Ein Interview mit dem Islamwissenschaftler Thomas Bauer über den Arabischen Frühling und die Missverständnisse bei der Scharia.
Papst Benedikt XVI. beschließt seine Jesus-Trilogie, Maria-Sybilla Lotter sondiert Konzepte von Verantwortung und Richard von Schirach beschäftigt sich noch einmal mit Physikern im Nationalsozialismus. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Für Salomon Korn ist Jakob Augstein kein Antisemit. Im Gespräch erklärt der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, warum er den Verleger vor dem Vorwurf des Wiesenthal-Zentrums in Schutz nimmt.
Der Bericht der Untersuchungskommission mischt die Karten in Ägypten neu. Er belastet die Repräsentanten des alten Regimes schwer. Eingestellte Verfahren werden neu aufgerollt, und Mubarak droht möglicherweise die Todesstrafe.