Straßenschlachten vor dem Präsidentenpalast
In Kairo haben sich Regierungsgegner vor dem Präsidentenpalast Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Diese setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.
In Kairo haben sich Regierungsgegner vor dem Präsidentenpalast Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Diese setzte Tränengas und Wasserwerfer ein.
Die Zeitgenossen geben sich diesmal eher klassisch: Ein Blick auf das Angebot bei den Auktionen mit Gegenwartskunst in London.
Ägyptens Frauen gehörten zu den treibenden Kräften der Revolution gegen Husni Mubarak. Doch das neue Regime tritt ihre Rechte mit Füßen. Sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sollen sie aus der Politik vertreiben.
FRAGE: Herr Minister, kommt die ägyptische Wirtschaft wieder in Fahrt? ANTWORT: Das Leben hat sich seit der Revolution normalisiert, trotz gelegentlicher
Der Krieg in Syrien steht einer Allianz zwischen Iran und Ägypten im Wege. Die Reise Ahmadineschads nach Kairo zeigt aber auch, wie viel Sunniten und Schiiten trennt.
Der ägyptische Präsident Mursi, in der Muslimbruderschaft politisch groß geworden, verfolgt einen außenpolitischen Kurs, der sich von dem seines Vorgängers
Während der iranische Präsident dieser Tage zu einem historischen Amtsbesuch nach Ägypten reist, spitzen sich die innenpolitischen Auseinandersetzungen zu. Im Parlament musste sich Ahmadineschad Vorwürfen der Erpressung stellen.
In Port Said war der islamistische Präsident Muhammad Mursi nie sonderlich populär. Jetzt glauben die Bewohner der Stadt am Suezkanal, dass sich die neuen Machthaber an ihnen rächen wollen. Die fragwürdigen Todesurteile gegen Anhänger des Fußballklubs Al Masry sind für sie der Beweis.
Zu seinem Amtsantritt versprach Muhammad Mursi, die Sicherheitskräfte innerhalb seiner ersten hundert Amtstage zu reformieren. Aber auch nach 200 Tagen ist die Polizeigewalt nicht zurückgegangen.
Die iranische Künstlerin und Filmemacherin Shirin Neshat ist Mitglied der diesjährigen Berlinale-Jury. Im Sommer dreht sie in Ägypten ihren nächsten Film: über die Sängerin Umm Kulthum. Ein Treffen im New Yorker Studio der Regisseurin.
Der Nahe Osten ist in Aufruhr, die Lage in vielen Staaten explosiv: In Iran und Syrien, Ägypten, Israel und im Irak sind Lösungen in weiter Ferne. Es verwundert nicht, wenn in ein paar Worte und Gesten Fortschritte hineingelesen werden.
Muhammad Mursi hat noch nicht verstanden, dass Mehrheiten in Wahlen kein politischer Blankoscheck sind. Dass sich ein Land wie Ägypten mit seiner komplexen Gesellschaft nicht so führen lässt wie die Muslimbruderschaft.
Libyen hat bedeutende antike Stätten, eine abenteuerlich schöne Wüste - und ein Problem: die politische Lage. Bericht aus einem Land, für das es gerade keine Touristenvisa gibt.
In der ägyptischen Protestbewegung hat sich ein gewaltbereiter „Schwarzer Block“ gebildet. Mitglieder der Verfassungspartei von El Baradei halten dessen Entstehen aber für keine beunruhigende Erscheinung.
Nach einer blutigen Woche gehen in Ägypten landesweit Menschen gegen die islamistische Regierung auf die Straße. Sie fordern, dass Präsident Mursi die Notstandsmaßnahmen beendet und abtritt.
mrb. KAIRO, 31. Januar. Eine Woche nach Beginn gewaltsamer Ausschreitungen hat sich die Situation in Ägypten am Donnerstag beruhigt.
Furcht vor Gewaltausbrüchen und bewaffneten Übergriffen: In Suez eilen viele Menschen in der Dämmerung nach Hause. Die Armee zeigt Präsenz, denn die Region ist überlebenswichtig für Ägypten.
Ägyptens Präsident Mursi hat in Berlin angekündigt, den Ausnahmezustand aufzuheben, sobald in seinem Land wieder Sicherheit und Ordnung herrsche. Am Abend beschuldigte er in einer Rede den Westen, das alte undemokratische Regime in Ägypten unterstützt zu habne.
Erst der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, später den ägyptischen Präsidenten Mursi empfangen, der vor ein paar Jahren, als er sich als Muslimbruder noch
Die Umwälzungen in der arabischen Welt haben eine enorme Veränderungsenergie freigesetzt, deren langfristige Wirkungen nicht abzusehen sind. Es wird Mittelwege geben zwischen den Vorgaben des Islams und den Forderungen der Revolution.
Ägyptens Präsident wird Deutschland angesichts der Krawalle im eigenen Land nur kurz besuchen. Seine für den Anschluss geplante Frankreich-Reise sagte er ganz ab. Die Lage ist explosiv.
Der Status der Stiftungen in Ägypten ist noch immer ungeklärt. Nun stellt die Regierung eine Lösung in Aussicht. Diese ist dringend nötig, denn die drohende juristische Verfolgung macht die Stiftungen handlungsunfähig.
F.A.Z. FRANKFURT, 29. Januar. Das ägyptische Militär hat vor einem „Zusammenbruch des Staates“ gewarnt. Der andauernde politische Konflikt und Differenzen über ...
Dauerprotest, Krawalle, Ausnahmezustand, Ausgangssperren - es war nur eine Frage der Zeit, bis die Führung der ägyptischen Armee den Zusammenbruch des Staates
Am Freitag soll in Ägypten die Fußballsaison wieder starten. Der Auftakt steht nach neuerlichen Auseinandersetzungen aber in Frage. Der Präsident der Spielervereinigung spricht im F.A.Z.-Interview über einen Boykott und seinen Rat an die Spieler.
Das ägyptische Militär warnt vor einem Zusammenbruch des Staates. Seit Montagabend hat das Militär polizeiliche Befugnisse bekommen. Derweil halten die Unruhen in Ägypten trotz nächtlicher Ausgangssperre an.
mrb. KAIRO, 28. Januar. Die Staatskrise in Ägypten weitet sich aus. Nachdem Präsident Muhammad Mursi am Sonntagabend den Ausnahmezustand über die drei am ...
mrb. KAIRO, 28. Januar. Die Staatskrise in Ägypten weitet sich aus. Nachdem Präsident Muhammad Mursi am Sonntagabend den Ausnahmezustand über die drei am ...
Ägyptens Regierung will dem Militär polizeiliche Befugnisse zugestehen. In Kairo kam es abermals zu Straßenschlachten zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Die Opposition lehnte Vermittlungsgespräche ab.
Fabriken schließen, die Währung stürzt ab, die Touristen bleiben aus: Zwei Jahre nach dem Aufstand lässt der Wandel in Ägypten auf sich warten. Die Wirtschaft liegt danieder - immer mehr Ägypter wollen das Land verlassen.
Nach schweren Ausschreitungen hat der ägyptische Präsident Mursi für die Städte Suez, Ismailia und Port Said den Ausnahmezustand verhängt. Er gilt für 30 Tage. Bei den Krawallen waren am Wochenende viele Menschen gestorben.
Der Jahrestag der Revolution zeigt, welch schwieriger Weg noch vor der Arabellion liegt. In Berlin sollte man Mursi beim Wort nehmen, wenn er von einem „zivilen Staat“ als Demokratie spricht.
KAIRO, 27. JanuarDer Jubel kannte keine Grenzen. Richter Sobhi Abdel Maguid hatte die 21 Todesurteile noch nicht zu Ende verlesen, als Angehörige der im ...
Neun Polizisten wurden wegen Nachlässigkeit im Dienst vor Gericht gestellt, weil sie die Fans vor dem Spiel vor einem Jahr nicht gründlich nach Waffen
mrb. KAIRO, 27. Januar. Die gewalttätigen Ausschreitungen in Ägypten halten an. Am Sonntag wurden bei Krawallen am Rande eines Trauerzugs in Port Said ...
F.A.S. Berlin/Frankfurt. Bei heftigen Zusammenstößen in der ägyptischen Hafenstadt Port Said sind am Samstag nach Angaben des Gesundheitsministeriums ...