Kerry belebt Antiterrorallianz neu
Der Vormarsch der Isis im Irak lässt Kerry zu alten Mitteln greifen. Ägypten und Jordanien sollen helfen. Sicherheit und Stabilität sind dabei im Zweifel wichtiger als demokratische Werte.
Der Vormarsch der Isis im Irak lässt Kerry zu alten Mitteln greifen. Ägypten und Jordanien sollen helfen. Sicherheit und Stabilität sind dabei im Zweifel wichtiger als demokratische Werte.
In einer Berufsverhandlung hat ein Gericht in Ägypten das Todesurteil gegen 183 Islamisten bestätigt. Unter den Verurteilten ist auch das Oberhaupt der Muslimbruderschaft, Muhammad Badie.
In Kairo ist es wieder zu Gruppenvergewaltigungen gekommen. Sieben Männer wurden festgenommen. Sonst tut das Regime wenig. Für Empörung sorgt eine Moderatorin, die sagte, die Leute „hatten einfach nur Spaß“.
Der Militärherrscher Sisi festigt seine Macht: Nun wurde er als ägyptischer Präsident vereidigt. Seine Wahl war von den Muslimbrüdern boykottiert worden.
Deutschlands zweiter Gegner leidet noch unter dem dramatischen WM-Aus 2010. In Brasilien erlebt ein historisches Bruderduell seine Neuauflage. Und Pelé schaut genau hin. Alles zu Ghana in der WM-Vorschau.
Acht Millionen Menschen schalteten regelmäßig ein. Jetzt hat der ägyptische Fernsehstar Bassem Youssef das Ende seiner Kultsendung „El Bernameg“ verkündet. Der politische Druck wurde zu stark.
Der frühere Armeechef hat die Abstimmung klar für sich entschieden. Allerdings holte er deutlich weniger Stimmen, als er angekündigt hatte. Die Wahlbeteiligung war gering.
Weil nur wenige Menschen bei der Präsidentenwahl in Ägypten ihre Stimme abgeben wollen, wurde die Abstimmung kurzerhand verlängert. Dabei steht der Sieger schon lange fest.
Der Hass auf Mursis Muslimbruderschaft ist so groß, dass in Ägypten Millionen Wähler für eben jenen Karriereoffizier stimmen dürften, der den Sturz des islamistischen Staatschefs vor elf Monaten durchgesetzt hatte: Feldmarschall a.D. Abd al Fattah al Sisi.
In Ägypten beginnt heute die Präsidentenwahl. Ein Volkstribun steht dabei auf verlorenem Posten: Hamdin Sabahi fordert Militärmachthaber Sisi heraus. Doch eine wirkliche Chance hat er nicht.
Ägyptens früherer Präsident Husni Mubarak muss wegen illegaler Bereicherung für drei Jahre ins Gefängnis. Das Urteil enthält eine politische Botschaft.
Eigentlich sollte die Sommerzeit in Ägypten erst nächste Woche beginnen. Doch schon jetzt ticken die Uhren anders – und mancherorts geht es drunter und drüber.
Vor allem die Neo-Salafija in Deutschland ist ein Phänomen, dessen tiefere Hintergründe noch gar nicht aufgehellt sein können. Denn angesichts der kurzen Geschichte des europäischen Salafismus gibt es nicht genügend empirisches Material, auf das man sich stützen könnte.
Die Gasvorkommen vor der Küste machen Israel zu einem begehrten Wirtschaftspartner – auch für arabische Nachbarstaaten, die bislang aus politischen Gründen Abstand hielten.
Im „Tal der Könige“ in Ägypten fanden sich in einem Grab Reste von mindestens 50 Mumien, darunter viele Kinder. Wer waren sie?
Im Ägypten al Sisis schützt die Justiz nicht das Recht, sondern das Regime. Das hat sie mit ihren massenhaften Todesurteilen gegen die Muslimbruderschaft gerade wieder unter Beweis gestellt.
In Ägypten sind nochmals hunderte Anhänger des gestürzten islamistischen Präsidenten Muhammad Mursi zum Tode verurteilt worden. Unter ihnen ist das Oberhaupt der Muslimbruderschaft: Muhammad Badie.
Obwohl der politische Wandel in Kairo zu wünschen übrig lässt, wollen die Vereinigten Staaten zehn Apache-Hubschrauber liefern. Sie sollen der Bekämpfung radikaler Islamisten dienen.
Trotz der Freigabe durch die ägyptische Zensurbehörde hat Ministerpräsident Mahlab das freizügige Gesellschaftsdrama „Halawet Ruh“ aus den Kinos nehmen lassen. Jetzt ist der Oberzensor des Landes zurückgetreten.
In dieser Woche feiern Juden in aller Welt das traditionelle Seder-Fest. Und der Wiener Maler Arik Brauer hat neue Bilder dazu geschaffen. Es ist die Selbstverständigung eines Skeptikers.
In Kairo stehen ausländische Journalisten vor Gericht. Sie sollen die Muslimbruderschaft unterstützt haben. In Ägypten genügen inzwischen schon Gespräche mit anderen Reportern für eine Anklage.
Tausende Eritreer fliehen derzeit vor der Diktatur ihres Landes. Menschenhändler entführen und verschleppen sie auf den Sinai, wo sie von Sicherheitskräften wie Kriminelle behandelt werden.
Bei Bombenanschlägen vor der Kairo-Universität sind zwei Menschen getötet worden, darunter ein Brigadegeneral der ägyptischen Polizei. Mehrere Menschen wurden bei den Explosionen verletzt.
Die Satire ist seine schärfste Waffe, mit ihr verteidigt er die Freiheit: Wenn Bassem Youssefs Late-Night-Show „El Bernameg“ läuft, sitzt halb Ägypten vor dem Fernseher. Wie hat er das geschafft?
Die Demonstrationen der islamistischen Muslimbrüder in den Straßen von Kairo eskalieren. Sie protestieren gegen 500 Todesurteile, die gegen ihre Mitglieder verhängt wurden.
Armeechef Sisi hat seine Uniform abgelegt, um ägyptischer Präsident zu werden. Auf seinem Weg zur Macht gibt es kaum noch Hindernisse. Er hat ihn sich sorgsam selbst bereitet.
Der ägyptische Armeechef Abd al Fattah al Sisi hat seinen Rücktritt von der Spitze der Streitkräfte angekündigt. Er gilt als sicherer Sieger der im Mai geplanten Präsidentschaftswahl.
Anfang April erscheint das neue Buch des deutsch-ägyptischen Publizisten Hamed Abdel-Samad. Es heißt „Der islamische Faschismus“. Im Berliner Gorki-Theater hat er es jetzt vorgestellt.
Vor der Präsidentenwahl werfen die Schauprozesse gegen Gegner des Regimes ein düsteres Licht auf die Menschenrechtslage in Ägypten. Nach den Todesurteilen gegen 529 Muslimbrüder beginnt die Justiz einen weiteren Massenprozess.
Die Haltung zur Führung in Kairo und zu den Islamisten spaltet die arabische Welt. Vor allem Monarchien am Golf fürchten ein Scheitern der Generäle.
Sie knüpfen im Internet Kontakt zu Frauen, schwören ihnen ewige Liebe, und irgendwann wollen sie Geld: Mit dieser Masche sind Betrüger immer öfter erfolgreich. In Hessen gab es jetzt zwei besonders schwere Fälle.
Der SS-Führer und Massenmörder Walther Rauff war in der Gehlen-Ära als Spion des Bundesnachrichtendienstes in Chile tätig.
Im Minikalifat eines Kaukasiers in Syrien waren Enthauptungen an der Tagesordnung. Jetzt sitzt der Mann in einem türkischen Gefängnis. Zuvor war er von anderen Dschihadisten in das Nachbarland abgedrängt worden.
Religiöse Rivalität und tatarische Solidarität: Auf der Krim kämpfen Islamisten schon seit langem um Einfluss – jetzt nimmt die Sorge zu, der gegenwärtige Konflikt könnte sie radikalisieren.
Zehn Millionen Syrer sind auf der Flucht. Im Exil leben viele von ihnen in Armut. In Ägypten siedeln Unternehmer die alte syrische Textilindustrie neu an.
Eine Bibel-Verfilmung aus Hollywood sollte in der ganzen Welt laufen. Jetzt fällt der mit Stars wie Russell Crowe besetzte Film in muslimischen Ländern der Zensur zum Opfer.