Merkel warnt vor Gefährdung der Machtbalance am Golf
Donald Trump hält an seinem Vorwurf fest: Qatar sei ein Finanzierer von Terror. Kanzlerin Merkel fordert mehr Umsicht und spricht über die Rolle Deutschlands im Konflikt.
Donald Trump hält an seinem Vorwurf fest: Qatar sei ein Finanzierer von Terror. Kanzlerin Merkel fordert mehr Umsicht und spricht über die Rolle Deutschlands im Konflikt.
Im Streit mit Qatar erhöhen vier arabische Staaten den Druck. Gegen rund 60 Personen und 12 Organisationen mit Verbindungen zu Qatar verhängen sie Sanktionen.
Qatar ist ein kleines Land, das lange über großen Einfluss verfügte. Nun ist es isoliert. Und Amerikas Präsident, auf dessen Schutz es lange vertraute, feiert das.
Der Konflikt zwischen Qatar und den anderen Golfstaaten schwelt bereits seit langem – nun ist er eskaliert. Die Region steckt in einer schweren diplomatischen Krise. Das hat auch mit Trumps Außenpolitik zu tun.
Nach dem Bruch mehrerer arabischer Staaten mit Qatar bahnt sich eine der schwersten diplomatischen Krisen seit Jahren in der sensiblen Region an.
Das Verhältnis zwischen Qatar und den anderen Golfstaaten ist seit langem gespannt. Die Nachbarn werfen dem Emirat vor, Terrororganisationen zu unterstützen. Jetzt eskaliert der Streit.
Seine Wutausbrüche sind legendär, das kulturelle Erbe Ägyptens zu verteidigen ist für ihn auch immer Show: Heute wird der Denkmalpfleger Zahi Hawass 70 Jahre alt.
Mehrere Lager von Islamisten im Nachbarland seien das Ziel gewesen, sagte Ägyptens Präsident Sisi. Zuvor hatten Attentäter mehr als 20 koptische Christen ermordet.
Wieder sind Christen in Ägypten Opfer eines Anschlags geworden: Unbekannte beschossen einen Bus nahe Al Minja.
Nach seinem milliardenschweren Waffen-Deal setzt Donald Trump seinen Besuch in Saudi-Arabien fort. Er schwärmt von „wunderschöner militärischer Ausrüstung“ – und ist besonders von Ägyptens Präsident al-Sisi beeindruckt.
Vor Tausenden in Kairo ruft das Oberhaupt der katholischen Kirche zu Dialog, Respekt und Brüderlichkeit unter den Menschen auf. Von den Gläubigen fordert er Taten.
Bei seiner Ägypten-Reise verzichtet Franziskus auf offene Kritik – er will den Dialog und die bedrängten Christen nicht gefährden. Die Lage seiner Glaubensbrüder bleibt prekär.
Der ägyptische Präsident hat nach den Anschlägen auf zwei Kirchen einen dreimonatigen Ausnahmezustand angekündigt. Der „Islamische Staat“ bekannte sich zu den Taten und drohte mit weiterer Gewalt gegen Christen.
Niemand wird dem IS den Triumph gönnen, Christen und Muslime in Ägypten noch weiter gegeneinander aufzubringen. Doch muss sich Präsident Sisi fragen lassen, wie ernst es ihm mit dem Schutz der Kopten wirklich ist.
Nach sechs Jahren Haft ist der frühere Präsident Husni Mubarak wieder auf freiem Fuß. Der 88-Jährige darf Ägypten aber nicht verlassen.
Mit der vorschnellen Darstellung einer Statue von Ramses II. als „Sensationsfund“ hat sich die Ägyptologie munter blamiert. Darf man von Archäologen künftig nicht mehr erwarten als von nebenberuflichen Fremdenführern?
Mitten in Kairo gelingt einem internationalen Grabungsteam ein sensationeller Fund: eine Statue des legendären Pharaonen Ramses II. Sein Name steht für eine Epoche der wirtschaftlichen Blüte und des Friedens in Ägypten.
Ein Schicksal von vielen – aber was für eines: Die Syrerin Doaa Al Zamel floh mit ihrem Verlobten übers Mittelmeer aus den Wirren des Krieges. Dann wurde ihr Flüchtlingsboot versenkt.
Das Museum Rietberg in Zürich zeigt spektakuläre Funde, die der Unterwasserarchäologe Franck Goddio vor der Küste Ägyptens gehoben hat.
Merkel kennt die Lage am Tschad-See und die Quote der Kinder mit Grundschulbildung in Niger. Alles im Dienste der Bekämpfung von Fluchtursachen. Doch die braucht viel Zeit.
Der ehemalige SPD-Chef Kurt Beck hat scharfe Kritik an den Plänen geäußert, in Afrika Auffanglager für die dortigen Flüchtlinge zu errichten. „Hauptsache von uns weg“ sei keine Lösung der Probleme.
Bei Merkels Besuch in Ägypten werden die Gemeinsamkeiten herausgestellt. Die Reise wurde erst durch einen Erfolg vor Reisebeginn möglich. Doch die Kanzlerin besucht nicht nur den Präsidenten.
Erst zu lebenslanger Haft verurteilt, jetzt frei: Das oberste Gericht Ägyptens hat über die Schuld des ehemaligen Machthabers Mubarak entschieden.
Die Bundeskanzlerin reist nach Ägypten und Tunesien. Beide nordafrikanischen Staaten sollen helfen, Libyen zu stabilisieren, um der Migrationskrise beizukommen. Doch vor allem ein Gastgeber erweist sich als undurchsichtiger Verhandlungspartner.
Alchemie war angewandte Naturphilosophie, raunende Esoterik und zuweilen schlichter Betrug. Der nun ausgestellte Fund einer Laborausrüstung aus Wittenberg zeigt, was aus der „hermetischen Kunst“ um 1600 herum auch geworden war.
Sie stammen aus Ländern wie Eritrea, Somalia und Ägypten: Tausende Frauen und Mädchen in Deutschland haben eine Genitalverstümmelung erlitten. Eine neue Studie soll helfen, diese Verbrechen zu bekämpfen.
Mit einem Zweitliga-Spieler aus Deutschland besiegt Kamerun im Finale des Afrika-Cups Rekord-Champion Ägypten. Der neue Titelträger qualifiziert sich damit für ein Duell mit dem Weltmeister.
Im Halbfinale des Afrika-Cups hat Kamerun gegen Ghana gewonnen. Im Finale wartet nun der afrikanische Rekordmeister.
Rekordsieger Ägypten erreicht das Finale des Afrika Cups – weil ein 44-Jähriger im Tor gegen Burkina Faso glänzt: „Afrikas Buffon“ Essam El Hadary wird einmal mehr zum Helden.
Islamistische Aufständische haben im Weste Ägyptens eine Polizeiposten angegriffen. Mindestens sechs Beamte wurden getötet. Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt.
Das überlieferte Bild des langlebigsten aller Pharaonen schwankt zwischen der Legende vom Weltenherrscher und dem totalen Vergessen. Eine Ausstellung in Karlsruhe begibt sich auf die Spuren von Ramses.
War doch ein Anschlag der Grund für den Absturz einer Egypt-Air-Maschine im Frühjahr über dem Mittelmeer? Darauf könnten Sprengstoffspuren hindeuten, die Ermittler an Opfern gefunden haben.
Nach dem Anschlag auf Kopten in Ägypten nehmen die Sicherheitskräfte vier Verdächtige fest. Die Tat selbst hat offenbar ein junger Mann mit einem Sprengstoffgürtel verübt.
Es war einer der schwersten Anschläge auf die christliche Minderheit in Ägypten. Nach dem Massaker an Kopten in einem Gotteshaus in Kairo verlangt der Weltkirchenrat mehr Schutz für Christen im Nahen Osten.
Vieles im Nahen Osten ist gescheitert, vor allem staatliche Strukturen. Jetzt, da der IS zurückgetrieben wird, steht ein neuer Umbruch bevor. Wird die Macht von Religion und Stämmen weiter gestärkt? Eine Analyse.