Ein bisschen Ruhm darf schon sein
Der Niederländer Cees Nooteboom erhält den Formentor-Preis: Blick in die Geschichte einer Auszeichnung aus einer anderen Welt
Der Niederländer Cees Nooteboom erhält den Formentor-Preis: Blick in die Geschichte einer Auszeichnung aus einer anderen Welt
Quartiersarbeit in sozialen Brennpunkten lebt von persönlichen Begegnungen. Doch im Moment ist Distanz angesagt. Dabei ist in der Corona-Krise die Unterstützung dort wichtiger denn je.
Der Intendant des Staatstheaters in Wiesbaden stellt „Solo-Diskurse“ mit Meinungen einiger hochumstrittener Mediziner ins Netz und erntet Gegenreden. Aus dem Umfeld des Theaters distanzieren sich Personen.
Wegen Förderrichtlinien des Bundes gehen bei den finanziellen Soforthilfen Künstler, freie Journalisten und andere Solo-Selbständige leer aus. Nun will Hessen mit einem eigenen Sofortprogramm gegensteuern.
Auf ein faktisches Ausgehverbot zu reagieren ist überlebenswichtig für die Kino- und Eventbranche. Großes Potential hat zudem eine Vergnügungsstätte, deren Ende eigentlich schon eingeläutet war: das Autokino.
Gastwirte, Künstler, Kurzarbeiter: Millionen Menschen schauen finanziell in den Abgrund. Aber kann eine taumelnde Wirtschaft wirklich durch unfassbar viel Geld vor dem Absturz bewahrt werden?
Während Geschäfte wieder öffnen, ist an Konzerte nicht zu denken. Hilfskredite sind keine Lösung und Abstandsregeln kaum einzuhalten. Es heißt: Verschieben, hoffen, bangen.
Die Corona-Krise macht Angst: vor Krankheit, Jobverlust und Familienkrach. Wer kann sich da noch auf die Arbeit konzentrieren?
Wie kommt Deutschland wieder heraus aus dem Corona-Ausnahmezustand? Mit der Aktion „Deutschland spricht“ bietet die F.A.Z. ein Forum für kontroverse Meinungen zu diesem Thema, das alle beschäftigt.
Man muss sich das Paradies als einen sehr langweiligen Ort vorstellen: Der Kabarettist Severin Groebner über schwarzen Humor in Corona-Zeiten, die Komik der Isolation und Jens Spahn bei „Deutschland sucht den Superstar“.
Das Rechenzentrum in Potsdam, der „Mäusebunker“ und das Hygieneinstitut in Berlin waren einmal Zukunftsorte. Darf man die Bauwerke abreißen?
Die polnische Unternehmerin, Kunstsammlerin und Mäzenin Grazyna Kulczyk hat sich entschlossen, Künstlerinnen und Künstlern in ihrem Heimatland Polen finanziell zu helfen.
Seit 1994 veröffentlicht Reporter ohne Grenzen jährlich den Band „Fotos für die Pressefreiheit“. International renommierte Fotografinnen und Fotografen stellen ihre Arbeiten unentgeltlich auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung.
Der Roman über Hugo von Tschudi weckt Fernweh nach Museumsbesuchen und Kultur in jeglicher Form, vor allem in Zeiten von Corona. Auch wenn die Beschränkungen gelockert werden, schmerzt die derzeitige Situation sehr.
Kreative treibt der Shutdown in den Ruin. Es gibt Geld vom Staat, aber nicht für alle. Viele versuchen es auf eigene Faust. Dafür brauchen sie nur Publikum.
Das Rheingau Musik Festival, eines der größten Europas, fällt aus. Intendant Michael Herrmann blickt skeptisch in die Zukunft.
Alfredo Häberli ist einer der bekanntesten Produktdesigner der Schweiz, seine Stücke sind zeitlose Klassiker. Im Stil-Fragebogen verrät er zum Beispiel, warum es ihm Mut abverlangt, seinen alten Skioverall zu tragen.
Zum aufrechten Liedermacher war er politisch zu wenig bissig und für einen Schlagersänger nicht Fuzzi genug. Doch wer ihn in jüngerer Zeit gehört hat, merkt: Da ist etwas gereift. Zum Siebzigsten von Manfred Maurenbrecher.
Kleines vaterländisches Kriegsgerät: Eine Moskauer Gedenkfeier für den Erfinder, Musiker und Meisterspion Leon Theremin, der eigentlich nur ohne Anstrengung Töne erzeugen wollte.
Beginnt hinter Deutz wirklich Sibirien? Ein Spaziergang durch Köln in gespenstisch stillen Zeiten, immer an den Ufern des Rheins entlang.
Fanny Hensel hätte die Hoffnung nicht verloren: Bei der Feminale der Musik diskutieren Komponistinnen und Wissenschaftler über vergessene Genies. Und fragen sich, ob uns etwas mehr Mut in der jetzigen Lage nicht guttäte.
DGB-Chef Philipp Jacks muss auf eine Maikundgebung verzichten. Es gebe derzeit aber einiges zu klären, zum Homeoffice, zur Kurzarbeit und zur Verteilung der Kosten, sagt er.
Das Metropolitan Museum ist das größte Kunstmuseum der Vereinigten Staaten. Wegen Corona entfällt die Party zum Hundertfünfzigsten. Direktor Max Hollein erklärt, wie es nun weitergeht.
Damien Hirst will mit seiner Kunst zur Unterstützung während der Pandemie beitragen.
In der Krise muss jeder den Felsblock weiter den Berg hinauf rollen: Der Künstler Ivan Murzin schiebt ein kleines Museum durch die Stadt.
Die Kunst steckte schon vor Corona in der Krise. Was der Staat jetzt tun kann, um ihr eine Zukunft zu sichern – und sich selbst auch.
Die kommende Krise wird die Kultur in ihrer Existenz gefährden. Es braucht einen New Deal für die Künste. Was wir von Roosevelts Förderprogramm lernen können. Ein Gastbeitrag.
Der Alltag im Altenheim ist dieser Tage oft eintönig und von Einsamkeit geprägt. In Frankfurt haben mehrere Musiker, deren Auftritte abgesagt wurden, für etwas Abwechslung unter den Senioren gesorgt.
Der Bundesgerichtshof hat gleich drei für das Urheberrecht richtungsweisende Urteile verkündet. Darin geht es jeweils um den Konflikt zwischen dem geistigen Eigentum und der Kommunikations- beziehungsweise Kunstfreiheit.
Der brasilianische Fotograf und Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels Sebastião Salgado erinnert mit einem offenen Brief an die Lage der Amazonasbevölkerung. Die Auslöschung einer ganzen Ethnie stehe auf dem Spiel.
Das schwedische Label Acne Studios will seiner Zeit voraus sein. Die aktuelle Kollektion: designt mit der Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Was futuristisch und neu anmutet, passt irgendwie auch zum Eklektizismus der Schweden.
Angesichts der Corona-Krise stellt sich die Frage: Wie geht man damit in Film und Fernsehen um? Müssen alle Bücher neu geschrieben werden? Sind „Tatort“-Kommissare ohne Mundschutz noch denkbar? Wie führt man Regie? Wir fragen die Kreativen.
Günther Groissböck hätte bei den Bayreuther Festspielen den Wotan im neuen „Ring des Nibelungen“ singen sollen. Jetzt sitzt er im Tessin fest. Ein Gespräch über Schranken im Kopf und die schwäbische Hausfrau.
An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird versucht, die Verschiebung des Präsenzunterrichts durch Online-Angebote aufzufangen – mit gemischtem Erfolg.
Judith Holofernes war nie weg. Sie macht nur vieles anders. Wie ein einstiger Popstar in der Corona-Zeit sein Künstlertum neu definiert.
Der größte Staatsfonds der Welt steckt in einer Führungskrise. Schuld ist eine Luxusreise mit Privatjet und Sting-Konzert. Ein Lehrstück über Geld, Macht und Moral.