Sie dachten, ich wäre ein Dieb
Der britisch-nigerianische Fotograf Akinbode Akinbiyi hat Projekte in mehreren Weltstädten realisiert. Bei einem Rundgang durch seine Werkschau im Berliner Martin-Gropius-Bau erklärt er, was ihn bei der Arbeit bewegt.
Der britisch-nigerianische Fotograf Akinbode Akinbiyi hat Projekte in mehreren Weltstädten realisiert. Bei einem Rundgang durch seine Werkschau im Berliner Martin-Gropius-Bau erklärt er, was ihn bei der Arbeit bewegt.
Das Coronavirus legt auch den Kulturbetrieb lahm. Das trifft besonders die Freie Szene. Damit die Theatervielfalt überleben kann, brauchen wir einen Solidarfonds für den Kulturbetrieb. Ein Gastbeitrag.
Kleine Geheimnisse: Im Online-Programm „Selbstisolation“ des Moskauer Kunstmuseums „Garage“ geht der Besucher auf künstlerische Schatzsuche. Diese führt uns zu Werken von Künstlern aus dem Untergrund.
Wo Humphrey Bogart einst mit Ava Gardner filmte und die Kunst in Petrischalen der Transformation verändert wird: Ein Gespräch mit Julia Draganović, Direktorin der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, über Kulturarbeit jenseits von Corona.
In Hessen können Bewohner von Alten- und Pflegeheimen künftig wieder Besuch empfangen, aber unter klaren Vorgaben. Auch erlaubt das Land wieder Gottesdienste.
Die neue Ausstellungshalle für Werke aus der Sammlung Pinault in der ehemaligen Bourse de Commerce in Paris wird doch nicht mehr in diesem Jahr eröffnet.
Was eigentlich bereiten Meister des Herdes zu, wenn sie nicht Gäste, sondern sich und ihre Familien versorgen? Wir haben nachgefragt und zahlreiche Tipps sowie drei Rezepte für die Alltagsküche eingesammelt.
Künstler, so scheint es, sind nicht „systemrelevant“. Wie viele Leute künstlerische Arbeit für ein Hobby halten, für das man nicht bezahlen muss, ist so eine Sache, die jetzt hervortritt. Muss man sich unbedingt merken.
Er war einer der prägenden Darsteller am Deutschen Theater in Berlin und ein vielgesehener Gast im Fernsehen: Otto Mellies bediente von den Klassikern bis zum „Tatort“ die ganze Bandbreite der Schauspielkunst.
Überall tobte vor 75 Jahren noch der Krieg. Das hielt die Mitglieder einer Weinbewertungskommission in Halle nicht davon ab, in aller Ruhe die Jahrgänge 1943 und 1944 zu verkosten, in „Grün's Weinstuben“.
Tim Etchells, der Kopf der Gruppe Forced Entertainment, über Kunst in Krisenzeiten und das Projekt „End Meeting For All“, das jetzt online Premiere hat.
Skizzen eines weltberühmten Künstlers im Papiermüll: Ein Mann hatte mitgenommen, was Gerhard Richter hatte wegschmeißen wollen, und wurde als Dieb verurteilt. Das Oberlandesgericht Köln lässt die Höhe der Strafe neu festlegen.
Aus einer Schallplatte mit Begleitheft wird ein Sonderband: Im Oktober soll ein Asterix-Abenteuer erscheinen, das noch von den beiden legendären Comic-Künstlern Albert Uderzo und René Goscinny stammt.
Mit dem Cheflektor des Suhrkamp-Verlags, Raimund Fellinger, ist einer der ganz Großen des deutschen Literaturbetriebs gestorben. In die Öffentlichkeit drängte es ihn nicht, aber er wirkte mit an Werk und Nimbus einiger der berühmtesten Schriftsteller.
Aus der Hexenküche des Welttheaters: Klaus Pohl erinnert sich an die alles fordernde Probenarbeit zu Peter Zadeks Wiener „Hamlet“-Inszenierung aus dem Jahr 1999. Ein Hörbuch als Schicksalsbericht.
Trinkende Dichter und dichtende Trinker: Er schrieb über sich und die schwierigen Figuren der Vergangenheit. Jetzt ist der wunderbare schwedische Literat Per Olov Enquist gestorben.
Der renommierte Komponist Georg Friedrich Haas und seine Frau leben in einer BDSM-Beziehung. Wie das im Alltag aussieht, zeigt der Dokumentarfilm „The Artist & the Pervert“, der nun als Video on Demand zu sehen ist.
Reine Phantasie mit dem Rücken zur Welt: Manche Künstler und Schriftsteller schufen im erzwungenen Exil und in Kopfreisen ihre tiefsten Werke.
Wieso soll es in diesem Sommer keine Lösung für Konzerte unter freiem Himmel geben? Wenn wir glauben, „diese Dinge“ seien verzichtbar, täuschen wir uns. Und bis das Gröbste geschafft ist, sind Ideen gefragt.
Amerika erinnert sich an Franklin D. Roosevelts einzigartiges Projekt und fordert für Künstler in der Corona-Pandemie einen neuen New Deal. Ihre Lage wird immer brenzliger.
Noch sind die Frankfurter Museen geschlossen. Die Vorbereitungen für die erhoffte Wiedereröffnung sind aber schon im vollen Gange. Eines denkt sogar über Atemschutzmasken mit Motiven aus seiner Sammlung nach.
Wenn öffentlich subventionierte Kulturinstitutionen weiterhin ihre Zuwendungen erhalten, warum bekommen dann die dort engagierten freien Künstler kein Ausfallhonorar? Kulturstaatsministerin Monika Grütters macht jetzt einen Vorschlag zur Güte.
In der Corona-Pandemie hat ein ganzes Land auf Stand-by geschaltet. Viele Deutsche arbeiten im Homeoffice, andere halten die Stellung – als Stillstandsverwalter an leeren Orten.
Auf der Mundharmonika in den Untergang gesäuselt: In der Isolation haben die Rolling Stones ihren ersten Song nach acht Jahren veröffentlicht. Und sieh an: Er trifft’s.
Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat gezeigt: Protest auf der Straße kann die Welt bewegen. Jetzt müssen Demonstranten neue Wege finden. Gar nicht so einfach.
Die älteste Kulturtechnik der Menschheit ist das Weben. Eva spann nach dem Rausschmiss aus Eden, Arachne webte gegen Athene an und moderne Künstler tun dies derzeit wieder vermehrt.
Die Staatstheater in Mainz und Wiesbaden legen Pläne für die nächste Spielzeit vor. Andere Bühnen in der Region zögern noch. Alle aber wollen möglichst bald wieder für ihr Publikum da sein.
In einem Brief an Monika Grütters und andere haben die Kulturminister der Länder besondere Hilfsmaßnahmen des Bundes für die Kultur gefordert.
Kunst ist, fast immer, Zusammenspiel, Ensemblearbeit, Gemeinschaftswerk. Was wird aber aus der Kunst, wenn die Künstler allein sind mit sich? Eine Umfrage.
Er ließ die Menschen anhand einfacher Pflanzen über Migration, Fremdheit und Randlagen nachdenken. Nun ist der Tiroler Land Artist und Konzeptkünstler Lois Weinberger mit zweiundsiebzig Jahren in Wien gestorben.
Die Stunde der Exekutive macht nicht nur der Opposition das Leben schwer. Auch in der hessischen Regierungskoalition verschieben sich die Gewichte.
Auch bei Kulturveranstaltungen könnten Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt werden. In einem Brief ans Kanzleramt fordern Klassik-Festivals klare Vorgaben für die Einschränkungen und einfachere Finanzhilfen für die Veranstalter.
Spendeninitiativen statt politischer Hilfe: Während Hessen Nachbesserungen des Bundes anmahnt, bangt der Kulturbetrieb – und der Protest wird lauter.
In „So viel Liebe“ erzählt die schwedische Erfolgsautorin Moni Nilsson konsequent aus der Sicht eines Kindes, wie es ist, wenn eine Familie durch eine Krebserkrankung auseinandergerissen wird.
In Bildern und Berichten entsteht gerade eine neue Version New Yorks. Erstaunlich nah an einem älteren Bild, das man in den experimentellen New Yorker Tagebüchern des Filmemachers und Autors Jonas Mekas wiederentdecken kann.
In Hessen gilt von Montag an eine Maskenpflicht. Nur wenige Künstler profitieren von der staatlichen Hilfe. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.