Medizin studieren ohne Numerus clausus
Wer in einem Gesundheitsamt oder als Landarzt arbeiten möchte, kann in Hessen auch ohne Bestnote im Abitur Medizin studieren. Dabei zählen die persönliche und fachliche Eignung.
Schlecht betreut, schlecht bezahlt: Medizinstudenten sind unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen im Praktischen Jahr. Einige erwägen deswegen einen radikalen Schritt.
Wer in einem Gesundheitsamt oder als Landarzt arbeiten möchte, kann in Hessen auch ohne Bestnote im Abitur Medizin studieren. Dabei zählen die persönliche und fachliche Eignung.
Wie günstiger Wohnungsbau gelingt, warum es Bahn-Chaos im Taunus und Amoklauf-Gerüchte in Frankfurt gibt, und wer sich einen Medizinstudienplatz erkämpft hat. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region.
Yannick de Silva will unbedingt Arzt werden. Er hatte sich einen Studienplatz an der Uni Marburg erklagt – und ihn wieder verloren. Jetzt geht sein größter Wunsch doch noch in Erfüllung.
Bis zu diesem Morgen an der Frankfurter Goethe-Uni sind ihre Lebenswege ganz unterschiedlich verlaufen, nun sind beide Medizinstudenten – und erhoffen sich auch etwas Gotteshilfe, um die Ausbildung zu bestehen.
Medizin gehört zu den gefragtesten Studienfächern in Deutschland, doch die Hürden sind hoch. Manche Bundesländer bieten gar keine Studienplätze – auch weil die Ausbildung teuer ist, legt eine Auswertung nahe.
Wer in Deutschland Medizin studieren will, braucht sehr gute Noten und oft auch Glück. Jeder Zehnte geht deshalb ins Ausland. Doch dort sind die Studiengebühren teils sehr hoch.
Wenn der Abischnitt nicht für ein Medizinstudium in Deutschland reicht, versuchen es viele im Ausland. Nun hat sich der BGH mit dem Geschäftsmodell von Vermittlungsagenturen beschäftigt.
Eine junge Frau träumt davon, Ärztin zu sein – und gibt sich an mehreren Kliniken als solche aus. Sie vernäht Schnittwunden und gibt Betäubungsspritzen, ohne je dafür ausgebildet worden zu sein. Nun steht sie vor Gericht.
Ein Doktortitel kann die Karriere beflügeln, er ist aber kein Garant mehr für eine Führungsposition oder ein höheres Gehalt. Und in manchen Branchen laufen ihm zwei andere Abschlüsse den Rang ab.
Ulrich Ronellenfitsch ist Chirurg und Oberarzt und verdient rund 10.000 Euro netto im Monat. Hier erzählt er, warum er das angemessen findet und wie sein Arbeitsalltag aussieht.
Yannick de Silva hatte sich in Marburg einen Medizinstudienplatz erklagt. Doch in zweiter Instanz verlor er vor Gericht. Seinen Traum vom Arztberuf gibt er trotzdem nicht auf.
In Folge 320 analysieren wir mit Medienrechtsprofessor Hubertus Gersdorf die von den Ministerpräsidenten beschlossene Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wir beschäftigen uns außerdem mit Studienplatzklagen von Medizinstudenten.
Sie hatten sich eingeklagt, nun mussten sie doch gehen: 22 Medizinstudenten haben in zweiter Instanz einen Rechtsstreit mit der Uni Marburg verloren. Grund sind unterschiedliche Berechnungen, wie viele Studienanfänger der Fachbereich betreuen kann.
Ärzte werden dringend gebraucht. An hessischen Unis hat sich die Zahl der Studienplätze zuletzt aber nur leicht erhöht. Warum ist es so schwer, mehr Medizinernachwuchs auszubilden?
Felix Michl ist Hochschullehrer und Student zugleich. Der promovierte Jurist studiert Medizin an der Universität Gießen und lehrt seine Kommilitonen juristische Grundlagen für ihre ärztliche Tätigkeit.
Zu promovieren ist für viele Medizinstudenten selbstverständlich. Doch für den „Dr. med“ reichen schon einige Monate Arbeit und eine schmale Dissertation. Das ist ungerecht.
Wie ist das denn nun in Deinem Präpkurs, will die Verwandtschaft wissen und examiniert den Medizinstudenten. Dem ist das zu sensationsgetrieben. Er weiß sich zu wehren.
Der Gesundheitsminister plant eine Praxisreform. Es geht dabei auch um mehr Studienplätze und Gesundheitskioske in Brennpunkten.
In Hessen werden jährlich einige Medizinstudienplätze an junge Menschen vergeben, die sich verpflichten, später als Landarzt oder im Gesundheitsamt zu arbeiten. Zwei Studentinnen berichten von ihren Erfahrungen.
An den Universitäten haben die Vorlesungen begonnen. Besonders begehrt sind Fächer, die eine klare Berufsperspektive versprechen: Medizin, Jura, Psychologie, Informatik. Doch mancher Anfänger wird seine Wahl bereuen.
Der Lernzielkatalog für das Medizinstudium wird überarbeitet; künftig soll er auch das Thema Schwangerschaftsabbruch enthalten. Das teilte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei mit.
Schule, Studium, Hockey: Seit sie zwölf Jahre alt ist, muss Selin Oruz mit einer Doppelbelastung umgehen. Nun ist sie Nationalspielerin und Ärztin. Wie geht beides zusammen?
Das Medizinstudium bietet zwei völlig unterschiedliche Prüfungsformate. Mal steht man einem Dozenten Rede und Antwort, mal beantwortet man Single-Choice-Fragen am Computer. Warum das erste Format klar besser ist.
Ihre Körper kennen wir sehr gut. Und doch sind die Körperspender, an denen wir Medizinstudenten die menschliche Anatomie gelernt haben, Fremde geblieben. In wenigen Tagen werden sie beigesetzt.
Der Medizinstudent Bahram Hamidi ist seit Kindertagen chronisch krank. Als er an seiner Fakultät einen Nachteilsausgleich beantragt, beginnt für ihn ein langer Leidensweg. Die Geschichte einer Bildungskatastrophe.
Der Klimawandel hat auch Folgen für die Gesundheit der Menschen. Im Medizinstudium nehmen solche Erkenntnisse bisher aber wenig Raum ein. Das soll sich jetzt ändern.
Martin Haan arbeitet als Kinderkrankenpfleger. Gleichzeitig studiert er an der Uni Mainz, um Arzt zu werden. Das evangelische Förderwerk Villigst unterstützt ihn dabei.
Eine tolle Geschichte: Der zweite aus dem wiedergefundenen Manuskriptschatz Louis-Ferdinand Célines stammende Text führt ins mythisch-verruchte London. Nun ist er in Frankreich veröffentlicht worden.
Dass sich Medizinstudenten allen anderen überlegen fühlen, ist ein weit verbreitetes Vorurteil – das durchaus zutrifft. Aber sind die anderen besser? Eine allgemeine Selbstbezogenheit greift um sich.
Viele der 282 Bewerber, die plötzlich ihren Studienplatz verloren haben, wehren sich nach der Panne bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen an der Frankfurter Goethe-Universität. Die Länder suchen derweil nach einer Lösung.
Sexistische Sprüche sind im Medizinstudium an der Tagesordnung - aber das kommt selten heraus und wird noch seltener bestraft.
Ein Krankenpfleger, der ein Medizinstudium anstrebt, eine Verkäuferin, die Sozialwissenschaften studieren will: Mutmachgeschichten von Menschen, die ihr Abitur nachholen.
Queerness kommt im Medizinstudium kaum vor. Das bedeutet: eine schlechtere Behandlung für Millionen Patienten. Wie Münchner Studierende das versuchen zu ändern.
Falk Stirkat und Lars Bräuer legen knapp 300 Seiten Ratgeber und Kampfschrift vor – zum Beispiel gegen Homöopathie.
Setzt lieber auf Sicherheit: Wie Niklas seinen Weg von der Profi-Fußballkarriere ins Medizinstudium begonnen hat
Jörg Halstenberg war Anästhesiepfleger und fühlte sich in diesem Beruf unterfordert. 2012 begann er an der Uni Frankfurt ein Medizinstudium. Sein Weg war hart – doch er hat ihn zum ersehnten Ziel geführt.