Bäume sind gefragte Untermieter
Mit optischem Frohsinn untermalt das Hundertwasser-Haus in Bad Soden am Taunus den jahreszeitlichen Wandel der Natur.
Mit optischem Frohsinn untermalt das Hundertwasser-Haus in Bad Soden am Taunus den jahreszeitlichen Wandel der Natur.
Die Rieckhallen sind ein Baudenkmal – und die ideale Umgebung für eines der Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts. Nun droht ihr Abriss und der Rückzug der Sammlung Flick aus Berlin. Beides sollte verhindert werden. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Ende des Krieges: Vor 75 Jahren wagen die ersten Galerien den Neustart in Deutschland.
Michael Meyer-Hermann ist Infektionsforscher, seine Frau Anna Laclaque Künstlerin. Er empfiehlt die Corona-Maßnahmen, die ihr die Arbeit erschweren. Ein Hausbesuch.
Obwohl Künstler die derzeitigen Einschränkungen als Chance nutzen, fehlt es vielen an Hilfe. Dabei ist die Kultur ein zentraler ökonomischer Faktor – es besteht kein Grund, sie staatlicherseits schlechter zu stellen als die Wirtschaft.
Masken sind nicht erst seit Corona vor aller Munde: Die schrägste hängt im Landesmuseum Oldenburg und stammt von Lucas Cranach dem Älteren.
Bei Christian Dior lernte Yorn alles, was er später in seiner langen Karriere als Modemacher brauchte. Dior verdankte Jürgen Michaelsen auch seinen Künstlernamen – und blieb dabei immer bei sich.
Wie steht die ARD in der Corona-Krise da? Vor allem aber: Was ist, wenn es in Sachsen-Anhalt keine Mehrheit für die Erhöhung des Rundfunkbeitrags gibt? Ein Gespräch mit dem ARD-Vorsitzenden Tom Buhrow.
Das Land Hessen will Künstlern finanziell unter die Arme greifen. Ein Parameter spendet Hoffnung. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Die hessischen Kulturbetriebe wurden von den ersten Lockerungen der Landesregierung überrumpelt. Für Privattheater lohnt es sich nicht, unter den derzeitigen Auflagen zu spielen. Die öffentlichen Häuser reagieren unterschiedlich.
Theater und Konzerthäuser dürfen mit Hygiene- und Abstandsregeln in Hessen zwar wieder öffnen. Doch auch Solo-Künstler und Festivals sind von der Corona-Pandemie arg gebeutelt. Das Land will nun helfen, stellt aber Bedingungen.
Von ihrem Beruf zu leben ist die Ausnahme für viele Künstler: Ergebnisse einer Studie zu Kunst als Beruf.
Er schuf zahlreiche Brunnen und Statuen im öffentlichen Raum: Der Bildhauer Waldemar Otto starb mit 91 Jahren in Worpswede.
Die Soforthilfen für freie Künstler sind in jedem Bundesland vollkommen unterschiedlich. Statt einer bundesweiten Regelung, die allen Kulturzweigen Handreichung wäre, gibt es in sechzehnfacher Ausführung Fisimatenten.
Seit Ende April wird die Webseite des Auktionshauses zu einem Online-Shop für Kunst. Das „Sotheby’s Gallery Network“ ist neu, aber keine Revolution.
Mit ihrer Kombination aus Soul- und Diskomusik diente sie vielen heutigen Künstlern als Vorbild: Jetzt ist Betty Wright im Alter von 66 Jahren gestorben.
Seine wilde Sorte Individualität machte Epoche, von den Beatles über Bowie bis heute: Ein Nachruf auf den Ur-Rock-’n’-Roller Little Richard.
Wie kann etwas so Statisches wie Statuen impressionistisch sein? Das Städel in Frankfurt zeigt es „En passant“ in einer Ausstellung: Skulptur von Rodin, Degas, Bugatti, Rosso und Troubetzkoy.
Der kamerunische Denker Achille Mbembe steht wegen seiner Haltungen und Äußerungen zu Israel in der Kritik. Seine Verteidiger sprechen von Hexenjagd und einem Klima des Verdachts. Eine Klarstellung.
Mit seinen Hits „Tutti Frutti“ und „Long Tall Sally“ löste er in den Fünfzigern Begeisterungsstürme aus. Jetzt ist der Rock’n’Roll-Sänger und Pianist Little Richard gestorben.
Die Corona-Zeit ist nicht nur anstrengend für Mitarbeiter. Auch Chefs haben zu kämpfen. Charismatisch führen, durchregieren, kontrollieren – vieles geht gerade nicht.
Den Angriff einer Raubkatze überlebte er, dem Coronavirus musste er sich beugen: Zum Tod des Zauberkünstlers Roy Horn.
Mediziner der Berliner Charité legen ein Positionspapier vor, das den Spielbetrieb der Orchester wieder ermöglichen könnte. Es revidiert gängige Richtlinien gravierend.
Die Neonröhren sind ausgestellt, die Etablissements geschlossen: Die Corona-Krise trifft das Frankfurter Bahnhofsviertel besonders hart. Betroffene Frauen erzählen.
Die Serie „Dispatches from Elsewhere“ handelt von der aufwendigsten Schnitzeljagd aller Zeiten. Sie vereint Menschen und entzweit sie. Das Spiel gab es wirklich, wir könnten darin verwickelt sein.
Picasso erlebte den Zweiten Weltkrieg in Paris. Das muss seine Kunst beeinflusst haben. Doch dieser Einfluss ist nicht so leicht nachzuweisen, wie eine Düsseldorfer Ausstellung meint.
Der frühere Chordirektor der Bayreuther Festspiele ist tot. Norbert Balatsch starb im Alter von 92 Jahren.
Die Auktionshäuser in Österreich rechnen zuversichtlich mit Käufern, die Qualität wollen. Die Galerien sind deutlich besorgter.
Dank Unesco-Welterbe nimmt der Limes wieder Gestalt an. Anschaulich sind Rekonstruktionen mit Wachturm und Grenzwall in Limeshain.
Die Welt der Kunst wird nach Corona ganz anders sein, sagt der Kurator Daniel Birnbaum. Bleibt es bei zweihundert Biennalen, taugt das Smartphone als virtueller Ausstellungsraum? Ein Gespräch.
Demmin in Vorpommern war im Mai 1945 Ort des größten Massenselbstmordes am Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Gedenken daran sorgt seit Jahren für ideologische Fronten. Hans Jürgen Syberberg will mit einem Film-Requiem zur Heilung des Traumas beitragen.
Die Bratschistin Tabea Zimmermann erhält den Ernst-von-Siemens-Musikpreis. Hier redet sie über Chancen, aber auch über Geld russischer Oligarchen und anderen Schmutz im Musikleben.
Manuel Feller ist eigentlich professioneller Skirennfahrer. Während der Corona-Krise sorgt der Österreicher aber mit anderen Fähigkeiten für Aufsehen – und tut dabei noch etwas Gutes. Weil er ein Angebot erhält, das er einfach nicht ablehnen kann.
Die Städelschule geht mit den Beschränkungen in Corona-Zeiten auf kreative Weise um. Kunst, sagt die neue Rektorin Yasmil Raymon, könne man unter jeder Bedingung machen.
Digitale Wirklichkeiten: Die Schau „How To Make A Paradise – Sehnsucht und Abhängigkeit in generierten Welten“ im Frankfurter Kunstverein zeigt, warum Wissenschaftler Künstler manchmal um ihre Freiheiten beneiden.
Ohne ihn wäre die Popmusik von heute nicht die, die sie ist: Zum Tod von Florian Schneider, einem der Gründer und Genies der deutschen Elektronikgruppe Kraftwerk.